“Ich wurde diskriminiert, weil ich Paraguayerin war“

Asunción: Micaela Chamorro gab bekannt, dass sie ein Opfer fremdenfeindlicher Diskriminierung gewesen sei, als sie vor Jahren Urlaub in Europa gemacht habe. Die Radio- und Fernsehmoderatorin bedauerte, dass es fremdenfeindliche Menschen in Machtpositionen gebe und sie es Ausländern schwer machen.

„Ich wurde diskriminiert, weil ich am Flughafen Madrid Paraguayerin war“, sagte Chamorro in Residentas, einem Abendprogramm des GEN-Kanals.

Chamorro berichtete über das negative Erlebnis, das sie durchmachen musste, als sie 2016 nach Europa flog. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Barajas. Chamorro kam mit ihrem Ehemann aus London, England, und die Person an der Passkontrolle ließ sie nicht passieren.

Sie versicherte, dass sie alle erforderlichen Dokumente vorlegen konnte, aber der Beamte habe ihr viele Fragen gestellt und bat sie um alle Arten von weiteren Belegen, einschließlich einer Heiratsurkunde.

„Dieser Mann konnte nicht begreifen, wie eine paraguayische Frau in den Urlaub nach Europa fuhr. In seinem Kopf ging nicht hinein, dass eine Frau aus Paraguay ihr Ticket bezahlen kann und Urlaub macht“, sagte Chamorro.

Der Zollbeamte ordnete an, dass sie in einem Zimmer auf die Polizei warten soll. „Es war super schwer, weil sie mich eingesperrt und auf die Polizei gewartet haben. Ich fühlte mich als Verbrecher, nur weil ich Paraguayerin war, völlig diskriminiert, ich war nervös, ich konnte es nicht glauben“, sagte Chamorro.

Für die Madrider Polizei war die Situation jedoch klar und sie ließ sie sofort passieren. „Das einzige Verbrechen für diesen Mann an der Passkontrolle war, dass ich ein paraguayischer Staatsbürger bin“, beklagte sie sich.

Sie erklärte, dass zu dieser Zeit eine Fluggesellschaft Direktflüge von Asunción nach Madrid ermöglicht habe. Chamorro bedauerte, dass Menschen wie dieser Mann in wichtigen Positionen wie Migration sowie Einreise in das Land seien und dabei Personen misshandeln können.

„Ich habe erfahren, dass viele Menschen, die dorthin gingen, aus Angst, zur Arbeit zu gehen und mit Schikanen kontrolliert zu werden, zurückkehren mussten“, erklärte Chamorro abschließend.

Wochenblatt / Hoy

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10 Kommentare zu ““Ich wurde diskriminiert, weil ich Paraguayerin war“

  1. Raus aus Deutschland?
    Wo die Freiheit verloren geht, wird Auswandern zur Pflicht. Der schon vor langer Zeit begonnene wirtschaftliche und finanzielle Niedergang der meisten westlichen Staaten ist nicht mehr aufzuhalten..
    Quelle: Michael Mross

    1. Da muß ich energisch widersprechen! Wenn alle so dächten, sein Land, seine Heimat, seine Kultur, seine Wurzeln nur deshalb aufzugeben, weil derzeit die Menschheit von links-grünen Spinnern, nationalen Selbsthassern, Verschwörungspraktikern, Freimaurern und anderem gottlosem und vaterlandslosem Gesindel terrorisiert wird, dann hätte die Menschheit freilich verloren und auch nichts anderes verdient. Aber ich hoffe doch sehr, daß die Menschen langsam aufwachen und erkennen, was mit ihnen geschieht, wie sie manipuliert und terrorisiert werden. Daß sie sich endlich zusammen raufen und sich ihre Freiheiten zurück erobern. Widerstand ist angesagt und nicht feiges Wegducken oder gar Flucht! Wäre ich noch zwanzig Jahre jünger, ich würde mich dem Widerstand gegen diesen Irrsinn sofort anschließen, doch leider läßt das mein Alter und mein Gesundheitszustand nicht mehr zu. Ich hatte mich früher nie gescheut, den Oberen die Meinung zu stoßen und Widerstand, wenn auch nur auf kommunaler Ebene zu organisieren. Dafür wurde ich zwar, genau wie heute, öffentlich diffamiert, aber ich habe dennoch viel in meiner damaligen Gemeinde erreicht und bin auch heute noch stolz darauf. Daher habe ich nur Verachtung übrig für Opportunisten, Feiglinge und Denunzianten die vor diesem links-grünen Spuk das Kreuz krumm machen. Wie sagte schon Solschenizyn: „WENN WIR IMMER NUR ANGST HABEN, SIND WIR DANN NOCH MENSCHEN?“ Ohne Rückgrat und ohne Fundament sind wir nur ein NICHTS!

      1. „Aber ich hoffe doch sehr, daß die Menschen langsam aufwachen und erkennen, was mit ihnen geschieht, wie sie manipuliert und terrorisiert werden.“
        Die Hoffnung stirbt zu letzt.
        85 % der Deutschen sind so gehirngewaschen, dass sie die Begriffe Heimat, Kultur und Wurzeln nichteinmal mehr ansatzweise verstehen.

      2. Genau diese 85 % sitzen abends vor dem Fernsehen und glauben, dass ihnen da die Wahrheit präsentiert wird.
        Jüngstes Beispiel hier:
        https://sciencefiles.org/2020/12/05/annullierung-des-wahlergebnisses-die-klage-von-trump-und-die-lugen-der-ard/

  2. Ach, kein Grund um traurig zu sein, der Mann in Machtposition hat die Arbeit getan die er tun muss. Allem Anschein nach hat er weder Waffen, Drogen noch undeklariertes Geld gefunden. Streichhölzl, Shwuddi 120 dB-CDs und/oder BilligPolarBierbücks, ob voll oder leer, über die Grenzen mitzunehmen ist ja nicht verboten.

  3. Es ist falsch mmer die kleinen als rassisten darzustellen wenn es sich um konkurrenz und lohndumping handelt. Der wirkliche unsinn ist, dass sich die oberschicht als philantropen bezeichnet und damit genau dieses open border und dumping produziert und immer reicher wird.

  4. Ja, weil ein dummer Zollbeamter, der vielleicht einen schlechten Tag hatte, sie, eine Frau, schikaniert hat, ist natürlich halb Europa ein zutiefst rassistischer Kontinent. Diese dummen Weiber finden natürlich schnell Gehör in den Medien, auch wenn sie mit ihrer Meinung ziemlich alleine da stehen dürfte. 98 % der Paraguayer würden lieber sofort in Europa schikaniert werden als im vorbildlichen Paraguay.

  5. Das ist in Paraguay ganz anders? Da wird wenn irgend eine Straftat vorliegen koennte zunächst fuer Monate in den Knast gesteckt, bis genug Schmiergeld an den Staatsanwalt gezahlt oder das opfer die totale Legalität seines Handeln oder auch Nichtstun beweist.
    Der spanische Kontrolleur hat sein Unwissen wenigstens unverzüglich selber durch die Hinzuziehung der Polizei behoben.

  6. Ob der Vorfall so war, wissen wir nicht, aber das Verhalten und die Gewohnheiten der Paraguayer veranlassen das Personal an Grenzkontrollstellen, diesen auf den Zahn zu fuehlen. Wieviele flogen in Spanien schon am Flughafen wieder raus, weil sie dort illegal einwandern wollten und durch Ausfragerei schnell mangels Bildung aufs Glatteis gefuehrt wurden. „Wollen Sie Strandferien machen an den schoenen Meeresbuchten von Madrid?“…..

  7. Das was die Frau beschrieb ist nichts ungewöhnliches, wenn man mit offenen Augen reist, kann man das immer wieder erleben. Allerdings spiegelt das eher nicht die Meinung der Menschen wieder, sondern sagt nur etwas über den einen Mann aus, hier über den “ Zöllner „. Das kann man auch in Paraguay erleben, wenn man sensibel ist. Ausländer sind nicht immer beleibt, das ist aber ein weltweites Phänomen…….

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