Israelischer Geheimdienst Mossad berät neugewählten Präsidenten Cartes

Asunción: Sicherheitsexperten des israelischen Geheimdienstes (Mossad), die für den gewählten Präsidenten tätig sind unternahmen eine Exkursion durch die Provinzen San Pedro, Concepción und Amambay, um die aktuelle Lage einzuschätzen.

Die Absicht der Spezialisten war das Kennenlernen und Analysieren der Konfliktzonen in denen die selbsternannte Paraguayische Volksarmee (EPP) agiert.

Horacio Cartes hat fünf israelische Leibwächter für seinen Schutz. Weitere sind für den Rest der Familie verantwortlich. Diese bestens ausgebildeten Bodyguards wurden Cartes von israelischer Seite überlassen, erklärte eine Cartes nahe Person.

Bei allen zukünftigen Akten zu denen der Präsident anwesend sein wird werden auch sie sich um seine Sicherheit kümmern, obwohl eine offizielle Wachmannschaft für diesen Dienst vorgesehen ist.

Der Chef der „offiziellen“ Truppe an der Residenz von Cartes ist Major Daniel Falcón, der ebenfalls für die Sicherheit von Nicanor Duarte Frutos zwischen 2003 und 2008 verantwortlich war.

Der Mossad ist ein Geheimdienst der spezialisiert auf verdeckte Ermittlungen ist, der es weiß Informationen zu beschaffen und in der ganzen Welt tätig ist. Unter den Geheimdiensten nimmt der Mossad einen ganz wichtigen Rang ein, durch das harte Training seiner Agenten.

Im Mai 1960 z.B. spürte der Mossad in der „Operation Garibaldi“ den deutschen Kriegsverbrecher Adolf Eichmann in Argentinien auf und entführte ihn nach Israel. Eichmann wurde in Jerusalem vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet.

„In der EPP Zone haben sie sich besonders genau umgeschaut. Sie kennen fast den ganzen Norden, die Grenzen und natürlich aus den Aufzeichnungen jedes einzelne EPP Mitglied“, erklärte die Quelle der Tageszeitung Última Hora.

(Wochenblatt / Última Hora)

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17 Kommentare zu “Israelischer Geheimdienst Mossad berät neugewählten Präsidenten Cartes

  1. Anders gesagt heißt das wohl, wenn er nicht macht wie ihm geboten wird, diese Jungs wohl nicht für sein Leben „garantieren“ können?

    1. Lange genug hat diese selbsternannte Truppe von Lugos und Chavez’s Gnaden ihr Unwesen getrieben.
      Seien wir doch froh, daß sich endlich Profis dieses Problems annehmen.

      1. Lieber 9mm, ich stimme mit vielen deiner Aussagen überein, bis zu 20mm publico alles gut… Du irrst dich aber gewaltig dich auf eine Seite zu schlagen. Hast Du Angst?… Bist Du Großgrundbesitzer…? Lebe DEIN Leben mein Freund.

        LG

        1. Weder bin ich Großgrundbesitzer, noch habe ich Angst.

          Jedoch stellt die Ermordung von Menschen (kürzlich ein Schwede) aus ideologischen oder rassistischen Gründen (weiße Haut) ein Problem für mich dar.

          Wenn dann Jugendliche Paraguayer beginnen solche Leute zu bewundern und „EPP ist super“ auf die Straße schmieren, und das weit, weit weg vom Sojaanbau, dann komme ich zu dem Schluß, daß es höchste Zeit ist, das Problem zu lösen. Ein FARC in Paraguay will wohl keiner.

          Wo liegt also mein Denkfehler Tom?

          1. In der nicht Anwendung der Unschuldsvermutung.

            Hat die EPP die Morde wirklich begangen?

            Attentate unter falscher Flagge ist eine der Aufgaben von Geheimdiensten wie der Mossad. Geheimdienste sind Organisationen im Dienste der Mächtigen und genau so handeln sie. Die Angst in der Bevölkerung ist die Macht der Mächtigen. Die EPP stellt sich dagegen…

            Desinfos und Bezichtigungen machen die Wahrheitsfindung unmöglich. Sollte der Mossad gegen die EPP aktiv werden wird sich zeigen ob noch jemand aussagen kann oder einfach alles mundtot gemacht wird.

            Die Arbeit des Mossad ist legendär und reicht bis 9/11.
            Hier mal ein paar Bsp.: http://lichtinsdunkel.blogspot.de/search/label/Das%20Mossad-Dossier

            LG

      2. @9mm
        Du hast heute wieder einen Tag erwischt, an dem Du nicht weißt was Du schreibst.
        Den Rest hat Asuncion45 schon gesagt.

        1. Wertester Sir. Buchholz,
          hiermit stelle ich Ihnen den „robin hood index“ vor. Möge er der Durchlaucht zur Erleuchtung gereichen.

          LG

  2. ein zukuenftiger praesident der kein vertrauen in die eigenen nationalen sicherheitsorgane hat. wirklich erstaunlich,besonders da sich seine eigene partei als NATIONALISTA bezeichnet ???

    1. liebe leser
      weiss da jemand bescheid? kann ein privatmann agenten
      von MOSSAD privat verpflichten? oder sind diese ehemalige
      MOSSAD-agenten, die einen privaten sicherheitsdienst
      aufgemacht haben? ich meine, wenn diese „offizielle“
      MOSSAD-agenten sind, da muesste es doch ein staatliches abkommen geben.das kann aber doch nicht sein, da bis zum 15.8.federico franco noch die „lapicera“hat. mir jedenfalls ist das ganze etwas geheuer.
      hatte doch nicht vor einiger zeit jemand im wochenblatt
      geschrieben,dass die colorado partei ideologisch zu dem
      „linken“ spektrum zu zaehlen ist? da passt aber diese
      „MOSSAD“ leibwaewchter story gar nicht dazu.

      1. Lieber Herr Bayer, da Sie auch hier offensichtlich ein Verständnisproblem haben, möchte ich Ihnen gerne versuchen weiter zu helfen. Bei Verwendung von Zitaten, heißt das noch nicht, dass der, der das Zitat verwendet diese Meinung teilt. So habe ich Herrn Duarte Frutos aus dem vorletzten Wahlkampf zitiert, der voller Stolz in die Welt posaunt hat, die Colorados seien, aufgrund des Inhalts ihres Wahlprogramms, jetzt eine sozialistische Partei. Vielleicht prüfen Sie das einfach noch einmal nach. So schwer ist doch nun wirklich nicht zu verstehen, dass Herr Frutos und seine Partei und nicht ich dieser Meinung waren (vielleicht auch noch sind).
        Zu den „Mossad-Agenten“ sei gesagt, dass sich jedermann Leibwächter mieten kann. Die kann er aus der eigenen Tasche bezahlen oder, falls er ein entsprechendes Amt inne hat, auch über den Staats- oder Firmenhaushalt finanzieren lassen. Fragen Sie doch einfach Ihre Parteifreunde bei den Liberalen, wie er die Kosten unterbringt. Spätestens nach seinem Amtsantritt und der Prüfung des ersten Haushaltsjahres können die Ihnen diese Frage sicherlich beantworten. Aber auch das ist völlig unwichtig. Wichtig ist mit welchen Leuten er sich umgibt und warum er es tut oder vielleicht sogar tuen muss. Denken Sie doch einfach mal in diese Richtung nach. Vielleicht kommen Sie da zu interessanten Ergebnissen.

  3. Jetzt kommt das zum tragen,wie ich meine beiden Paraguayische Freunde fragte,..sag mal traust du deinen
    Landsleuten,-ich wiederhole mich!.der eine sagte,-nein nie-und der andere sagte,-muss ich dir das sagen-,.
    Ich denke Cartes schätzt seine Landsleute richtig ein!.
    Er denke ich,-wehrt zur richtigen Zeit den Anfängen!.
    Euer Penicillin

  4. In der letzten Woche war auf nachrichten.ch zu lesen, dass der Mossad auch unschuldige Menschen umbringt. Gewisse Kreise dürfen eben alles, egal auf welcher Ebene!

  5. Eine, mit der schlimsten Moerderbanden der Welt. Und alles im Namen des Friedens kommt noch vor den Amis fuer mich.Das sind die , die ohne Skrupel auf kleine Kinder schiessen die ein Stein in der Hand haben. Mahlzeit

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