LGBTI: Amnesty International reicht Klage ein

Asunción: Amnesty International (AI) reichte beim Obersten Gerichtshof eine Klage auf Verfassungswidrigkeit gegen zwei Resolutionen des Stadtrats und Bürgermeisters aus Hernandarias ein, die den LGTBI-Marsch am Sonntag, dem 29. September, inmitten von gewalttätigen Ausschreitungen mit Verletzten, verboten hatten.

Die Einreichung der Klage wurde mit Unterstützung der Organisation “Diversxs“ Alto Paraná und des paraguayischen Netzwerks für sexuelle Vielfalt und Verbesserung durchgeführt. Amnesty gab an, dass das Verbot die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen und Intersexuellen (LGBTI) verletzt habe.

María Añazco, Präsidentin von Amnesty International Paraguay, stellte in Frage, dass die Verwendung von Argumenten für den Schutz der “öffentlichen Moral“ ein Vorwand dafür sei, das Recht auf friedliche Demonstration gegenüber Menschen übermäßig einzuschränken, die eine andere sexuelle Orientierung haben.

„Wir vertrauen darauf, dass der Gerichtshof allen LGBTI-Personen im Land gerecht wird und alle Resolutionen der Stadtverwaltung Hernandarias für verfassungswidrig erklärt“, sagte sie.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “LGBTI: Amnesty International reicht Klage ein

  1. Richtig so!
    Hoffentlich korrigiert das Gericht die hinterwäldlerische Haltung des rassistischen Bürgermeister von Hernanderias.

  2. Ja, ok. Doch warum hört man von AI Paraguay nichts, wenn es um die höllischen Zustände in paraguayischen Gefängnissen geht, wenn man monatelang ohne Gerichtsurteil in Untersuchungshaft gehalten werden kann. wenn Kleinstdiebstähle von wenigen Guaranies mit jahrelanger Haft geahndet werden und millionenschwere Korrupties straflos ausgehen? Ist AI Paraguay auf dem einen Auge blind und dafür schön rot-grün-bunt? Glaubwürdigkeit sieht anders aus!!!!

    1. Bei so vielen Menschen wie es heute gibt, ist ohnehin schon keine Kontrolle mehr möglich, schon gar nicht international. Daran scheiter ja auch das Asylrecht. Es geht hier auch nicht um Glaubwürdigkeit, das ist sowieso nur ein Schmäh.
      Bei Minderheiten aber stellen sie sich her. Das ist alles was sie tun.

  3. Da schließe ich mich Robin Hood gerne an.
    Wo sind die von AI den sonst so eifrig involviert?
    Welche Rechte wollen die Homos und Gender überhaupt?
    Ich sehe Schwule / Lesben arbeiten,egal ob Py oder EU.Man sieht sie draussen frei sich bewegen.Am Sex haben hindert sie auch keiner…wtf.
    Ich weiss welches Recht die LGBwieauch immer und die Love is Love Bewegungen wollen!!!
    Das Recht unsere Kinder schänden und begrabschen zu dürfen am besten sogar die Kinderehe legalisieren!
    Das will vielleicht nicht der normale Homo/Gender von nebenan aber unsere Politiker und Regierungen wollen dieses Gesetz erreichen mit Hilfe dieser Minderheit.Was wollt passiert wenn man solche Leute wie Eppstein,Gates,Clinton,Dutroux und co.nicht mehr belangen kann????
    Hat irgendein Homo/Gender je darüber nachgedacht wieso auf einmal die Politik plötzlich gerade ihnen Wind unter ihren Flügel verschafft??
    Ich habe nichts gegen diese Menschen,ich finde die Entscheidung vom Bürgermeister richtig,nicht den Gegenderten gegenüber sondern der NGO die dahinter steckt.AI ist auch nur einen NGO die bezahlt wird um jetzt akut in diesem Fall mit den Flügeln zu klopfen um der anderen NGO aus der Patsche zu helfen.
    Genderpeople wie ihr alle heißt,wollt ihr die Bevölkerung über euch aufklären dann tut es eigenständig und nicht mit Hilfe einer NGO.Naturschützer,wollt ihr die Natur retten tut es eigenständig niemals über NGOs.Die lassen euch Atommüllentlager mit Bäumen bepflanzen und wärend dessen fällt der unberührte Wald paar Hügel weiter!!!!!

  4. Ein bisschen viel Verschwörungstheorie, bloss um deine eigene Aversion gegenüber den „anders gewickelten“ zu kaschieren?

  5. sofort kommt „Verschwörung“ auf eine Meinung. Warum? Schröder hat doch Recht. Muss ich meine „Sexuelle Vorlieben“ auf die Straße bringen? Warum so freundschaftliche Beziehung zu bestimmte Arabische Länder, wo Steinigung „Normal“ ist. Man sollte bei all den „Genderwahn“ doch die Kirche im Dorf lassen. Und das bestimmte Politische Richtung die „Freiheit der sexuellen Normenbrecher“ gern sehen und auch begünstigen ist nicht zu übersehen. So gab es 1980 bei den Grünen eine Pädophilen-Debatte und bis 2013 ist die Pädophilen Bewegung noch nicht abgeschlossen. Erst 2015 beschloss der Bundesvorstand der Partei betroffenen eine „Wiedergutmachung“ zukommen zu Lassen. Eine Eindeutige Abkehr ist bis heute nicht erfolgt.

  6. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Die Homos (LGBTIQ) muessen wohl innerlich sich diskriminiert und ungluecklich fuehlen so dass sie ihren Unmut auf andere projizieren – andere seien Schuld an ihrem Unglueck. Psychologisch gesehen duerfte es in die Richtung gehen. Das bedeutet da ist irgendwas in ihrem Inneren was ihnen sagt dass das wofuer sie stehen nicht richtig ist.
    Ich selber bin ja keineswegs von den Mitmenschen akzeptiert und geradezu abgeschrieben aber das hat mich noch nie ungluecklich machen lassen, zwar sozial sehr isoliert aber doch nie vereinsamt – das bedeutet blos dass ich mit Gott und dem Mitmeschen im Reinen bin so dass die aeusseren Umstaende keinen bzw nur geringen Einfluss haben auf mein Innenleben.
    Die LGBTIQ hingegen scheinen staendig in unruhe und ungleichgewicht zu leben. Deren innere Unbalanziertheit wollen sie korrigieren indem sie den Rest der Welt zu Ihresgleichen machen wollen. Sie meinen also dass die „anderen“ schuld an ihrem Unfrieden im „Herzen“ sind – denn das ist es in wirklichkeit: kein Friede im Herzen.
    Bob „Fifie“ hilft da auch nicht weiter denn heute ueber Radio ZP30 meinte er dass man „den LGBTIQ nicht veraendern solle sondern lieben“. Makabrer kann es kaum werden – so ein typischer kanadischer softie Gospel preacher. „Love ‚em and ya’all be fine“ – die homos mit „Liebe“ anzugehen ist wohl der makaberste Scherz den ich heute gehoert habe.
    Soziale Faktoren, gesellschaftliche Agenden der LGBTIQ Bewegung und Kindesmissbrauch trieben Bob Fife in die Homosexualitaet – geboren war er nicht so, sagt er. https://www.youtube.com/watch?v=TNJXDxD9Pdo
    Die Mennoniten luden Bob Fife diese Woche ein um ihren eigenen Homosexuellen „die Leviten zu lesen“.

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