Kampagne für die Menschenrechte in Paraguay gestartet

Asunción: Die Organisation zur Verhütung von Folter (NPM) hat eine Kampagne für die Menschenrechte in Paraguay gestartet. Dabei stehen vor allem Personen im Vordergrund, die ihrer Freiheit beraubt sind.

Des Öfteren hörte man über Verstöße gegen die Menschenrechte in Haftanstalten von Paraguay. Letzte Woche hat die eingangs erwähnte Organisation deshalb die Öffentlichkeit mit dem Thema konfrontiert, um mehr Aufmerksamkeit in dem Sektor zu gewinnen.

Der Vorsitzende von NPM, José Antonio Galeano (Bildmitte), erklärte, dass man die Öffentlichkeit sensibilisieren wolle, sodass berücksichtigt werde, dass die Angeklagten, Verurteilten oder Häftlinge vor allem Menschen seien.

Galeano sagte auch, dass diese Kampagne darauf abziele, Praktiken oder Situationen zu verhindern, die zu Folter, grausamer oder erniedrigender Behandlung von Menschen führen können, vor allem wenn sie inhaftiert werden.

„Wir beabsichtigen, dass Menschen, die ihrer Freiheit beraubt sind, eine anständige Behandlung erhalten. Es müssen keine Privilegien sein, sondern das gilt einfach für die bloße Tatsache, dass jeder Inhaftierte auch ein Mensch ist. Wir erklären die Kampagne in drei Videos, bei denen als Protagonisten die Kinder Yasy und Ramón vorkommen. Sie beschreiben den Zustand der Menschen und der Personen, denen die Freiheit entzogen ist. Die Kinder klären uns auch über eine würdevolle Behandlung und schließlich über die Rehabilitation, den diese Menschen haben sollten, auf“, sagte Galeano.

Er fügte hinzu, die Kampagne möchte davor warnen, dass die Bedingungen für Menschen, denen die Freiheit entzogen worden sei, unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben und es notwendig sei, diesen Mangel als Gesellschaft zu verstehen. „Die Initiative soll das Gewissens in den Menschen aufrütteln, sich gegen unmenschliche Praktiken und Konzepte zu stellen“, schloss Galeano seine Erklärungen ab.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Kampagne für die Menschenrechte in Paraguay gestartet

  1. Diese Leute haben das bestimmt alles auf einem Seminar, bezahlt von einer Entwicklungsbank, in einem 1.-Welt-Land bei leckeren belegten Brötchen und Getränken eifrig erlernt und meinen nun, dass sie das gleiche im 4.Welt-Land Paraguay einführen müssen.
    Das die Unterbringung auf die Art, die sie fordern, ein Vermögen kostet, darauf kommen sie offensichtlich nicht. Und da die zu wenigen Gefängnisse in Paraguay gnadenlos überfüllt sind, müssten viele Insassen freigelassen werden um Platz zu schaffen bzw. Motochorros erst gar nicht ins Gefängnis gesteckt.

    Also ich hab nicht die Spur Mitleid, wenn Mörder, Motochorros, Drogenbosse, Vergewaltiger und Politiker in einer dunklen Zelle vor sich hin vegetieren und in einem Loch ihren Unrat ablassen. Das gilt natürlich nicht für Unschuldige, die dank katastophaler Justiz sitzen.

  2. Es ist wieder mal typisch für die sogenannten Menschenrechtler.
    Immer geht es nur um die Würde und das Wohlergehen der Täter.
    Ich kenne keine einzige Menschenrechtsorganisation, die sich um die Würde und das Wohlergehen der Opfer dieser Verbrecher schert.
    Die können ja schauen, wie sie ohne Hilfe zurecht kommen.
    Die armen Täter müssen geschützt und gehätschelt werden.
    Ich könnte grade schon wieder……………… 🙁

  3. Folter ist immer und Überall zu verurteilen! Trotzdem kann man von Inhaftierten verlangen das sie zur Sühne ihrer Schuld zu gemeinnützigen Arbeiten heran gezogen werden. Das sollte aber nur für Verurteilte gelten die sich nicht eines Tötungsdelikt schuldig gemacht haben.Arbeitslager mit guter Ernährung sauberen Unterbringungen muss dabei gewährleistet sein. Arbeiten mit Fussfesselung immer 2 zusammen im Straßenbau oder Anderen Gemeinnützigen Projekten ist aber Pflicht. Bei guten Betragen sollte man Haftverkürzung in Aussicht stellen .Wie stehen diese Menschenrechtler den dazu?

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Das scheint mir auch die beste Alternative.
      Bezeichenderweise wurden im Alten Testament nirgends Gefaengnisse vorgesehen.
      Wenn die Gefangenen arbeiten dann decken sie zumindest ihre Unkosten und der Staat hat keine Kosten. Aber so schnell die Gefaengnisse privatisiert werden, so schnell verfaellt die Gelegenheit zu zocken wenn anstatt des Gefaengnisses nur KZ oder Gulags vorgesehen sind.
      Das Gefaengniss wenn in privater Hand ist eine Goldgrube fuer den Privatsektor. Bin sicher in baelde kommt jemand auf die Idee dass der Privatsektor ein Gefaengnis besser verwalten kann als der Staat und schwup werden die Gefaengnisse privatisiert. Damit werden dann Boni fuer Richter faellig fuer jeden Verurteilten und so zack zack finden sich ploetzlich Unschuldige im Gefaengnis da diese ja Geld einbrigen fuer den privaten Gefaengnisbetreiber.
      Ich mein die KZ wurden ja von der SS als Privatbetrieb gefuehrt mit eigenen Fabriken, usw. Die KZ gehoerten der SS Organisation.
      Waere ein Witz wenn die Regierung das von Cartes geplante Hochsicherheitsgefaengniss fuer Schwerverbrecher mitten zwischen Loma Plata, Filadelfia und Neuhalbstadt bauen wuerde. Da wuerde der Drogenhandel, Prostitution und Korruption so richtig aufbluehen.

    2. Vollkommen richtig. Verurteilte sollten nicht nur gefüttert und zum Nichtstun verurteilt werden, sondern könnten auch etwas für die Allgemeinheit tun. Es gäbe ja genügend zu tun in Paragauy, zB. das Säubern des überdimensionalen Abfalleimers, der an

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