Konfuse Episode mit einem Ausländer

Eusebio Ayala: Ein Österreicher wird als abgängig gemeldet. Die Polizei wird erst mit Nachdruck aktiv. Ein Polizeibericht wirft mehr Fragen auf, als dass er Antworten gibt.

Nach einem Kommuniqué der örtlichen Polizei passierte das Folgende (zusammengefasst):

In Bezugnahme auf eine Vermisstenanzeige vom 14.10.2018 auf Facebook kommunizierte die Polizei, dass es dem Österreicher Wolfgang Hann (55) gut geht. Am 15.10.2018 gegen 10:00 Uhr fuhr die Polizei, in Gegenwart von Alicia Cabañas (Bekannte von Wolfgang Hann) zur Estancia eines anderen Österreichers im Ortsteil Potrero del Carmen, wo man den Aufpasser antraf. Dieser rief den Gesuchten, der wenig später mit seiner Bekannten und den Uniformierten sprach. Herr Hann erklärte, das Gedächtnis verloren zu haben, nachdem er vor Tagen in ein volles Schwimmbad gestürzt sei. Sein Mobiltelefon fand seine Bekannte schon am gestrigen Tag im Wald. Dem Capataz der Estancia war sehr daran gelegen das Telefon von Wolfgang Hann zurückzubekommen, während Hann bevorzugte, dass dies im Besitz seiner Bekannten verbleibt.

Was wirklich vorgefallen ist, konnte nicht wirklich in Erfahrung gebracht werden. Fakt ist, dass niemand verschwunden ist. Der Polizist, der zur Estancia fuhr kannte den Capataz sehr gut, mehr Einzelheiten sind vorerst nicht bekannt. Dank der sozialen Netzwerke sah sich erst die Polizei bemüht sich zu bewegen, zuvor war von Treibstoffmangel die Rede.

Die Ausführungen des Capataz bezüglich dessen, was in den letzten Tagen passierte, die Resistenz des Österreichers sich untersuchen zu lassen und ein temporärer Gedächtnisverlust, lassen Zweifel aufkommen.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Konfuse Episode mit einem Ausländer

  1. Namen?
    Habe am Briefkasten geschaut, stand kein Name drauf.
    Straße, Barrio?
    Habe Ubicación gefragt (Büro im Munispalidadenhäuschen), haben mir gesagt dass ich an der Tenth Avenue wohne, Barrio Manhattan.
    Alter?
    Ja, alt, mit 40 schon über der Mentalität eines 4-Jährigen, der noch Kindergartenmusik auf 120 dB beim Zuschauen wie der Müll abfackelt hinaus ist.
    Zu übrigen Fragen:
    Sind wir hier bei „wer wird Millionär mit Günther Jauch?“, „wie viel gibt es denn zu gewinnen, wenn ich alle Fragen richtig beantworte?“

  2. 1.
    Der Polizei nichts unterschreiben (das haben ich ja nicht geschrieben, ich bin mir der Mächtigkeit der Sprache bewusst und ich kann Indisch weder lesen noch schreiben). Was die Polizei zu Rapport gibt ist nur ein Bruchteil davon, was ich ausgesagt habe. Ich sage ihm, da wo ich herkomme gelte die Unterschrift des Polizisten zwei Stimmen (hier zählt ohne meine Unterschrift das Papier so viel wie Einlagiges, vielleicht auch Zweilagiges). Etwas nicht zu unterschreiben, das gegen mich verwendet wird, ist kein Delikt.
    2.
    Zu gewissen Fragen haben ich die Antwort vergessen. Ja, noch alles ok mit mir, wo liegt das Problem, ist etwas zu vergessen eine Delikt?
    3.
    Musste ich mit meiner Mathilde auf etwas zielen, das Nachts auf meinem Grundstück herum schleicht und nach Geld sucht, so befand ich mich in einer psychischen Stress-Situation. Und habe halt in dieser psychischen Stress-Situation abgedrückt. Auch wenn ich nicht darum gebeten wurde. Shit happens.

  3. Bei der Sachlage gibt es mehr Widersprüche und Fragen als Antworten.
    Treibstoffmangel ist immer eine gute Ausrede.Wenn jemand hinter den Kulissen zu den Polizisten sagt lasst Euch ruhig Zeit! Die Ausrede alt Bekannt!
    (Herr Hann erklärte, das Gedächtnis verloren zu haben, nachdem er vor Tagen in ein volles Schwimmbad gestürzt sei. Sein Mobiltelefon fand seine Bekannte schon am gestrigen Tag im Wald.)Das Handy hatte Beine.Hatte es fallen lassen damit man ein Lebenszeichen/eine Spur gelegt das man ihn findet!
    Früher rutschte so mancher auf der Seife,den Seiflappen aus,fiel die Treppe runter, macht sich immer gut im Bericht der Beamten. Danach waren alle Papiere unterzeichnet.Es gibt wirklich nichts neues!

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