Kooperative Carlos Pfannl: Eine Wahl von entscheidender Tragweite

Carlos Pfannl: Die Kooperative Carlos Pfannl war letztes Jahr auf den Titelseiten fast aller Zeitungen, als sie überfallen und der Geschäftsführer Wilfrido Metzinger erschossen wurde. Jetzt steht eine wichtige Wahl für die Zukunft der Genossenschaft an.

Nächsten Sonntag, den 28.4.2019, finden die Präsidentschaftswahlen von der Kooperative auf dem Sportplatzgelände in der Kolonie Carlos Pfannl statt. Alle wahlberechtigten Mitglieder, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, dürfen abstimmen.

Der erste Aufruf zur Wahl findet um 08:00 Uhr statt, der zweite um 09:00 Uhr. Insgesamt bewerben sich 12 Kandidaten um das Amt als Präsident der Kooperative sowie für einen Sitz in der Vorstandschaft.

Jetziger Präsident ist Norberto Fischer und den Posten als Geschäftsführer hat Carlos Lopitzberger inne. In Kürze soll mit dem Bau einer Zuckerrohrfabrik begonnen werden, zudem stehen weitere Vorhaben, wie ein neuer Supermarkt und andere Projekte an.

Es liegt an den Wählern, die Geschicke der Kooperative in die richtigen Hände zu legen, vor allem deswegen, weil es verschiedene Interessengruppen gibt, die um Stimmen buhlen. Wer wählen darf, insbesondere auch Neudeutsche, die ein Konto in der Genossenschaft haben und Mitglied sind, sollten ihre Stimmabgabe nutzen.

Wochenblatt / Foto Archiv / Facebook

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3 Kommentare zu “Kooperative Carlos Pfannl: Eine Wahl von entscheidender Tragweite

  1. Neudeutsche, frag mich immer wieder wer die sind. Wann ist Mann, Frau Neudeutsch. Was sind die Personen, welche in Py leben wenn sie nach Deutschland fliegen. Altdeutsch, oder Neue Altdeutsche. Wie lange ist man Neudeutsch in Py,

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    „…Neudeutsche die ein Konto in der Genossenschaft haben und Mitglied sind…“.
    Will wohl heissen dass es rangeheiratete deutscher Abstammung sind die sich in die Pioniermitgliedersippen eben reingeheiratet haben. Oder eben zugewanderte Meschen aus Deutschland, Oesterreich oder Schweiz oder eben auch die „Mischlinge“, also Abkoemmlinge aus Mischehen. Das selbe Phaenomen wie wohl bei den Mennonitenkooperativen.
    Z.B. der Oberschulze G.T. Sawatzky von Chortitzer aeusserte kurz vor dem Brand des Schlachthofes dass er in Zukunft nur mit einer „Elite“ regieren wolle die ausschliesslich aus Sawatzkys und Toewsen bestehen werde – andere wolle er „an der Spitze“ nicht haben. Das „T“ in seinem Namen steht fuer „Toews“ – also er will nur die eigene Grosssippe in die hoeheren Funktionen der Kooperative zulassen. Dieses wird zwar schon mehr oder weniger jahrzehnte so praktiziert aber es wurde noch nie so offen und deutlich zugegeben und in der Oeffentlichkeit gesagt. Das Volk regt sich darueber schon auf – und zwar alles was nicht Sawatzky oder Toews heisst.
    Also, man ekelt die originalen Pioniere aus der Verwaltung der Genossenschaft raus, und holt sich dann fuer die hoeheren und mittleren Fuehrungsebenen („die Zugspitze“ waere ja dann, wenn dieser korrupte Plan gelingt, nur mit Sawatzkys und Toewsen besetzt) eben „Neudeutsche“, Lateiner und Auslaender als „Neumitglieder“. Das ist dasselbe Spiel wie in der EU mit den Migranten: die eigenen Buerger laesst man ohne Brot und Arbeit und laesst en masse Migranten kommen die den Deutschen, Englaendern, Hollaendern, Franzosen, Italienern, Ungarn, Oesterreicher, Schweizer, usw. die Arbeitsplaetze streitig machen. Nur eben der Umfang ist geringer, aber die Idee dieselbe.
    Diese „elitaere“ Gesinnung solcher moechtergern Elitisten wie eben genannter G.T.S. bedeutet eine weitere Abschottung der Superreichen von der ausgesogenen Masse des Mittelstandes und der immer groesser werdenden Zahl der verarmten Mennoniten. Das ist direkt die Agenda des Antichristen und von Coudenhove-Kalergi. Letztendlich ist das Volk selber das Opfer solcher moechtegern „Fuehrer“ – nur haengt man ihnen die Wurst vor die Nase, muellt sie mit Bibelversen zu und schon laeuft der Hund blindlings ins Verderben.

  3. Die Bezeichnung Neudeutsche ist wirklich sehr unglücklich gewählt und wenig schmeichelnd. Es sind ja nicht nur „Neudeutsche“ gemeint sondern auch hergezogene Schweizer, Österreicher u.s.w ! Alle die bei Pfannl Mitglied sind und auch finanziell mit eingestiegen sind haben selbstverständlich auch ein Mitspracherecht und das ist auch gut so, ob das hier in Paraguay was bringt ist eine andere Frage. Das Wort Neudeutsch ist auch gerade sehr belastet weil es mit den Zuständen in Deutschland in Verbindung gebracht wird. Man sollte aber nicht vergessen, viele der hergezogenen in Paraguay bringen Plata mit, das sieht aber in Deutschland komplett änderst aus.
    Es stört mich generell die Gruppen pauschalisierung von Personen, was aber wieder einen Sinn ergibt für viele die sich nicht mit jedem als Einzelperson auseinandersetzen wollen. Solange sich Altkolonnisten, Neudeutsche und andere willkürliche Gruppen um die Deutungshoheit, Machtansprüche und das generelle Rechthaben die Köpfe einschlagen, werden sich die Interessensgruppen im Hintergrund genüsslich die Hände reiben und alles in die vorgesehenen Bahnen lenken um davon zu profitieren. Ist ja leider überall so auf dem Planeten.

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