Krankenhaus hat kein Wasser zum Hände waschen

San Lorenzo: Gerade ein Krankenhaus sollte ausreichend Wasser zur Verfügung haben, damit sich die Angestellten ihre Hände waschen können. Jedoch ist das im Hospital de Clinicas, im Block B, in San Lorenzo nicht der Fall und fünf Angestellten haben sich deswegen wahrscheinlich mit Covid-19 infiziert.

Das Krankenhauspersonal behauptet weiter, dass der Wassermangel der Grund dafür sei, dass fünf ihrer Kollegen mit Covid-19 infiziert wurden und sie auf das Ergebnis von 15 anderen warten, weil sie sich nicht einmal die Hände waschen können.

Noemí Pavón erklärt, dass der Bereich, der ihnen als stationärer Raum für Covid-19 Patienten zugewiesen worden sei, nicht dem Bedarf entspricht, den sowohl die Erkrankten als auch das Personal haben sollten.

Sie sagte weiter, sie hätten 30 Betten, aber es gebe nur 5 Beatmungsgeräte. Pavón fügte hinzu, dass sie auch keinen sauberen, d.h. sterilen Bereich haben, wo sie sich umziehen oder die Medikamente vorbereiten können.

Darüber hinaus gibt es pro Schicht sechs bis acht Angestellte, die eine einzige Dusche mit kaltem Wasser zur Verfügung haben. Sie fordern auch eine bessere Behandlung von den Ärzten, da viele aus Angst, sich mit 19 Covid-19 anzustecken, ihre Arbeit nicht vollständig durchführen und die Verantwortung dem Pflegepersonal überlassen.

In diesem Zusammenhang räumte der Direktor des Krankenhauses, Dr. Jorge Giubi, ein, dass es Mängel gebe, aber man sich um Lösungen bemühe. Jedoch habe man kein Budget zur Verfügung. Es sei geplant, einen Tank mit einer Pumpe zu installieren, um den Wassermangel zu vermeiden und die sanitären Bereiche zu sanieren.

Wochenblatt / ABC Color / Beispielfoto Archiv

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8 Kommentare zu “Krankenhaus hat kein Wasser zum Hände waschen

  1. In einem Krankenhaus, wo wirklich tödliche Keime auf immungeschwächte Patienten wirken könnten ist kein Wasser ein skrupelloses gesundheitliches Verbrechen an alle Patienten und Angestellten dort.. Eigentlich müsste die Polizei für diese Schandtat den Gesundheitsminister verhaften.
    Ach ne, lieber ein paar kerngesunde Quarantänebrecher einer nicht existenten Pandemie einbuchten.

  2. „Es sei geplant, einen Tank mit einer Pumpe zu installieren“
    Weitsicht, Planung Fehlanzeige.
    Haben nicht vor Monaten verschiedene Kommentatoren geprahlt, wie toll die Ernte ist und das (fast) ohne Pestizide?
    Dann freut euch dieses Jahr an der günstigen, ertragreichen Ernte. Die Rechnung kommt später. Zumindest mir leuten alle Alarmglocken. Wenn kein ungeliebtes Krabbel- und Fliegviech da ist, hat das eine Ursache. Nämlich die gleiche, warum sich die Ärtze nicht die Händewaschen können.

  3. Was interessiert schon Wasser in einem Krankenhaus? Die Hauptsache ist doch, daß der vorausdenkende- und planende Krankenhausdirektor samt seinen Amigos eine gut dotierte Anstellung in diesem „sauberen Krankenhaus“ gefunden hat. Ich sag es doch schon immer: Logisches und vorausschauendes Denken ist meistens Fehlanzeige im Land. Dazu kommt die weit verbreitete Verantwortungslosigkeit – alles zusammen ein gefährliches Gemisch. Hierzu ein Beispiel aus Aregua: Wie mir ein Bekannter erzählte, war er diesen Montag zur Grippeschutzimpfung der örtlichen medizinischen Station. Lange Schlage von Wartenden vor ihm. Nicht wenige davon ohne Mund- und Nasenschutz! Die eingesetzten Krankenschwestern interessierte das überhaupt nicht. Handwaschgelegenheiten waren nicht vorhanden. Die impfenden Krankenschwestern trugen als Virusschutz eine Art von Plastikregenüberzug, diesen jedoch geöffnet bis ca. 20 cm vor dem Kinn. Als Kopfschutz diente so etwas ähnliches wie eine Friseurhaube. Alles machte einen sehr improvisierten bis untauglichen Eindruck. Und das in einer medizinischen Einrichtung in Zeiten der Corona-Hysterie! Die Leute hier kapieren wirklich überhaupt nichts, halten sich sehr wenig an Regeln und sind gleichzeitig unbelehrbar und stur wie ein Hornochse. Aber gleichzeitig sind sie sehr stolz auf……….. ja was überhaupt?

    1. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Wenn schon so viele Menschen in einer medizinischen Einrichtung Schlage stehen, wäre dies doch ein sehr gute Gelegenheit, vielen Menschen innerhalb kürzester Zeit auf ihre Temperaturen zu messen. Auch das war Fehlanzeige! Ich stehe dem gesamten Corona-Zirkus zwar sehr skeptisch gegenüber, aber dennoch sollten man sich an einen hygienischen Mindeststandard halten, zumal in einer medizinischen Einrichtung. Vor allem dann, wenn man tagein und tagaus ständig wegen der „Gefährlichkeit von Corna“ regelrecht bombardiert und ganze Völker unter Zwangsquarantäne gestellt werden.

    2. Guter Kommentar. Genau so ist das. Zwar ein armes Land der Paragauy, welches nach Abzug von 76% an Gehälter für Amigos im Staatsdienst halt einfach noch ärmer ist. In jeder Beziehung. 300.000 Amigos im Staatsdienst müssen auch Zahltag haben. In der Schweiz müssen auch rund 28.000 Beatmete vom Beatmetenhäuschen Zahlttag haben. Nur entsprechen diese Staatsausgaben wohl kaum 76% der Schweizer Steuerabgaben noch ist das Resultat gleich null.

  4. * Sie fordern auch eine bessere Behandlung von den Ärzten, da viele aus Angst, sich mit 19 Covid-19 anzustecken, ihre Arbeit nicht vollständig durchführen und die Verantwortung dem Pflegepersonal überlassen.*

    Und in normalen Zeiten überlassen die Pflegekräfte die Verantwortung den mitgekommenen Angehörigen, die dann deren Arbeit machen müssen.
    Jetzt verlangt man doch tatsächlich, daß das medizinische Personal die Arbeit machen soll, für die es bezahlt wird. Echt unglaublich!

  5. Nun, es wird aber auch so manches übertrieben. Man sollte eigentlich nur lesen, wo tatsächlich Fakten bekanntgegeben werden. Z.B. daß für Kronen-Infiziert 30 Betten zur Verfügung stehen, ,aber nur 5 Beatmungsgeräte vorhanden seien, das sind Fakten, worüber es sich lohnt, zu reden. Daß für 6-8 Angestellte nur eine einzige Dusche zur Verfügung steht, das ist dummes Geschwätz. Oder will eigentlich jeder einzelne Beschäftige in diesem Krankenhaus seine eigene Dusche für sich haben?? Eine gewisse Noemi Pavón, die nicht einmal vorgestellt wird als eine Person mit irgendeiner Aufgabe (ist wohl auch nur eine schnell angelernte Krankenschwester mehr) behauptet, der Bereich, der für vom Kronenvirus befallene Leute reserviert ist, entspreche nicht dem Bedarf, den sowohl die Erkrankten als auch das Personal haben sollten. Also alles nichtssagend. Wenn sich schon die Presse dazu bequemt, ein Krankenhaus zu besuchen, um sich über die dort herrschenden Zustände zu erkundigen, sollte sich der Pressevertreter wenigstens mit einer Person unterhalten, von welcher man verwendbares Material erwarten könnte.. Wie wir erst vor wenigen Tagen hier erfahren durften, sind alle Zeitungsartikel, die dem Presseprodukt „Nachrichten“ zugeordnet sind, in Wirklichkeit von der BILD Paraguay, der Cronica, stammend. Warum sagt man uns eigentlich nicht die Wahrheit??? Ist ein Artikel von ABC übernommen, da beruft man sich ja auch auf ABC. Hat es eigentlich einen bestimmten Grund, warum man die Herkunft „Crónica“ verschweigen will und sich deshalb auf eine nicht existierende „Nachrichten“ stützt???

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