Lehrerstreik in den Zeltschulen

Ñacunday: Aus Protest gegen die polizeilichen Suchaktionen und Festnahmen wegen diversen Delikten im Landbesetzercamp entscheiden die Lehrer der 1.200 Schüler in den Streik zu treten, bis wieder Ruhe eintritt.

Die Suche nach Victoriano López ist noch in vollem Gange. Die Eltern der schulpflichtigen Kinder, entsenden diese aus Angst nicht mehr in die Zeltschulen. Alle 25 Lehrkräfte erbitten eine ruhigere Allgemeinlage um mit dem Unterricht fortzufahren.

Am vergangenen Montag kamen mehr als 700 Polizisten, einige in zivil ins Camp, um nach dem angeklagten und flüchtigen Anführer der „Carperos“ zu suchen. Insgesamt wurden 97 Landbesetzer festgenommen weil sie Widerstand leisteten oder Waffen trugen.

Am darauffolgenden Mittwoch wurden alle wieder freigelassen. Trotz der Rückkehr ins Camp werden alle wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Landbesetzung prozessiert.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Lehrerstreik in den Zeltschulen

  1. Da versäumen die Schüler nichts. Bei dem Schulniveau in Paraguay darf einem das auch nicht wundern. Das Unterrichtsministerium braucht jede Menge Lehrer.

    Bei Tests, die das Ministerium regelmässig bei Lehrern durchführt die eine öffentliche Anstellung wollen, fallen in der Regel um die 50% durch. Es ist aber nicht so, dass die Test so schwierig wären, sondern die Lehrer sind einfach zu schlecht ausgebildet.

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