Mario Abdo Benítez zahlt seine Reisekosten selbst

Asunción: Die erste Rundreise des gewählten Präsidenten nach Brasilien, Argentinien und Russland kostet einiges. Jedoch zahlt keine Staatskasse dafür, sondern jede Person, die mit von der Partie ist.

“Marito“ trifft sich mit den Präsidenten von Argentinien, Brasilien und Russland auf einer Rundreise, die am kommenden Montag beginnt. Ihn begleiten der gewählte Vizepräsident Hugo Velázquez und der zukünftige Außenminister Luis Alberto Castiglioni. Alle nehmen ihre Ehefrauen mit.

Das Komitee reist nach Brasilia wie auch nach Buenos Aires in privaten Flügen. Von Buenos Aires geht es jedoch zurück nach Sao Paulo, Brasilien von wo sie am 13. Juni einen kommerziellen Flug nach Moskau nehmen. Am 19. Juni werden sie wieder in Asunción erwartet.

Die Flugkosten, insbesondere der Interkontinentalflug nach Russland kostet rund 10.000 US-Dollar und wird von jedem einzelnen Mitglied selbst bezahlt.

Marito will sich mit Präsident Michel Temer zu grenzübergreifenden Verbrechen und Brücken zwischen Brasilien und Paraguay unterhalten. Auch die Neuverhandlung der Itaipú Tarife sollen ein Thema werden.

Bei dem treffen von Marito mit Mauricio Macri in Buenos Aires geht es erneut um grenzübergreifende Verbrechen und verbesserte Sicherheit an den Grenzen. Ebenso will man gemeinsam über Yacyretá sprechen und Verträge die von der Cartes Regierung bereits firmiert wurden.

In Russland soll es vor dem Fußball WM Auftakt am Vormittag des 14. Juni zu einem Treffen zwischen Wladimir Putin und Mario Abdo Benítez kommen. Bisher wurde noch kein paraguayischer Staatschef von einem russischen Präsidenten empfangen. Am Nachmittag wohnen beide der Einweihungszeremonie der Weltmeisterschaft bei. Mario Abdo Benítez wurde als Ehrengast dafür eingeladen.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Mario Abdo Benítez zahlt seine Reisekosten selbst

  1. Sind nur Peanuts für die Herren, da möchte man Cartes nachmachen, der ja gnädigerweise auf sein Gehalt verzichtet hat. Wahrscheinlich war ihm das so wenig, dass es eine Beleidigung für ihn war, da deutlich mehr Einnahmen in seine Konten einfliessen.

  2. Keine Sorge, die paar Kröte kommen faktorisiert retour. Herr fast-ex-Präsident-Cartes hat ja auch auf sein Gehalt verzichtet und die Tabaksteuern um 0,irgendwas erhöht. So wird der Zigarettenpreis von 25 Cents die Schachtel auf 26 Cents erhöht, wird wohl aber keinen davon abhalten beim ihm das Gift zu kaufen.
    Auch der neue Präsident wird nach seinem Abgang nicht weniger Millionen US-Dollar im Sack haben als bisher.

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