J. Goldstein: „Wir finden Erdöl im Chaco“

Asunción: Der Vorsitzende des Unternehmens „Dahava Petróleos“, Joseph Goldstein, erklärte gestern bei einer Pressekonferenz, dass er fest davon überzeugt ist Erdöl im paraguayischen Chaco zu finden. Die amerikanische Firma, die zuletzt drei paraguayische Firmen aufgekauft hatte, besitzt nun die alleinigen Bohr- und Förderrechte für eventuelle Funde.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Auffinden und den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Weltweite Operationen von Davaha gehen von Erdölsuche über schwarze Jade bis zu einer Diamantenmine in Afrika.

Die Aufgabe in Paraguay ist das Resultat eines Zusammenschlusses dreier Firmen, deren Rechte auf Suche und Förderung von Dahava aufgekauft wurden. In den vergangenen Jahren wurden dadurch schon 40 Millionen US-Dollar investiert, erklärte Goldstein.

Eine 50 jährige Suche blieb leider nach wie vor ohne Erfolg. Wir werden das ab jetzt ändern. Bei den schon längst erfolgten 27 Bohrungen wurden ständig Erdölrückstände in den Bohrkernen gefunden. Schlussendlich hing es nach dem Fund an der Behandlung und Weiterverfolgung der Tatsache, eine Tätigkeit die wir besser wissen zu administrieren.

Goldstein erklärte dazu, „dass zuvor auf 600 m Tiefe gebohrt wurde und man Erdgas fand. Anstatt dieses jedoch auszuloten und zu nutzen machte man weitere Bohrungen in anderen Zonen. Ein Fehler den man kein zweites Mal machen sollte.

Auf die Aussage dass es im Chaco Erdöl gibt, es jedoch tief in der Erde ist sagte Goldstein: „Das mit der Tiefe stimmt aber mit der bis dato genutzten Technik war es auch unmöglich Erdöl zu fördern. Um es bildlich darzustellen bräuchte man einen Teelöffel in einer großen Tiefe der dann noch ökonomisch vertretbar nach oben fördern soll. Wir haben Bohrer einer ganz anderen Generation mit den man in andere Tiefen vordringt“.

Auf die Frage ob es lohnenswert wäre in diesen Sektor zu investieren erklärte Goldstein weiter: „Wenn Firmen aus Argentinien und anderen Ländern es als rentabel ansehen dann wir erst zu Recht, denn wir haben uns hier im Land installiert“.

Goldstein erklärte ebenso, „dass wenn Erdöl gefördert wird erst der nationale Markt gesättigt wird bevor man an den Export denke“.

(Wochenblatt / Abc)

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19 Kommentare zu “J. Goldstein: „Wir finden Erdöl im Chaco“

  1. nun hoffe ich sehr, daß auch die letzten Umsturzfanatiker begreifen wo die Reise dieses Landes hingeht. Herr Goldstein (für den Fall, daß einer Zweifel hat zu welcher Sorte dieser Herr gehört, reicht schon googeln aus) hat mit wertlosen grünen Scheinen, genannt US-Dollar, (der trotz Wertlosigkeit, gegenüber dem Guarani um mehr als das 4 fache höher festgesetzt ist!) drei paraguayische Firmen aufgekauft und beutet nun das Land und seine Erdölvorräte zu Gunsten der USA aus. Das alleine war den USA der Umsturz schon wert. Aber es werden weitere Segnungen folgen. Leider nicht für Paraguay und die Bevölkerung hier. Aber was soll´s immerhin darf endlich, nach vielen Jahrzehnten der Abstinenz, noch einmal ein Liberaler für 11 Monate Präsident spielen. Er macht die „Drecksarbeit“ für die Colorados, die die Regierung ab dem nächsten Jahr im gleichen Stil fortsetzen werden. Vielleicht für weite 60 Jahre falls es nicht wieder einmal so ein politisches Zugpferd, wie Lugo, geben wird. Denn ohne Lugo hätte es keinen Regierungswechsel gegeben. Herr Franco wäre nicht direkt vom Volke in dieses Amt gewählt worden. Das hat sogar, wie ich seiner Stellungnahme an anderer Stelle entnehme, sogar mein Freund der Bayer erkannt.

    1. ob ich ein freund von ihnen bin ist ansichtssache. richtig ist, dass die liberale partei 2008 alleine nicht gewonnen haette.haette aber lugo alleine gewonnen? ganz bestimmt nicht.auch haben sich die zeiten geaendert. lugo der ex-bischof ist nicht mehr der freund der armen und entrechteten der eine landreform durchfuehren wird,der mann mit den sandalen der gegen korruption und misswirtschaft kaempfen wird usw.das vermeintliche ZUGPFERD hat sich letztlich als ZUCHTHENGST erwiesen und waehrend sener regierungszeit waren nepotismus und freunderlwirtschaft auf der tagesordnung,er versprach austeritaet und verflog millionen bei nutzlosen auslandsreisen,immer in zahlreicher begleitung. doch zurueck zum thema.eine politische situation wie 2008 wird es kaum wieder geben.zum ersten mal praesentierte eine partei eine frau als kandidatin, und das in einer macho-partei in einem macho-land.da hatte sich das polit-genie duarte frutos verspekuliert.nur durch wahl-manipulationen konnte blanca ovelar gegen castiglioni gewinnen.aus diesem grund hat lugo bestimmt 20% seiner stimmen aus dem colorado-lager erhalten.heute ist es eine frage wie sich zacharias irun verhalten wird,sollte er gegen den „unternehmer“ horacio cartes verlieren und auch umgekehrt.ziemlich sicher kann man gegen die colorado-partei nur vereint gewinnen,und nicht getrennt. dazu gibt es in der juengsten vergangenheit 2 beispiele die eigentlich zum nachdenken anregen muessten. im jahre 1993 verloren laino und caballero vargas getrennt gegen juan carlos wasmosy (dieser erhielt 40 der stimmen) und im jahre 2003 verloren dr julio cesar franco und pedro fadul getrennt gegen duarte frutos (der 38% der stimmen erhielt). aber ich glaube kaum,dass sich die liberale partei bei den wahlen 2013 wieder als ZUGOCHSE einspannen laesst, damit das ZUGPFERD gewinnt.die erfahrungen mit lugo als zugpferd waren fuer die partei aeusserst negativ. liebe leser!verzeihen sie es mir,dass ich diesen kommentar in einer sparte abgegeben habe, die ein anderes thema beinhaltet

    2. Lieber Asuncion 45

      Ihre Verschwörungstheorien in allen Ehren- nur der Begriff “ Umsturzfanatiker “ ist hier doch deplaziert.
      Mittlerweile muß auch den letzten hier im Lande klar, daß in Paraguay ein Regierungswechsel stattgefunden hatt, der einzig und allein durch eine miserable Amtsführung des ex – Präsidenten Lugo ausgelöst wurde. Dieses Amtsenthebungsverfahren war demokratisch und auch rechtlich . Viele Artikel aus den lokalen Zeitungen . internationale Pressestimmen und auch hier Artikel im Wochenblatt belegen das.
      So sehr ich die freie Meinungsäußerung schätze, doch
      Ihre Verbreitung von Unwahrheiten , Halbwahrheiten und Lügen möchte ich an dieser Stelle entschieden entgentreten. Das sehe ich auch als Aufgabe aller Demokraten, egal wo immer auf Welt sie leben. Ich kann ja verstehen ,daß die Vertreter des “ bolivianischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts “ nicht uber Lugos Abwahl erfreut sind . Es gibt nunmal Spielregeln, die Gesetze genannt werden.
      Gerade in Süamerika mit vielen gewaltsamen Umstürzen in den letzten 50 Jahren mit Militärdiktaturen usw. ist es erstaunlich das gerade das kleine unbedeutende Paraguay hier ein Paradebeispiel gelebter Demokratie praktiziert hat . Das hat in Südamerika Vorbildfunktion.!!! Das ein solcher Vorgang natürlich bei den sozialistischen Nachbarstaaten das blanke Entsetzen ausgelöst har ,liegt doch auf der Hand.
      Lugo hat diesem Land massiv geschadet . Unter seiner Regierung ist es im internationalen Vergeich massiv zurückgefallen und er hat dieses Land mehr gespalten als vereint. Ich höre noch mit welchen Versprechungen er hier als „Retter des Vaterlandes“ angetreten ist. Und was er nicht alles machen wollte. Was hat er realisiert ??? Die Schuld dafür immer bei anderen gesucht.
      Ich bin kein Umsturzfanatiker , und ich mag die Paraguayér, genau so wie sie sind. Die Menschen haben es hier schon schwer genug , und brauchen die sozialistischen Brandstifter nicht. Sagt mir in welchen Land dieser Erde hat der Sozialismus funktioniert und die Menschen Wohlstand ,Sicherheit und Glück gebracht.
      Ich kenne nur das Gegenteil !! Warum Asuncion 45 wollen Sie die Menschen hier ins Unglück stürzen ?? Weil Sie ein verbitterter alter Sozialist sind, geleitet von neurotischen Verschwörungstheorien ??
      Das kann es doch nicht sein. Oder ??
      Wie soll den ein Fortschritt hier im Lande erzielt werden , wenn nicht die Bodenschätze gehoben werden und in Lande eine Industriealisierung Stück für Stück nach vorn gebracht wird ? Die Brasilianer haben schon vor 30 Jahren damit begonnen. Wie soll Ihrer Meinung nach hier in Paraguay etwas Wohlstand generiert werden ??
      Mit Land umverteilen und Verstaatlichungen ( vor allem was ? ) wird das nicht funktionieren. Ande, Petropar usw. sind doch Parabeispiele dafür, wie Geld vernichtet wird .
      Bevor sie die Regierung Franco einen Ausverkauf des Landes vorwerfen , bitte ein paar Grundkentnisse über VWL/ BWL googeln . Machen Sie doch so gern.

      Ich wünsche dem Prasidenten Franco das er genau so weitermacht wie er begonnen hat und hoffe das die meisten Paraguay´er das bis zur Wahl 2013 auch anerkennen. Für das Land wäre das wirklich mal ein Segen, Fuerza Paraguay !!

  2. Zu soviel Schwachsinn fehlen einem die Worte. Was glauben Sie denn wer in solch eine Tiefe bohren kann, die Paraguayos können sich höchsten in die Nase bohren. Paraguay braucht die Technik anderer Länder um überhaupt vorwärtz zu kommen.
    Entscheidend sind die ausgehandelten Verträge mit den Firmen.
    Lugo der vieles versprochen und nichts gehalten hat, ein Prediger durch und durch, wollte seinen Clan fett machen und hat nicht vergessen sich selbst zu bereichern wie seine Vorgänger.

  3. Wenn denn Öl gefunden werden sollte,soll damit zuerst
    der nationale Markt Paraguays gesättigt werden ?
    Gibt es in diesem Land denn überhaupt eine Raffinerie
    zur Rohöl-Verarbeitung ?
    Meines Wissens werden von Petropar doch nur Fertig-
    produckte wie Diesel und Benzin importiert.

  4. Lugo hat dem Land nicht geschadet. Allein schon der Umstand, dass die Colorados gesehen haben, dass ihre Bäume nicht in den Himmel wachsen, war das Experiment wert. Für die Linken war er ein guter Präsident und für die andere Seite ein schlechter. Das Volk ist dadurch aber reifer und auch kritischer geworden. Wenn in den nächsten Jahren die Listen „sabanas“ in den Parteien abgeschafft werden, kommen wir langsam einer Demokratie näher, von der, wie ich glaube, wir noch weit entfernt sind.

  5. @ Asuncion!!!!!
    Dir ist nicht mehr zu helfen, Du hast es bis heute nicht begriffen, das die Liberalen weiter die Regierung bilden, und noch dazu ohne Luge erfolgreicher denn je.

    Deine Kommentare als Deutscher sind schon peinlich.

  6. (klein (e)rich,

    Du müsstest einmal Deine Grundposition überdenken. Man könnte Dich mit einem Cameleon vergleichen, das wenn nötig, die Farben wechselt. Jetzt wo Franco an der Macht ist, bist Du fanatischer Liberaler. Gewinnen die Colorados, dann warst Du schon immer für die Colorados. Und wenn der beste Präsident, den Paraguay jemals hatte, wieder gewählt wird, dann bist Du Fan Nr. 1 von ihm. So wie Du es auch bei Amtsantritt von unserem Fernando warst.

  7. @ Asuncion:

    Ich bin weder ein Wendehals wie sehr viele deiner Genossen aus der ehm. DDR,noch bin ich fanatisch, ich sehe nur die Realität mit klarem Kopf.

    Du könntest es schaffen als Präsident, wie Ulbricht und Konsorten Paraguay in den Abgrund zu stürzen, brauchtest Dich dabei nicht mal anzustrengen.

    Vielleicht sind auch für Dich die Mauertoten noch ein innerer Vorbeimarsch und singst Lobeshymnen darauf.

    1. Hallo Erich

      Solche Leute werden sich nie ändern. Ironie und Satire ist ja mal ganz lustig, aber die Form des Sarkasmus der vom Asuncioner hier immer wieder anklingt nervt mittlerweile. Er will hier doch nur rumböbeln und provozieren. Kenne keinen konstruktiven Beitrag.
      Diese Menschen hatten es auch sehr schwer. Nach der Wiedervereinigung wurden sie im Osten , sobald ihre Stasivergangenheit aufgedekt wurde , fast gelyncht und im Westen gab es keine Arbeit sobald der Lebenslauf vorgelegt werden musste.
      Diese Menschen sind mittlerweile derart verbittert, daß solche Kommentare nur so erklärbar sind.
      Das einzige was sie gerettet hat war die Tatsache . daß Helmut Kohl veranlast hat, die völlig wertlose Ost- Mark im Verhältniss 1; 2 bzw 1:3 in die harte D- Mark zu tauschen. Das haben auch die bekommen. die die DDR in Grund und Boden gewirtschaftet haben.
      Wenn ich aber dann immer noch solche Hasstiraden der EX – DDR ,ler auf die Marktwirtschaft hören und lesen muss, dann kann einem der Glaube an den gesunden Menschenverstand schon abhanden kommen.
      Sicherlich ist auch in der Marktwirtschaft nicht alles in Ordnung. Ist aber bisher die einzige Form in Politik und Wirtschaft die funktioniert.

  8. @ Miezekatze

    Nicht ganz, man will hier von wenigen roten Socken uns belehren, und das von Altkommunisten die schon die DDR in Grund und Boden gewirtschaftet haben.
    Der Kapitalismus ist auch nicht meine gewünschte Gesellschaftsform, aber immerhin noch besser als der Kommunismus.

    Du hast recht Fuzzi, solche Menschen sind verbittert weil Ihre angeblichen Ideale sich in Schall und Rauch aufgelöst haben.
    Sie finden bei normal denkenden Menschen kein Gehör und versuchen hier auf sich aufmerksam zu machen und Sie merken nicht einmal mehr, wie weit Sie vom Weg abgekommen sind, es sind scheinbar kranke Menschen, wo alle Heilkunst versagt hat.

  9. Es ist traurig, dass Deutsche Mitbürger so über andere Deutsche Mitbürger herziehen und auch das Gastland noch beschmutzen.

    „Was glauben Sie denn wer in solch eine Tiefe bohren kann, die Paraguayos können sich höchsten in die Nase bohren“.

    Solch Abfällige Äusserungen über Paraguay zu schreiben, dazu noch Applaus von Anderen zu bekommen, zeugt davon, wie wenig Patriotismus in diesen Leuten steckt.

    Ich und viele andere sind nicht verbittert, wir bekommen gute Pensionen und fühlen uns in unserem Umfeld sichtlich wohl. Links, rechts, oben und unten, alles in morgendlicher Röte. Ist es nicht schön? Was wollen wir mehr!

    Ich habe nichts gegen Erich, schliesslich ist er auch Deutscher, noch dazu heisst er ERICH und das macht ihn mir wieder symphatisch!

  10. Die Moeglichkeit in Paraguay Erdöl zu finden ist immer noch gegeben. Sollte es einmal sein könnte die Wirtschaft auf soliden Fuessen stehen
    Nun wir muessen uns daran gewoehnen die einheimische Lebensart ist ein anderer Anzug als den wir gewohnt sind.

  11. Paraguay ist und würde unter ihren Augen auch weiter ein Entwicklungsland bleiben,vielleicht haben Sie eine hohe Rente und kommen damit gut aus, es lässt sich ja dann auch gut reden wenn ihnen nur die Sonne auf den Bauch scheint. Ich wünsche den Paraguayos ein besseres Leben und das kann nur mit Hilfe von Wirtschaftsfachleuten und Investitionen von außen kommen, aber das kapieren Sie ja nicht.

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