Illegale Transaktion mit sattem Gewinn

Salto del Guairá: Wenn die Polizei von einer wichtigen Entdeckung spricht, könnte man schneller falsch tippen. Nein, es wurden nicht tonnenweise Drogen gefunden, sondern Geld. Dies aus einem Land, wessen Bürger es sehr notwendig hätten.

US-Dollar einzulagern kann Sinn machen, wenn man auf einen starken Kurs spekuliert. Die Personen, die 30.000 kg venezolanische Bolivar in der Departementshauptstadt von Canindeyú versteckten waren wohl besonders optimistisch. Bei der herrschenden Inflation sind die Geldscheine bald nichts mehr wert.

Die Bolivars, die laut einer Polizeiüberwachung aus Ciudad del Este nach Salto del Guairá kamen, können derzeit schlecht bewertet werden, da sie in Säcken abgepackt in einem Lager gefunden wurden. Leandro da Costa, der Eigentümer der Lagerhalle und bekannter Waffenhändler, wusste nicht viel zu berichten. Einer seiner Söhne tat einem Freund einen Gefallen und ließ ihn seine Ware bei ihm einlagern. Mehr konnte der Eigentümer nicht beitragen.

Ganz gleich ob Waffen oder Drogen damit bezahlt wurden und wie das Geld nach Paraguay kam, sicher ist nur eines – umso länger das Geld hier herumliegt, umso weniger Wert wird es haben. Bei angeblich 800% Inflation ist Venezuela Spitzenklasse im Geld vernichten.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Illegale Transaktion mit sattem Gewinn

  1. „Einer seiner Söhne tat einem Freund einen Gefallen und ließ ihn seine Ware bei ihm einlagern.“. So bescheuert kann doch niemand sein, einem Freund seine Ware einzulagern, ohne sich die Ware vorher anzuschauen. Da sollte sich die Polizei doch besser etwas tiefgründiger hinsehen, der hat sicher noch andere Freunde wessen Ware er unkontrolliert bei sich einlagert.

  2. Bei einer solchen Unmenge von Banknoten sollte es doch nicht schwer fallen, daß jeder, der damit in Berührung kommt, etwas abzwacken kann. Wer und wie wollte man das kontrollieren?

  3. Soso…Waffenhaendler und gemaess dem anderen Artikel, Ehemann einer Colorado-Stadtraetin.

    Sie hat bestiiiiimt gaaaar nichts gewusst – so wie er. Dachten in den Saecken ist nur Hafer drin. Und der Weihnachtsmann hat sie dahin verfrachtet, weil im Nordpol grad Platzmangel ist.

    Ich moechte gar nicht wissen, wieviel Colorados Dreck am Stecken haben – vieles kommt ja gar nicht erst ans Licht. Und der Typ kommt „aus Mangel an Beweisen“ sowieso wieder frei.

Kommentar hinzufügen