Mehr als 100 Lastwagen stecken auf der Transchaco-Route fest

Filadelfia: Nach den starken Regenfällen ist die Transchaco-Route wegen den katastrophalen Straßenzuständen komplett gesperrt. Mehr als 100 Lastwagen stehen im Chaco und warten auf Wetterbesserung.

Gilberto Maldona, Präsident der Vereinigung der Viehtransporter, erklärte, dass zwei Abschnitte der Transchaco-Route nicht passierbar seien, was den Transport unmöglich mache. „Bei km 535 gibt es einen fünf Kilometer langen Abschnitt und bei Kilometer 590 einen weiteren von etwa 8 km, der nicht passierbar ist. Schon vor 7 Tagen kam es hier zu den gleichen Problemen“, sagte er.

Er fuhr fort: „Ich habe in La Patria sieben Tage lang 15 Lastwagen stehen sehen, die nicht weiterfahren konnten. Dann kamen weitere 10 hinzu. Und jetzt sind es mehr als 100 Lastwagen, die in diesem Bereich festsitzen“.

Er bedauerte auch, dass die Behörden nicht rechtzeitig über die Lage der Route informieren, um Unterbrechungen auf dem Weg zu vermeiden. „Gastransporte, die aus Bolivien kommen, sind die, die am meisten in dieser Gegend festsitzen, weil sie keine Informationen über die Situation der Route haben“, klagte Maldona.

Genau genommen sollen die genannten Konfliktpunkte die ersten sein, die mit dem Plan für den vollständigen Umbau der Route 9 ausgeschrieben werden. Der Minister vom MOPC, Arnoldo Wiens, hatte angekündigt, dass die Abschnitte 5 (von km 326 bis km 390) und 6 betroffen sind (von km 390 bis km 450). Zwischen März und April sollen die ersten Angebote für eine Sanierung der Streckenabschnitte abgegeben werden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Mehr als 100 Lastwagen stecken auf der Transchaco-Route fest

  1. Die sinnlosen gastransporte genau sind es die den trans chaco zerstören.Im minutentakt fahren sie um energie von bolivien zu holen und dabei hat paraguay teil am grössten wasserkraftwerk der welt.Wie sinnlos muss die politik noch werden.Was ist der sinn von gas was mit elktrizität nicht zu machen geht?Jedenfalls könnte man es auf ein minimum reduzieren mit dem gas und nicht so masslos den armen chaco zerstören wo die infrastruktur sowieso schon auf ein minimum begrenzt ist.
    Die hauptverbindung des chaco so verstören zu lassen und dan keine lösung und mittel zu finden fahrbar zu machen.Strössner konte mit seiner dicktadur die rute bauen.Die demokratie kan sie nichtmal unterhalten.

  2. Es erscheint allerdings auf den ersten Blick sinnlos GLP Gas zu importieren, was aberschnell Sinn macht wenn dem Lateiner das Gas billiger kommt zum kochen und braten als der Strom. Fuer Gas brauchst du keine ewig troubelnde Stromleitung sondern in situ nur einen billigen einfachen Herd oder Kochplatte.
    Der groesste Kostenpunkt beim Strom sind die Leitungen; genauso wie fuer Energie aus Windraedern oder Solar die Speicherung das teuerste ist. In letzter Zeit schlaegt auch in den Mennonitenkolonien der Strompreis immer mehr zu Buche so dass man sich nach Alternativen wenigstens fuer die Kueche umsehen duerfte.
    Ansonsten gibts wohl immer mehr Gasautos in Asuncion.
    Trotzallem zerstoeren am meisten die LKW’s der Mennonitenkooperativen den Transchacoweg, auch schon nur wegen ihrer schieren Menge und Haeufigkeit mit der sie die Ruta befahren. U.a. auch die Schwermaschinentransporter zerstoeren vor allem die Transchaco wie Bulldozertransporter, Traktorenzug mit Maschinen und Wohnwagen im Schlepptau, usw.
    Ueber jahrzehnte beschweren sich die paraguayer schon darueber dass gerade die schweren Laster und Maschinen der Mennoniten die Wege zerstoeren.
    Also nur auf andere zeigen wie es ueblich ist unter Mennoniten, geht nicht.

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