Straßennamen im Chaco: Reimer gießt Öl ins Feuer

Loma Plata: Der Abgeordnete für Boquerón, Edwin Reimer, glaubt, dass viele Namen für eine internationale Route die Menschen nur verwirren würden. Er versprach, die Meinung der Bewohner im Chaco zu vertreten.

Reimer erklärte, dass die Menschen nicht wüssten, dass fast alle Teile der biozeanischen Route bereits per Dekret benannt sind. „Die Strecke Pozo Hondo – Mariscal Estigarribia hat bereits den Namen von Juan Beladies (russischer General im Chaco-Krieg). Der Abschnitt Mariscal bis Loma Plata trägt den Namen von Oberst Felix Bogado und von Loma Plata bis zur Kreuzung 65 km vor Carmelo Peralta heißt die Strecke Präsident Eligio Ayala. Und die letzten 60 km von Carmelo Peralta bis zur Kreuzung sind offen oder namenlos“, sagte der Abgeordnete.

Reimer betonte, dass der Verband der Gemeinden eine Notiz an den Präsidenten des Senats vorgenommen habe und jedem Senator übergeben worden sei. In dieser Verlautbarung heißt es, dass man nicht mit dem Namen von General Lino César Oviedo zufrieden sei sondern bevorzuge einen anderen, wie zum Beispiel Choféres del Chaco.

Er merkte an, dass im Senat über die Note gesprochen worden sei, aber dass die Diskussion mehr über ein Gesetzesprojekt für die Überlagerung der Namen erfolgte und schließlich zur Abstimmung gekommen sei. Dabei wurden die verbleibenden 65 km, von Carmelo Peralta bis zur ersten Kreuzung, mit dem Namen von General Lino César Oviedo versehen, aber mit der Änderung, dass dies auch ein Teil der biozeanische Route ist.

Reimer sagte, dass es jetzt praktisch keine andere Möglichkeit gäbe, außer man strebe eine neue Initiative an, um den Namen wieder zu ändern.

Er fügte hinzu, dass die Kommission von öffentlichen Arbeiten erklärt habe, dass es der einfachste Weg sei, diese Modifikation zu akzeptieren, weil nur 65 km diesen Namen tragen würden. Damit wäre das Gesetzesprojekt beendet und nach einem Jahr kann es wieder behandelt werden, um zu sehen, ob es nicht ratsam wäre, die Einwohner im Chaco zu diesem Thema zu hören.

In diesem Zusammenhang hat der Abgeordnete Reimer klargestellt, dass er die Initiative nicht unterzeichnen wird. „Ich habe gesagt, dass ich das Gesetzesprojekt nicht unterschreiben werde und das wurde auch so protokolliert“, sagte er.

Reimer betonte, es sei ratsam, den Bewohnern im Chaco ein wenig zuzuhören, eine öffentliche Konsultation durchzuführen, umso im Konsens und in der Gemeinsamkeit einen Namen zu finden. „Das ist wichtig, um nicht alle 65 km einen anderen Straßennamen zu haben. Insgesamt gibt es vier, um von Carmelo Peralta nach Infante Rivarola zu kommen. Das wird die Leute verwirren. Eine internationale Route sollte einen Namen haben“, sagte er.

Wochenblatt / Chaco RCC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Straßennamen im Chaco: Reimer gießt Öl ins Feuer

  1. Für die nicht vorhandene Eisenbahn stehen schon die Fahrpreise fest und für nicht vorhandene Straßen gibt es schon Namen.
    Nun sage noch einer, in diesem Land passiere Nichts.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.