Illegale Bitcoin-Fabrik stillgelegt

San Estanislao: Am gestrigen Nachmittag überprüfte der staatliche Stromversorger, wo in der Stadt im Departement San Pedro so viel Strom ohne Bezahlung vom Netz entnommen wird. Sie wurden fündig.

Etwas außerhalb der Stadt in einer Estancia gelegen, war ein Transformator mit 1.000 kVA ohne Zähler direkt an das Stromnetz angeschlossen. Daneben war eine Fabrik zur Erstellung der Kryptowährung Bitcoin eingerichtet, die neben hunderten Computern auch Kühlgeräte am Netz hängen hatte.

Der monatliche Verlust, den der Betreiber der Fabrik dem Stromanbieter zufügte liegt bei 85 Millionen Guaranies, was sich jährlich auf 1,02 Milliarden Guaranies summierte.

Die Hausdurchsuchung und Abschaltung wurden nach Eingang einer Anzeige von Strafrichter Víctor Escobar angeordnet. Laut dem Strafgesetzbuch erwarten den Betreiber, der nicht namentlich genannt wurde, bis zu 3 Jahren Freiheitsentzug.

Kryptowährungen, auch Kryptogeld, sind digitale Zahlungsmittel. Sie basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein.

Wochenblatt / Ande

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6 Kommentare zu “Illegale Bitcoin-Fabrik stillgelegt

  1. Kryptogeld ist unabhängig? Ahahaha, da muss ich ganz laut lachen. Das sah man als dieser Kryptopapst starb und die Verschlüsselung für Millionen mit ins Grab nahm? Zudem, wenn Geld abgeschaltet werden kann, und das ist unbestritten, dann ist es für den Verbraucher eher unnütz. Nehmt Gold.

  2. und da soll noch einer sagen der Strom ist billig in PY … 85 mio … das sind ca. 200.000 kWh pro Monat .. so grob überschlagen 300 kWh pro Stunde, also wenn ich mir das umrechne dann wären das – wenn ich klima weglasse auf den anteil hochgerechnet – ungefähr 1.500 Server mit 1HE neueren models, sagen wir die haben die overclocked oder ältere modelle, dann vielleicht nur 1.000 Server. hut ab, die haben gut gebruzelt

  3. Beste Propaganda für Bitcoin, wird mit Diebstahl hergestellt und dient für reine Spekulation einen Dummen zu finden der mehr bezahlt als man selbst bezahlt hat.. Begann mit US$ 10.- stieg bis auf 20.000.- und fiel dann auf 3.000.- und jetzt wieder über 7.000.- eben vergleichbar mit der Tulpenmanie.
    Nur leider zum ganz geringen Teil als Zahlungsmittel für Güter oder Leistungen verwendbar.
    Eben die Folge einer Blasenwirtschaft durch die Geldvermehrung der Zentralbanken aus heißer Luft, die nach einer Vermögenspreisinflation einmal im Supermarkt zu erkennen sein wird..

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Na ja Bitcoin ist ja wichtig fuers Dark Net. Geldwaesche und Geldverschiebungen vor allem terroristischer Organisationen.
    So ein Bitcoin Miner ist erstens eine ungeheuer teure Maschine. Dann nur rentabel in Laendern wo der Strompreis billig ist. In Deutschland ist ein Bitcoin Miner nicht rentabel. Der Miner laeuft Tag und Nacht, wird ungeheuer heiss und muss 24/7/365 mit starken Klimaanlagen gekuehlt werden.
    https://www.youtube.com/watch?v=8FDOExdiFKw
    Also die paraguayos haben nur die Rentabilitaet des Bitcoin Mining optimiert oder maximiert indem man die Stromkosten gleich ganz eliminiert haben. Wenn du keine Stromkosten hast lohnt sich das Crypto Currency Mining. „A la paraguaya“ (sprich: mittels Stromdiebstahl) lohnt sich Bitcoin Mining natuerlich sehr.
    https://www.youtube.com/watch?v=gFJ_VcqykYA

  5. Und was ist mit den vielen heusern die nicht angeschlossen sind und schon einige male bei ande gemeldet sind seit jahren so macht keiner was aber die otoñischen summen was viele bekommen die kann man bezahlen

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