Der Tratsch in einer Kolonie kann fatal sein

Kolonie Independencia: Geredet wird in einer Kolonie immer viel, getratscht noch mehr. Wenn ein deutsches Restaurant schließt, gibt es gleich Gerüchte, meistens negative. Es kann aber auch ganz andere Gründe haben.

Jahrelang haben Simone und Thomas Kühr das Restaurant El Chorizo geführt. Erst hatten sie ihr Dasein im Ortsteil Melgarejo der deutschen Kolonie Independencia bis sie ein anderes geeignetes Objekt fanden. 2013 kam es dann zur Eröffnung vom El Chorizo in Vista Alegre.

Ende des Jahres 2017 entschlossen sich aber die Kührs dann den Job als Wirt an den Nagel zu hängen. Der Grund war nicht, dass sie wegen Reichtum oder einem Gästemangel schlossen, sondern weil sich die beiden einfach mehr Ruhe gönnen und ihre Landwirtschaft intensiver betreiben wollen.

Nichtsdestotrotz entstanden in der Kolonie Independencia viele Gerüchte, teilweise kam es sogar zu üblen Nachreden, sodass sich Simone und Thomas Kühr gezwungen sahen, dies klarzustellen. In einem Post wenden sich die beiden an alle “Tratschmäuler“ und betonen, dass ihnen alles zu viel gewesen sei und sie einfach noch etwas vom Leben haben wollen. Arbeit allein mache nicht glücklich. Sie bleiben weiterhin in Paraguay und wollen ihr Leben genießen. Damit seien alle Unklarheiten, Gerüchte und Mutmaßungen beseitigt.

Simone und Thomas Kühr werden aber weiterhin, im Rahmen der Landwirtschaft, schlachten und ihre Wurstherstellung nicht einstellen. Deren daraus resultierenden Produkte kann man jedoch nicht mehr ab Hof sondern nur noch in Melgarejo beziehen.

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13 Kommentare zu “Der Tratsch in einer Kolonie kann fatal sein

  1. Getratscht wird hauptsächlich von Denen, welche sonst nix zu tun haben, Denen ist halt langweilig und da wird dann gesoffen und erzählt dass sich die Balken biegen.
    Vielleicht mit der eigenen Zeit etwas Sinnvolles anfangen?

  2. Über andere herziehen, dass tun viele. Meistens sind es solche Personen, die im Heimatland und hier nichts auf die Reihe brachten.
    Die grosse Vergunst kommt ihnen hoch und der grosse Alkohol Konsum verwirrt sie noch, so wissen diese nicht mehr was die Realität ist.
    Die reden nur scheisse, meistens über Personen die sie nicht mal kennen. Wenn diese alle zurück gehen würden, ach währe das schön in Paraguay.

  3. Na, da bin ich froh, dass ich die beiden nicht kenne. Habe ja auch immer besseres zu tun als über andere zu chismosearen. Beispielsweise fundiert-investigative Kommentare schreiben beansprucht doch sehr viel Zeit. Dafür wird man stets von netten Antworten auf meine Kommentare, von null bis zu zehn ganzen Wörtern, täglich aufs neue mehr als belohnt und motiviert weiterhin alle meine wertvollen Informationen über das Land allen Lesern und Leserinnen zugänglich zu machen.

    1. Zum Glueck sind hier keine Feministinnen unterwegs. Denen wuerde die Hutschnur pardon die Peruecke hochgehen, wenn die lesen, dass du zuerst Leser und nicht die Leserinnen erwaehnst.

      1. Hallo Philipp, da freue ich mich doch immer wieder über außergewöhnliche nette Antworten auf einen meiner investigativen Kommentare zu erhalten. Das sind, moment, aha, 1, 2, 3… siebenundzwanzig Worte (Das Datum nicht mitgezählt). Wahnsinn. Das ist mir in diesem Jahrtausend noch nie vorgekommen.
        Ja, ich kann es einfach nicht allen recht machen. Werde aber in meinen nächsten 5.000 investigativen Kommentaren mit »Geschätzte Leserinnen und Leser« beginnen. Hoffe ab nächsten Jahr wieder dem, ups, was jetzt, starken oder doch schwachem Geschlecht, den Vorrang der »11 – Zeichen – vorher – Erwähnung« zurück geben zu können.
        Wünsche ein ganz schönes Wochenende.

      2. Ah, da fällt mir gerade ein, natürlich habe ich in diesem Jahrtausend auch schon nette Antworten auf meine investigativ – treffend – fundierten Kommentare erhalten. Bitte 3x raten vom wem 🙂

  4. Der hier Handlungsweisen schmutzigster Handlungeweisen einiger hier anprangert,wird als
    Tratscher bezeichnet.
    Könnte ein Lied davon singen,-pardon einige Arien,wie es mir von „lieben angeschlichenen
    an meinem Tisch erging“.!
    Nebenbei sind diese nicht imstande ,auch nur einen Satz richtig wiederzugeben.
    Aber das geht schon viele Jahre so!
    Alles aber Großmäuler,Ars……er,und Schwätzer.
    Laue sehr laue Grüße and die .

  5. Wer es hier in Paraguay zu was gebracht hat und nicht nur vom Ausbeuten seiner eigenen Landsleute lebt und dann auch noch nicht mal verhungern muss hat schnell die Tratsch- und Klatschmaeuler am Hals die mit beachtenswertem Einfallsreichtum Geschichten ueber andere erfinden und verbreiten. Sowas gibts aber nur innerhalb der Auslaendergemeinden in Paraguay. Muss ein PY-Phaenomen sein

  6. Man sollte über den Sumpf stehen und sich nicht mittendrin befinden. Ansonsten droht die Gefahr in die Tiefe gezogen zu werden und darin unter zu gehen. Gilt für paraguayische und auch deutsche Sumpfgebiete.

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