Kolonie Independencia: Außer Rand und Band Teil II

Kolonie Independencia. Die Messer aller Beteiligten sind gewetzt. Im Hintergrund laufen die Intrigen und Vorbereitungen. Am kommenden Samstag ist der “Showdown“ auf dem deutschen Sportplatz in der Kolonie Independencia.

Um 20:00 Uhr findet am kommenden Samstag, den 20. Mai, die Generalversammlung am deutschen Sportplatz in der Kolonie Independencia statt. Roland Ganzenmüller, aktuelles Mitglied im Beirat, hat dazu auch schon im Radio darüber berichtet und die rund 300 Mitglieder eingeladen.

Wer nun Präsident wird und die Vorherrschaft über den Sportplatz übernimmt ist vollkommen offen, aber es ging schon einmal hoch her. Das Choppfest ist die Haupteinnahmequelle des Vereins. Letztes Jahr, als eine neue Mannschaft das Ruder übernahm, gab es einige Änderungen.

Die Helfer auf dem größten Bierfest in Paraguay werden meistens durch Ehrenamtliche oder Mitglieder der deutschen Schulen in der Region rekrutiert. Sie bekommen prozentuale Anteile von den Einnahmen, die seltsamerweise 2016 auf einmal viel höher waren als wie in den vergangenen Jahren.

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5 Kommentare zu “Kolonie Independencia: Außer Rand und Band Teil II

  1. Ich warte schon freudig darauf wie sich die verschiedenen Akteure aus reiner Geldgeilheit zum Narren machen, derweil es hinter den Kulissen schon kräftig rumort…..typisch deutsches Komoedienstadel.

  2. Auffallend für Außenstehende ist, daß Independencia in den letzten Wochen und Monaten immer öfter mit negativen Schlagzeilen von sich reden macht. Noch mehr aber fällt auf, daß sich so gut wie kein Independencianer getraut, dazu mit einem Kommentarbeitrag Stellung zu nehmen. Was herrscht in dieser Kolonie eigentlich für ein Klima?

    1. Es geht ums Geld Manni und dabei hört in Paraguay der Spaß auf.

      Die alte Führung will zurück an den Kuchen und die neue Führung (welche ordentlich gearbeitet hat soweit ich das beurteilen kann) will die Führung behalten.

      Beide Seiten sind nicht gut aufeinander zu sprechen und kaum einer der in Independencia wohnt und neutral ist, möchte es sich mit der jeweils anderen Seite verscherzen. Du weißt ja, wer das Geld hat, hat die Macht und viele Freunde.

      1. Was passiert, wenn die alte Führung gar nicht wieder ans Ruder möchte?

        Was passiert, wenn sich in der Abrechnung herausstellt, dass die neue Führung gar nicht so gut gearbeitet hat, wie behauptet?

        Es bringt jetzt auch nix Mutmassungen anzustellen. Die Sitzung selber wird es zeigen 🙂

        Was hat das mit „Klima“ zu tun, wenn hier der eine die Vermutung hat und der andere eine andere Ansicht. Das bringt doch alles nix. Wichtig sind die Fakten und die stehen ja bald präsent da und dann kann man darüber diskutieren. Ich kann das abwarten. Alle anderen können ja schon vorher sich die Köpfe einschlagen.

        Was ich allerdings befürworten würde, dass gerade bei so einem Thema, wo Leute direkt oder indirekt genannt werden (das trifft auch mit neue Führung und alte Führung zu), dass hier wesentlich mehr Fakten genannt werden sollten. Fakten würden Transparenz schaffen und würden zu einer besseren Meinungsbildung beitragen. Fakten zusammentragen (gerade in readktioneller Sicht) bedeutet in meinen Augen auch, alle Parteien vorher zu befragen (interviewen), wie ihre Sicht der Dinge ist. Und wenn diese Sicht / die Empfindung sehr unterschiedlich ist, dann darf man das im Artikel auch zum Ausdruck bringen.
        (das soll als konstruktive Kritik gedeutet werden)

        1. Sehr schöne Gedankenansätze. Fakt ist, dass Brixner der aktuelle Präsident heisst und ist um mal Namen zu nennen. Möglicherweise will er nicht mehr weiter machen. Warum sind Spekulationen, weil er vielleicht bedroht wird, oder Geld bekommt, dass andere ans Ruder kommen?

          Es stellt sich aber die grundsätzliche Frage warum nicht alle Beteiligten bei dem Sportplatzthema zusammenhalten. Die Kolonisten, die meisten Mitglieder, müssen wohl so untereinander zerstritten sein, dass der Urgedanke aus alten Zeiten verloren gegangen ist. Der Sportplatz soll ein Treffpunkt sein um sich untereinander auszutauschen. Das Thema ist wohl völlig ins Abseits geraten. Vielleicht aber haben sich die Zeiten auch geändert.
          Mir ist das Thema auch egal, denn die Küche vom Sportplatz hatte schon bessere Zeiten erlebt, deshalb kann man in der Kolonie woanders deutlich besser essen. Schade eigentlich, denn das wäre ein Anziehungspunkt für viele in der Kolonie. Andererseits gibt es keine asphaltierte oder gepflasterte Zufahrt. Das ist bei schlechtem Wetter ein weiteres Problem. Wäre nicht das Choppfest, würde der Sportplatz und die Kolonie wohl deutlich weniger in den Medien zu finden. Trotzdem muss man vor den (ehrenamtlichen) Leuten, die das Management führen den Hut zollen. Alle motzen nur rum aber machen will keiner was. Viel Glück dem neuen, alten oder wem auch immer Präsidium.

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