Mehr als 100 Hektar Wald gerodet

Caaguazú: Eine massive Rodung von mehr als 100 Hektar Wald in einer indigenen Gemeinde im Bezirk San Joaquín, Departement Caaguazú, wurde aufgedeckt. Anscheinend soll der Häuptling die Abholzung erlaubt haben, zusätzlich zum Aufstellen mehrerer Kohleöfen vor Ort.

Das abgeholzte Grundstück befindet sich in der Gegend von Sinforiano Bogarín im Bezirk San Joaquín. Insgesamt hat das Gelände eine Größe von 230 Hektar, von denen laut der Zeitung Caaguazú Noticias etwa 110 Hektar gerodet sind.

Anscheinend wurden auch 10 bis 15 Kohleöfen aufgebaut. Laut Berichten der Personen, die die Rodung durchgeführt hatten, überzeugten sie den Häuptling der indigenen Gemeinschaft, ihnen Zugang zu gewähren, die Entwaldung zu genehmigen und keinerlei Anzeige vorzunehmen.

Bewohner aus der Gegend fordern die Umweltbehörden auf, einzugreifen, um die Zerstörung des Waldes zu stoppen. Sie bedauern die Aktion, da sie von allen Behörden geschützt wurde.

Wochenblatt / Prensa 5 / Caaguazú Noticias

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1 Kommentar zu “Mehr als 100 Hektar Wald gerodet

  1. Die Holzmafia hat den Häuptling bestimmt unter Druck gesetzt ihn mit den Tod gedroht sollte er nicht mitspielen. Das die Indigenen ihre Heimat so zerstören liegt nicht in deren Verständnis für ihre Mutter Erde. Hier muss massiv gedrohr worden sein. LKWs mit Naturholz sollten strenger überwacht werden und Beschlagnahmt werden nur so ist diesen Schändlichen treiben ein Ende zu setzen.. Die Öfen müssen sofort zerstört werden und die Besitzer sofern man sie bekommt wegen Umweltverbrechen mindestens 5 Jahre in Haft gehen.Bei Widerstand ist von der Schusswaffe Gebrauch zu machen ohne große Vorwarnung. Es muss doch jeder noch so Blöde Mensch mitbekommen haben das regen und Trockenheit unmittelbar mit Wäldern zu tun haben.

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