Zu den von Paraguayo Cubas angeführten Mobilisierungen gesellen sich heute Anhänger von Efraín Alegre, die die Öffnung des „Umschlags N° 4“ fordern und angeblichen Wahlbetrug anprangern. Innenminister Federico González, hat dazu eine ganz eigene Theorie.
González versicherte, dass man „nachrichtendienstliche“ Informationen erhalte, die darauf hindeuteten, dass die Demonstranten gewalttätig werden wollten. „Sie suchen einen Märtyrer, einen Rodrigo Quintana und sogar ein Polizei-Opfer“, sagte er bei einem Interview.
Der Innenminister fügte hinzu, dass man auch daran arbeite, die ausländische Finanzierung für diese Mobilisierungen landesweit zu untersuchen. „Es handelt sich um Menschen, die angerufen und getäuscht wurden. Sie operieren über soziale Netzwerke. Es gibt ein Drehbuch, das befolgt wird, und wir haben Informationen, dass sie Geld aus dem Ausland erhalten. Es handelt sich um Geheimdienstinformationen, an denen wir arbeiten“, fügte er hinzu.
Er wollte nicht sagen, auf welche Organisation er sich bezog. „Leider deutet alles darauf hin, und wir arbeiten daran, dies zu bestätigen. Wir müssen uns jetzt damit befassen, davon ausgehen, dass dies der Fall ist, und als Sicherheitsorganisation daran arbeiten, dass so etwas nicht passiert“, fügte der Minister hinzu.
Auch wenn die Öffnung des Umschlags N° 4 gesetzlich nicht vorgesehen ist, hat doch keiner etwas zu verlieren, wenn man diese Zählung durchführt. Das stärkt das Ansehen der Wahljustizbehörde, was durch Vertrauen in die Resultate widergespiegelt wird. Abgesehen davon sollen nach der offiziellen Proklamierung der Gewinner die Umschläge vernichtet werden. Wieso also nicht mal reinschauen.
Die meisten der Inhaftierten haben nicht gewählt
Federico González wies darauf hin, dass 95 % der Jugendlichen, die im Rahmen der gewaltsamen Proteste festgenommen wurden, nicht einmal von ihrem Wahlrecht bei den Wahlen am 30. April Gebrauch gemacht haben.
„Paraguayo Cubas arbeitet auf der Grundlage einer Organisation und mit einem Ziel. Was er tut und erreicht, ist, die Menschen glauben zu machen, dass die Wahlen ein Betrug waren und dass alles eine Katastrophe war. Wir haben es gesehen, wir haben es erlebt und es war nicht so“, erklärte er.
Der Minister fügte hinzu, dass es nicht darum gehe, Demonstrationen zu verhindern, sondern dafür zu sorgen, dass sie friedlich verlaufen. „Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen Leidenschaft und Vernunft finden; ich glaube, dass die Vernunft verteidigt werden muss, weil fehlgeleitete Leidenschaft uns zu Zielen führen wird, die wir nicht wollen“, meinte er.
Wochenblatt / Abc Color











Heinz1965
Tja, da duerfte der Minister recht haben was die Finanzierung aus dem Ausland betrifft und nichts dagegen spricht die Stimmzettel auszuzahlen.
Gamma Ray
Das ist ein ganz typisches Politiker-Argument: „Die werden aus dem Ausland bezahlt“.
Das glaube ich nicht. Bei über 600.000 Stimmen für Cubas, 90.000 Online-Konten die die Wahl anzweifeln, zeigt sich, dass viele Leute die Schnauze voll haben vom Colorado-Regime.
Dumm auch von diesem Trottel, einen Rodrigo Quintana zu erwähnen. Dieser Fall wurde nie aufgearbeitet, das heißt, dass ganz große Drahtzieher dahinter waren, die die Sache eilig vergessen machen wollen. Das Argument ist eher Wasser auf den Mühlen der Protestierenden.
Im Übrigen hat es einen ganz faden Beigeschmack, die 200 Verhafteten immer noch eingesperrt zu halten. Das hat was von politischen Gefangenen wie in Russland oder China. Wenn es sich um Bürger handelt, die keine nennenswerten Vorstrafen haben, sind diese nach maximal 24 Stunden freizulassen.
Vergewaltiger und Einbrecher kommen kurze Zeit später wieder raus, aber „Demokratiefeinde“ werden gnadenlos verfolgt. Aber kein Wunder, sitzen die größten Verbrecher an der Macht.
Hermann2
Siehe hier:
https://wochenblatt.cc/wef-klaus-schwab-mischt-sich-in-die-praesidentschaftswahlen-ein/
@Muss
Ganz einfach, das Volk, welches noch nicht an der Reihe war aus dem Trog des Steuerzahlers zu essen, ist unzufrieden, dass nur Pesto oder Cholera zur Auswahl standen und sie wieder Jahre warten müssen, um auch mal. Und eine ist dann auch Regierungspartei geworden. Der Teil des Volkes wenigstens, welches überhaupt nix davon hat, dass hiesig Politiker einen westeuropäischen Zahltag erhalten, während sie selbst um täglich Streichhölzl und Billigpolarbierbücksenpacks kämpfen müssen, während die Politiker & Friends sich Müllgebühr und Teuermüllerbrei leisten können. Und das sind nicht mal wenige.
Wie der Alfons Hinkel nicht unbedingt Recht gehabt haben muss, was und wer Auslöser des 1. Weltkrieges und etwas verbittert über Schreibstuben in Güterwagons war, muss auch der Pajazzo Cuba nicht unbedingt Recht haben, um in ein paar Jahren richtig groß auf die Bühne der Politik zurückzukehren. Wenn er es schafft genügend Wählerstimmen zu häufen.
Hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei kann ihn heute schon in den Kerker werfen. Das macht ihn nur mehr zum Märtyrer der einfachen Leute, die die hiesig unverblümt Korruption satt haben. Sehens ja täglich am hiesig edukativen Basura-TV. Aber nix geschieht denen aus Politik.
Hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizisten müssen sich aber nicht beschweren, wenn der der Pajazzo Cuba sie eines Tages alle auf die Autobahn klebt. Und wie wir alle wissen ist der Paragauyaner besonders tolerant, wenn er es eilig hat.
Deutsch-Paraguayo
Hiesig Vollpfosten-Prästeinzeitkommentator hat zu allem eine Meinung, auch wenn er keine Ahnung hat.
Deutsch-Paraguayo
Nichtwähler demonstrieren nach Schließung der Wahllokale wegen Wahlbetrug ??? Wenn 95 % der Jugendlichen, die im Rahmen der gewaltsamen Proteste festgenommen wurden, nicht einmal von ihrem Wahlrecht bei den Wahlen am 30. April Gebrauch gemacht haben, zeigt das, dass alles vorher geplant und gesteuert wurde. Soledad Nuñez ist ganz offiziell eine Schwab-Marionette: https://www.weforum.org/people/maria-soledad-nunez-mendez oder „Soledad Núñez, die erste Paraguayerin, die vom Weltwirtschaftsforum als „Young Global Leader“ ausgezeichnet wurde“ – siehe http://historico.muvh.gov.py/14519-soledad-nunez-primera-paraguaya-reconocida-como-joven-lider-global-por-el-foro-economico-mundial.html Sie wusste vor der Wahl, dass sie und ihre Partei keine Chance haben. Auch interessant: Martín Burt, der Gründer der Fundación Paraguaya in Davos 2020. Martín Burt ist Mitglied des Vorstands der Schwab-Stiftung! Man kann davon ausgehen, dass Klaus Schwab seine künftigen Putschisten in Paraguay bereits positioniert hat. Unter diesen Gesichtspunkten könnte man auch den Eindruck bekommen, dass bereits Marito das Land in gewisser Weise „arm-regiert“ hat. Er hat hohe Staatsschulden angehäuft, wobei der Großteil der Kredite nicht mehr aufzufinden ist. Gut, man müsste nur die Konten einiger Politiker in Panama und Florida ansehen. Aber diese werden von den USA geschützt, solange sie deren Befehle befolgen. Der böse Ex-Präsident Horacio Cartes hat offensichtlich nicht mitgespielt und die Wasserrechte nicht verschenkt. Und der neue Präsident Santiago Peña wird offensichtlich auch nicht mitspielen. Deshalb hat nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses der Kampf der USA gegen das freiheitsliebende paraguayische Volk begonnen. Fakt ist, dass die USA momentan gegen fast alle ernstzunehmenden Weltmächte führt. Da könnte eine Mitgliedschaft bei den BRICS-Ländern hilfreich sein.