Konflikt um Pestizid Sprühaktion soll gemeinsam gelöst werden

Asunción: Auch wenn die Inhaltsstoffe der Pestizide den Anforderungen der FAO genügen ist der Streitpunkt, den Bauern nahe großen Anpflanzungen ständig bemängeln, der nötige Abstand. Um hier weitere gewaltsame Auseinandersetzungen zu vermeiden versucht die Regierung beide Parteien, d.h. Sojabauern und Kleinbauern, an einen Tisch zu bekommen.

Diese Information wurde bekannt nachdem gestern Morgen der stellvertretende Präsident der Republik, Juan Afara, den Präsident der permanenten Kongresskommission Arnaldo Wiens; den Präsident des Obersten Gerichtshofs, Antonio Fretes; den Generalstaatsanwalt, Javier Díaz Verón; den Innenminister Francisco de Vargas sowie den Landwirtschaftsminister Jorge Gattini empfing.

Außerdem war der Vorsitzende des Saatgutprüfsekretariats, Regis Mereles; der Präsident des Indert, Justo Cárdenas sowie der Kommandant der Nationalpolizei, Francisco Alvarenga zugegen.

„Die nationale Regierung ist sich über die Wichtigkeit der öffentlichen Ordnung bewußt. In diesem Sinn weiß sie auch, dass der große Anteil der Einwohner die Konditionen zum Arbeiten braucht die im Gesetz verankert sind. Um dies dauerhaft sicherzustellen bat Juan Afara um dieses Treffen“, erklärte Senator Arnaldo Wiens. „Die Regierung beunruhigt die Sojaproduktion und die Konfusion um die Sprühaktionen, bei denen viele die gesetzlichen Richtlinien nicht einhalten. Alle Teilnehmer des Treffens sind sich darüber einig, dass das Gesetz kein Geschäft ist was ausgehandelt werden kann“, sagte er weiter.

„In Zonen wie General Resquín fehlte es sicher an einer besseren Koordination zwischen den Institutionen sowie Informationen für die Bewohner der Zone. Die staatlichen Autoritäten möchten Frieden in der Bevölkerung schaffen und trotzdem eine hohe Produktion, ständig innerhalb der gesetzlichen Richtlinien. Ab jetzt gibt es einen Kompromiss zwischen allen Teilnehmern besser und koordinierter zusammenzuarbeiten.“, schloss Wiens ab.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Konflikt um Pestizid Sprühaktion soll gemeinsam gelöst werden

  1. jawohl, die Regierung tut das Richtige sogar entgegen der Meinung von Kommentatoren in dieser Zeitung. Dieses Problem kann nur im Dialog gelöst werden und nicht in Konfrontation. Alle müssen sich an das Gesetz halten allerdings nur dann, wenn das Gesetz so gestaltet ist, dass es nicht zu Gesundheitsschädigungen der Anwohner führen kann. Sollte das Gesetz diese Möglichkeit für die Großgrundbesitzer eröffnen , ist es verfassungswidrig und muss aufgehoben werden. Hoffentlich handelt es sich beim der „Runden Tisch“ nicht nur um ein Ablenkungsmanöver mit dem Ziel die Interessen der Großgrundbesitzer einseitig durchzusetzen. Damit würde sehr viel Porzellan zerschlagen und Vertrauen und Hoffnungen verspielt. Warten wir also auf die Ergebnisse und die sich daraus ergebende, hoffentlich bessere, Zukunft.

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