Mehr Probleme geschaffen als gelöst

Ciudad del Este: Der leichte Zugang zu diversen Medikamenten sowie ihre stark ausgeprägte Depression waren zusammen ein tödliches Gemisch. Zwei Mädchen fehlt jetzt ihre Mutter.

María Eugenia Gamarra Ortiz (32), Ärztin von Beruf, scheint eine depressive Vergangenheit gehabt zu haben. Die Mutter von zwei Töchtern, bereitete sich einen Cocktail aus diversen Medikamenten vor, die zusammen tödlich wirkten. Man fand sie vorgestern Nachmittag in ihrem Schlafzimmer. Eine der Töchter (15) schrieb einen Abschiedsbrief in den sozialen Netzwerken, worin sie auf die lange Zeit hinwies, die ihre Mutter mit Problemen durchlebte. Sie bat darum, dass ihre Mutter vom Hummel aus sie behüten soll.

Der zuständige Staatsanwalt, Julio Paredes, wartet noch auf die Untersuchungsergebnisse der Autopsie, meint jedoch jetzt schon, dass sehr viel für einen Suizid spricht. Rund um das Opfer wurden Ampullen, Spritzen, Medikamentenverpackungen und eine DVD mit einem Horrorfilm gefunden.

Die Mutter sowie der Bruder des Opfers sahen regelmäßig nach ihr, weil sie von der tiefsitzenden Depression wussten.

Wochenblatt / Itapúa en Noticias

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2 Kommentare zu “Mehr Probleme geschaffen als gelöst

  1. Ist das auf dem Foto die Doktorin oder die Tochter? Finde ich etwas unpassend dieses sehr sexy Bild zu dem Thema. Die Töchter tun mir sehr Leid, man fragt sich wirklich, warum sie ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. An irgendwas müssen ja die Depressionen herstammen, oder?

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