Mehr Geld für den Chaco

Asunción: Das Abgeordnetenhaus billigte heute eine Erhöhung des Budgets des Notstandsekretariats um 15 Milliarden Guaranies, rund 2,6 Millionen Euro, um die Missstände im Chaco, hervorgerufen durch die anhaltende Trockenheit, zu beheben.

Die Bitte um Erhöhung wurde vom Abgeordneten José Adorno (ANR) und Enrique Mineur (PLRA) präsentiert, um den Einwohnern der Provinzen Presidente Hayes, Boquerón und Alto Paraguay zu helfen.

Die betroffensten Sektoren sind die Viehzucht, die Landwirtschaft, die Indigenen und deren Schulen. Damit die Summe dem Sekretariat bereitgestellt werden kann, muss auch der Senat sowie der Präsident den Entwurf billigen.

Am heutigen Mittwoch beklagte der Bürgermeister des Ortes Teniente Irala Fernández, Ramón Zavala, dass jeden Tag mehr Indigene um Trinkwasser bitten und die Situation sich stetig verschlechtert. Allein in Teniente Irala Fernández gibt es 3.000 indigene und 1.000 Bauernfamilien. Ebenso klagte er über die Sterblichkeitsrate der Rinder aufgrund der Dürre.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “Mehr Geld für den Chaco

  1. „Die betroffensten Sektoren sind die Viehzucht, die Landwirtschaft, die Indigenen…“ Ich denke Herr Päßler hat das so aus der ABC übernommen. Die Reihenfolge spricht für sich.

    Bei solch riesigen Flächen, ohne die Bäume und deren Wurzeln, die den Boden für Wasser duchlässig machen und es so für lange Zeit gespeichert wird und dem Kreislauf langsam wieder zugeführt wird… Wetter ist regional… ist der Kreislauf unterbrochen hat man seine hausgemachte Wüste. Gräser brechen den Boden 15cm auf. Wo soll das Wasser den hin wenn es mal regnet?

    Jetzt muß der Steuerzahler ran und den Irrsinn der unersättlichen Großgrundzerstörer bezahlen.

    LG

  2. Bin da voll und ganz Deiner Meinung Tom. Dazu noch ein Satz. Wenn es regnet im Chaco ist der Effekt der selbe, wie wenn auf eine heiße Herdplatte Wassertropfen kommen. Das Wasser verdampft sofort, da die Flächen ohne Bäume zu sehr aufgeheizt sind. Der Rest siehe Dein Post.

    Im Grunde genommen schaufeln sich die Estancieres somit selber ihr Grab. Daher wartet alles sehnsüchtig auf den Wasserkanal vom Rio Paraguay. Dazu wäre die Meinung von Experten interessant zu hören.

    Die Indianer hängen ihre trockenen Zungen heraus, da sie die letzten in der Kette sind. Für die Millionen von Rindern ist immer noch Wasser vorhanden, für die Indianer anscheinend nicht. Obwohl es keiner sagt ist es doch so, bevor die Rinderbarone Wasser für die Indianersiedlungen bereit stellen, geben sie es lieber ihren Rindern zum saufen. Auch die Mennoniten sind nicht anders. Nächstenliebe hört bei den Indianern auf.

  3. Wan werdet Ihr mal begreifen,das der Chaco schon immer so gewesen ist.Ich bin hier gebohren und weiss das.
    Wen man durch die Brille von DEnatur dieses sieht,glaubt man,der Chaco ist Wüste aber er ist auf SEINE Art schön und kein Indianer muss leiden wen er in die M zone lebt.

    1. Also die „grüne Hölle“ war schon „immer“, seit Ihrer Geburt, Wüste? Die Geschichten welche vor 2000 Jahren in Jerusalem geschehen sind, haben Sie augenscheinlich besser drauf als was vor 100 Jahren in Ihrer Gegend an Natur gegeben war. Lieber Ad, es gab seinerzeit immer wieder Versuche den Chaco zu erkunden. Die Meisten sind gescheitert aber nicht mangels Wasser sondern weil die Vegetation kein Durchkommen gab. Das ist das Resümee der Berichte welche ich las, möglicherweise waren die Gegebenheiten in Ihrer Gegend humaner. Der Chaco ist groß. 😉

      LG

      1. Vor 2000 Jahren war auch ganz sicher WICHTIGER lieber Tom aber Sie werde warscheinlich beides nicht OBJECTIV(nicht Einseitig) sehen und das macht mich traurig.

  4. Die Probleme im Chaco sind alle hausgemacht.

    Die REgierung macht Alles falsch was man falsch machen kann.

    Abgesehen davon, kann man vor lauter Brasilianern, Uruguayer, Argentinier und anderen MIllionaeren schon nicht mehr treten.

    AUSVERKAUFF VON PARAGUAY !!!

    ES fehlt eine Agrarreform !!“!

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