Kein Krankenwagen und kein Anästhesist: Bei der Geburt verstorben

San Juan Nepomuceno: Eine Frau, die kurz vor der Geburt stand, starb im Krankenhaus in der eingangs erwähnten Stadt.

Es gab keinen Anästhesisten für die Operation und keinen Krankenwagen, der sie nach Caazapá bringen konnte, um sie zu retten. Die Leiterin des Krankenhauses zeigte sich nicht, um zu erklären, was passiert ist.

Der Vorfall wurde vom Ehemann der verstorbenen Frau berichtet. Es handelt sich um Maria del Rosario Nunez de Morel (40).

Alejandro Morel erzählte, dass bei seiner Frau die Wehen eingesetzt hätten und sie deshalb am Montag das eingangs erwähnte Krankenhaus aufgesucht habe. Das war gegen 14:00 Uhr.

„Eine halbe Stunde später sagte man mir nach der Geburt, dass meine Frau stark blute und die Ärzte begannen eine Operation vorzubereiten, aber es gab keinen Anästhesist. Meine Frau schrie vor Schmerzen. Zuerst versteckten sie mich, sie sagten mir nichts. Als die Situation schon kritisch war, wurde mir mitgeteilt, dass sie in Schwierigkeiten wäre“, berichtete Alejandro.

Der Mann erklärte weiter, weil sie arm seien, habe man ihnen nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. „Sie fälschten die Daten. Meine Frau starb nach 17 Uhr und sie sagten, es sei nach 18 Uhr“, klagte Morel. Er fügte hinzu, dass es keinen Krankenwagen für den Transport der Frau nach Caazapá gegeben habe.

Die Direktorin des Krankenhauses Roselaida Ruiz Díaz zeigte ihr Gesicht nicht. Journalisten kamen im Krankenhaus an, um mehr über den Tod der Frau zu erfahren, aber sie informierte, dass sie in einer Besprechung sei und es für ein Interview zu spät sein würde. SMS Nachrichten wurden einfach ignoriert.

Die verstorbene Mutter lässt vier Kinder zu Waisen werden. Das älteste ist ein 9-jähriges Mädchen und das jüngste ist das Neugeborene.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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3 Kommentare zu “Kein Krankenwagen und kein Anästhesist: Bei der Geburt verstorben

  1. Setzen wir das paraguayisch politische Interesse am Bildungswesen mit dem gleichen politisch humanen Interesse am Gesundheitswesen auf eine Stufe, so fragt sich: warum die Erzürnung?

  2. Wen wundert denn sowas noch – hier ist die 5. Welt. Würden wir dieses Land als 3. Welt bezeichnen, würden wir viele arme Länder damit verunglimpfen. Fazit: nichts wie weg hier – es wird immer schlimmer, bin glücklicherweise bald bei richtigen Menschen.

  3. Eine Schande ist das!
    Es gibt Länder in Afrika Länder wie Mosambik die bilden Hebammen seit einiger Zeit aus,mit Zusatzausbildung das sie Operieren können.Sie bringen das,ob Kaiserschnitt wenn es sein muss wird der Uterus entfernt.
    So wie das Aussieht ist hier vermutlich die Plazenta/Uterus als Ursache. Die Müttersterblichkeit ist eine Schande für das Land!

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