Keine schlechten Zähne bei Gericht

Asunción: Eine Zahnbehandlung kann, auch in Paraguay, hohe Unkosten verursachen. Die Mitglieder vom Obersten Gerichtshof erhalten ein üppiges Gehalt. Jedoch werden sie von einem Zahnarztplan profitieren, der mehr als eine Milliarde Guaranies verschlingt.

Im September diesen Jahres kam es zu einer Ausschreibung, bei der Zahnärzte ihre Angebote für die Erbringung der Dienstleistung einreichen konnten.

Das Verfahren ist abgeschlossen. In den nächsten Tagen dürfte die Entscheidung fallen, wer für die “Zähne der Richter zuständig ist“. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Insgesamt sind für die Zahnbehandlung öffentliche Gelder in Höhe von 1,021 Milliarden Guaranies vorgesehen. Einige der Richter am Obersten Gerichtshof erhalten monatliche Bezüge in Höhe von 40 bis 60 Millionen Guaranies.

Wochenblatt / Paraguay.com

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3 Kommentare zu “Keine schlechten Zähne bei Gericht

  1. Erstaunlich, dass sowas nicht das Fass zum Überlaufen bringt. Die Angestellten vom Justizpalast (Palacio de Justizia) haben Gehälter von europäischen Verhältnissen. In einem Land in welchem über 50 % der Bevölkerung durchschnittlich 1,2 Mio Guaranies (200 Euro) monatlich verdient.

  2. Es ist eine absolute Frechheit.
    Anwälte und Richter werden mit hohen Gehältern und ETLICHEN Bonifikation wie diesem Zahnarztplan zugesch***en – und darüber hinaus wird sehr oft noch nebenbei die Hand aufgehalten, wenn ein Angeklagter aus einer Sache freigesprochen werden will.

    Für mich ein eindeutiger Beweis, dass VIELE Paraguayer selbst bei hohen Gehältern absolut skrupel- und gewissenlos handeln.
    Diese Leute sollten mal ein Tag in einem Slum verbringen, wo Not, Elend, Gestank und Müll alltäglich sind

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