In einem Monat wird der Ypacaraí See für Badegäste freigegeben

San Bernardino: Pünktlich zum Saisonstart ist der See für die Badegäste zugänglich  – zumindest wenn es nach den städtischen Behörden von San Bernardino geht.

Wenn die Selbstreinigung Fortschritte macht und Zufluss-Reinigungen erfolgreich weitergeführt werden, kann der See in 30 Tagen wieder als benutzbar deklariert werden“, erklärte heute der Bürgermeister der Stadt San Bernardino, Ramón Zubizarreta.

Die Stadtverwaltung investierte in den vergangenen Wochen über 300 Millionen in die Reinigung der Zuflüsse und das Konsultieren von Spezialisten aus Italien und Holland.

„Diesen Sommer kann man wieder das Wasser des Sees genießen und die neu errichteten Plätze bieten Platz für tausende Touristen“, versicherte der Chef der Kommune.

Tatsächlich sind laut einer Studie von der Umweltbehörde die Anzahl der giftigen Algen stark zurückgegangen, genaugenommen um 90%. Jedoch liegt nach wie vor die Anzahl in dem Bereich wo sie Gastroenteritis und Hautprobleme hervorrufen kann“, fügte Zubizarreta hinzu.

(Wochenblatt / Hoy)

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12 Kommentare zu “In einem Monat wird der Ypacaraí See für Badegäste freigegeben

  1. Man kann nicht alles haben. Mit ein paar Nebenerscheinungen muss man eben rechnen.

    Auf jeden Fall empfiehlt es sich einen 20 lt. Plastikkanister mitzunehmen, damit man das gute Seewasser, nach einem ausführlichen Bad, auch mit nach Hause nehmen kann!

    Wir Deutsche sollten eine Vorreiterrolle übernehmen und bereits jetzt schon am Wochenende im See baden, damit die Einheimischen sehen wie wohl wir uns in ihrem Land fühlen.

      1. Ja Peter, ich werde bereits sehr früh am Strand sein um den ganzen Tag im wunderbaren und wundersamen (da die schnelle Reinigung ein wahres Wunder ist) Seewasser verbringen zu können. Hoffe natürlich auf zahlreiches Erscheinen der deutschen Komune.

  2. Dieses Datum der Freigabe zur richtigen Zeit hätte ich ohne Risiko vor 2 Monaten schon angeben können.
    Das Sommergeschäft muß laufen, egal mit welchen Problemen
    man dadurch rechnen muß. Wird aber ja keiner gezwungen den See zu betreten.

  3. Tja, einfach toll wie schnell hier Umweltkatastrophen “geregelt” werden….und hat auch fast nichts gekostet… Na denn FROHES BADEN….und bis zum naechsten Jahr. Solange geht das jahrzehntelange Spielchen dann eben weiter. Viel Glueck fuer alle Badenden

  4. Ja ja, schon alles sehr merkwürdig… Da ich hier lebe, kann ich dazu nur Folgendes sagen: Die Fliegen, die in den Algen gebrütet haben, gibt es nicht mehr (es war wirklich eine furchtbare Plage) und auch die Frösche machen sich wieder bermerkbar. Ich gehe eher davon aus, das eben einfach die giftigen Algen weitestgehend abgestorben sind (da hat sich größtenteils die Natur selbst geholfen – 1. Fliegen, deren Larven sich von diesen giftigen Algen ernähren, 2. Der viele Regen und 3. Dann doch der Mensch, der zumindest mal den Abfluss wieder frei gemacht hat.) Ich bin weder Biologin noch Chemikerin, aber ich gehe davon aus, dass der See tatsächlich in einem Monat, wieder genauso verdreckt ist wie seid Jahrzehnten, nur eben nicht mehr hoch toxisch. Das widerum stört keinen mehr, man ist die braune Plörre ja gewöhnt. Und ehrlich gesagt.. es geht auch, ich werde wieder schwimmen gehen. Berichte dann auch gerne von den ersten Selbstversuchen… Drückt mir die Daumen, dass ich Recht behalte:)

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