Lotusblumen sorgen für beeindruckendes Naturschauspiel

Villarrica: Tausende von exotischen Wasserpflanzen, die den berühmten Seerosen “Yakare Yrupé“, aber in Miniatur, ähnlich sind, blühen in einer Lagune der Hauptstadt von Villarrica und führen zu einem wunderbaren Naturschauspiel.

Es sind Lotusblumen, die für eine Bewunderung der Einheimischen und Touristen sorgen. Es bleibt zu hoffen, dass nicht die gleiche Umweltstraftat passiert, wie bei den kürzlich aufgetauchten Seerosen in Limpio.

Nun fingen die Wasserpflanzen auf dem Campus der Katholischen Universität in Villarrica zum Blühen an. Pater Sergio Ayala, Direktor von dem Campus, erklärte, dass die Lotusblumen 1988 von dem Chemieprofessor Gardo Valleu in die Lagune gebracht worden seien. „Diese Art von Naturwundern finden wir nicht oft in der Gegend. Tagelang bieten die rosa Pflanzen ein wunderschönes Naturschauspiel und sorgen für eine Bewunderung vieler Zuschauer“, sagte Ayala.

In der Vergangenheit wurde in dem See gefischt. Ayala ist aber der Ansicht, das solle verboten werden, um Pflanzen und Tiere zu schützen. „Das Wasser aus der Lagune ist trinkbar und wir sind sehr besorgt, dass der Ort urbanisiert werden soll, ohne Umweltverträglichkeitsstudien. Wir haben einen entsprechende Protestnote an sie zuständigen Behörden übersandt“, betonte der Pater.

In der Nähe des Gewässers leben viele wilde Tierarten, wie Fischotter, Wasserschweine, Vögel und weitere.

Die Lotusblumen blühen nur in den Morgenstunden, bevor die Sonne aufgeht. Ob die Pflanzen heilende Wirkung haben ist umstritten, sie soll ähnlich der Coca-Pflanzen sein.

Der Zugangsbereich für den Campus ist stark eingeschränkt, aber mit einer Genehmigung der Universitätsleitung ist es möglich, den Ort zu betreten.

Wochenblatt / Ultima Hora

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