Japanbesuch

Asuncion: Der Präsident Horacio Cartes brach gestern um 17.15 Uhr zu einem Staatsbesuch nach Japan auf. Das Hauptziel dieser Reise wird die Bitte um Kredite und Zuschüsse sein.  Der Vizepräsident Juan Afara gab an, das er sich viel von dieser Reise verspreche. So werde ein Abkommen über ein Hilfspaket in Höhe von fast 200 Millionen US-Dollar erwartet. „Mit Japan hatten wir schon immer eine sehr gute Beziehung und interessante Zusammenarbeit. Dieses müssen wir noch weiter verstärken.“ kommentierte der Vizepräsident.

Es wird in den Gesprächen um Darlehen in der Höhe von 178 Millionen US-Dollar gehen die für den Ausbau des Straßennetzes im Departement Itagua benötigt werden. Man erwartet des weiteren einen Zuschuss in Höhe von 18 Millionen US-Dollar der die Wasserversorgung in Coronel Oviedo verbessert und die Lieferung von spezieller Software für die staatliche Fernsehanstalt „TV-Paraguay“ im Wert von 570.000 US-Dollar.

Auf der Tagesordnung stehen ein Treffen mit 100 japanischen Geschäftsleuten das unter dem Motto „Möglichkeiten der Investitionen in Paraguay“ stehen wird und ein Interview bei einer der führenden Wirtschaftszeitungen Japans. Eine Audienz beim Kaiser Akihito in seinem Palast ist für Mittwoch geplant.

Die paraguayische Botschaft in Japan gab bekannt das sich der Präsident für zwei Tage in diesem asiatischen Land aufhalten wird. In einem sehr engem Zeitplan werden Treffen mit führenden Persönlichkeiten des Landes und Geschäftsleute, die Interesse an Investitionen in Paraguay geäußert haben, durchgeführt werden. Die Rückkehr des Präsidenten wird für Mittwoch erwartet. Dieses ist die 17. Reise seit seines Amtsantritts letztes Jahr im August.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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4 Kommentare zu “Japanbesuch

  1. Wie kurios! Ausgerechnet das Land mir der höchsten Staatsverschuldung soll angepumpt werden!?!?!
    Die liegt in Japan derzeit bei 245,35 % des BIP mit steigender Tendenz. Das Land ist also mit Abstand Spitzenreiter aller Pleite-Staaten.

    Die genannten Summen sind zwar nicht atemberaubend, aber man fragt sich trotzdem, wie hoch wohl die Zinsen sein mögen, die Paraguay hierfür zu zahlen bereit ist. Könnte man das erfahren?

    1. @Dirinella, lies dir den Text durch, dann weißt Du was gespielt wird: http://www.misesde.org/?p=2313

      Cartes und diese Regierung führen Paraguay in die Schuldenfalle. Es ist nicht nötig im Ausland Schulden zu machen, um infrastrukturelle Projekte durchzuführen, aber es macht abhängig. Franco hatte schon damit angefangen indem er Staatsanleihen bewilligt hat, welche zum größten Teil in die VSA gingen und somit Auslandsschulden sind.

      Man achte darauf, wer die Kredite gibt und welche Firmen die Projekte in Paraguay umsetzen. Dritte-Welt-Länder sind besonders einfach zu bekehren. Ecuador z.B.

      LG

    2. John Perkins
      Bekenntnisse eines Economic Hit Man (EHM)
      Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia

      „…die eigentliche Kompetenz der EMH: Wir bauen ein Weltreich auf. Wir sind eine
      Elite aus Frauen und Männern, die internationale Finanzorganisationen dazu benutzen,
      jene Bedingungen zu schaffen, mit denen andere Länder der Korporatokratie unterworfen
      werden sollen. Und diese Korporatokratie beherrscht unsere größten Konzerne,
      unsere Regierung und unsere Banken. Wie unsere Pendants in der Mafia bieten wir
      EHM einen Dienst oder eine Gefälligkeit an. Das kann zum Beispiel ein Kredit zur
      Entwicklung der Infrastruktur sein: Stromkraftwerke, Schnellstraßen, Häfen, Flughäfen
      oder Gewerbeparks. An den Kredit ist die Bedingung geknüpft, daß Ingenieurfirmen
      und Bauunternehmer aus unserem Land all diese Projekte bauen. Im Prinzip verläßt ein
      Großteil des Geldes nie die USA, es wird einfach von Banken in Washington an Ingenieurbüros in New York, Houston oder San Francisco überwiesen.
      Obwohl das Geld also fast umgehend an Unternehmen zurückfließt, die zur Korporatokratie (dem Geldgeber) gehören, muß das Empfängerland alles zurückzahlen, die Schuldsumme plus Zinsen. Wenn ein EHM richtig erfolgreich ist, dann sind die Kredite
      so hoch, daß der Schuldner nach einigen Jahren seinen Zahlungsverpflichtungen nicht
      mehr nachkommen kann. Dann verlangen wir wie die Mafia unseren Anteil. Dazu gehören
      vor allem: die Kontrolle über die Stimmen in der UNO, die Errichtung von Militärstützpunkten oder der Zugang zu wichtigen Ressourcen wie Öl oder die Kontrolle über den Panamakanal. Natürlich erlassen wir dem Schuldner dafür nicht die Schulden und haben uns so wieder ein Land dauerhaft unterworfen….“

      Ich mußte etwas suchen aber diesen Ausschnitt konnte ich Euch nicht vorenthalten. Achtet darauf, was die „ReGIERung“ macht und laßt Euch nicht verarschen. 😉

      LG

    3. Leute, schaut euch an was passiert und hinterfragt es. Zum Beispiel gibt es kein Hochwasser… das stimmt sogar… die ganzen Inseln im Rio sind entstanden als das Wasser gut hoch stand vor vielen Jahren und diese Inseln kann man kaufen, vom Staat…. Super Geschäft für Dummis, weil die Höchststände werden Rekorde erreichen durch die Vernichtung der Wasserspeicher bzw. Rückhaltewälder.

      LG

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