Lugos Falle führt zum Bruch der liberalen Partei

Asunción: Der tiefe Bruch, in der sich seit Sonntag die PLRA befindet, ist keineswegs ein Zufall. Hierbei handelt es sich klar um ein politisches Manöver welches von langer Hand vom bolivarischem Luguismus eingefädelt wurde. Daraus resultierend soll eine Mehrheit über die liberale Partei gewonnen werden, die die Linke 2013 an der Macht hält.

Diese chavistsich-marxistische Praktik der Spaltung dient einzig dazu allein zu regieren. Dabei schaut die Regierung wie die Gesellschaft darauf reagiert und die traditionellen Parteien verzichten darauf etwas zu unternehmen. Eine Absicht die in der ganzen Regierungszeit von Lugo fortgeführt wurde. Grund dafür ist die eingeschränkte Amtsausführung dank der fehlenden Mehrheit in beiden Parlamentskammern.

Als Lugo merkte das Efraín Alegre als Alliierter nicht tauglich genug ist trennte er sich von ihm. Ab diesem Moment wurde Blas Llano zum neuen Objekt der Begierde, was man aufs einfachste manipulieren konnte.

Ebenso nahm Lugo Kontakt zu Colorados auf, die auf ihn angewiesen sein könnten, da sie selbst nicht genug Macht haben. Diese Naivität, das eventuell etwas aus der Koalition mit Lugo herausspringt, könnte bei den Opfern Ballsäle füllen.

Lugo selbst der PDC (Christdemokraten) angehörig, sieht sich als Linken und somit nicht als Liberalen. Alle Liberalen, die ihn umgeben vergaßen nur ihr blaues Parteibuch abzugeben, insbesondere Llano, Ríos und Cardozo. Sie müssen einzig und allein für die nötige Unterstützung aus dem liberalen Lager sorgen, um dann wenn es notwendig wird, zum Wohl des Volkes den Stuhl zu räumen damit ein Linker das Präsidentschaftsamt bekleiden kann.

Falls all seine Pläne aufgehen, gewinnt er oder ein Linker auch genug Macht im Kongress, wo dann die Verfassung so geändert werden könnte damit eine erneute Besetzung des Präsidentenstuhls ein leichtes werden wird.

(Jan Päßler)

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