Keine Gerechtigkeit: “In Paraguay werden die Probleme jetzt durch Gewalt gelöst“

Asunción: Viele Bürgerproteste in großen Teilen des Landes gehen weiter. Die Aussage eines amerikanischen Philosophen scheint wahr zu werden. Wenn Probleme nicht durch Gerechtigkeit oder Gesetze gelöst werden, greifen die Bürger zur Gewalt.

Die Demonstrationen wurden in verschiedenen Teilen von Asunción fortgesetzt. Die Generalstaatsanwältin Sandra Quiñónez hat man aufgefordert, das Land zu verlassen. Paraguay ist hungrig und durstig nach Gerechtigkeit und es ist nicht zu sehen, dass die Anklagebehörde für diesen Zweck arbeitet.

Quiñónez vertritt oder sollte die Interessen der Gesellschaft vertreten und nicht die einer bestimmten politischen Gruppe oder einer bestimmten Person.

Das Management der Staatsanwaltschaft hat sich in dieser Zeit stetig und dauerhaft verschlechtert. Es war bereits schlimm genug unter Díaz Verón und es wurde schlimmer unter der Verwaltung von Quiñónez. Sie begeht nicht nur weiterhin schwere Fehler, sondern zeigt auch ihre absolute Feigheit im Umgang mit Dingen, die dieser Gewalt ein Ende setzen müssten, die wir in verschiedenen Formen und Erscheinungsformen sehen, darunter die Demonstrationen und Müdigkeit der Bürger.

Ralph Waldo Emerson, ein amerikanischer Philosoph, sagte, wenn Probleme nicht durch Gesetz oder Gerechtigkeit gelöst werden können, greifen Gesellschaften im Allgemeinen auf Gewalt zurück, sodass die Norm der Gerechtigkeit eine Form der “Domestizierung“ von Gewalt ist.

Wochenblatt / EL Independiente / Beitragsbild Archiv

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5 Kommentare zu “Keine Gerechtigkeit: “In Paraguay werden die Probleme jetzt durch Gewalt gelöst“

  1. Den Bürgern hier bleibt auch wirklich nichts anderes mehr übrig. Es geht um ihre Existenzen, und um die ihrer Familien. Traurig ist nur, dass die Gewalt nicht die Leute trifft, die es treffen sollte, nämlich die jeweiligen Politiker.

  2. Was erwartet man den vom südamerikanischen „Graus zum Trinken“ Temperament? Etwas eine unterhaltsame oder gar konstruktive Konversation? Resultierend aus täglich 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen? Ne, dahocken mit seinem „Graus zum Trinken“ und jedem Auto das vorbeifährt vor und hinterher schauen. Egal wie sich jeder der kann aus dem Staatssäckl bedient. Menschen haben nun mal Veränderungen nicht gerne. Und so kommt es halt zur andren Seite des südamerikanischen „Graus zum Trinken“ Temperaments: “In Paragauy, Gongo und Sambi werden die Probleme jetzt durch Gewalt gelöst“.

  3. Das Problem der Gewalt ist, daß auch diese von den Marionettenspielern gesteuert wird und im Ergebniss Buerger auf andere Buerger und deren Sachen einschlagen. Die Erkenntnisse, das der Feind immer oben sitzt fehlt den meisten Menschen weltweit.

    1. @Heinz1965
      das was du hier sagst mag ja zum teil stimmen aber diese menschen welche für frieden, freiheit, und gerechtigkeit gekämpft haben wurden bestimmt nicht von oben gesteuert. so eine aussage wie du sie hier machst finde ich doch sehr ungerecht gegenüber diesen menschen welche sogar ihr leben dafür aufs spiel gesetzt haben. aber es ist natürlich sehr bequem vom stuhl aus solche äusserungen zu tätigen und selber nicht aktiv zu werden und andere dafür kämpfen zu lassen.

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