Mehrere Bezirke im Chaco isoliert

Fuerte Olimpo: Zahlreiche unpassierbare Straßen im Chaco führten zur Isolation mehrere Bezirke. Die seit Ende Dezember aufgetretenen Regenfälle führten zum Überlaufen von Lagunen und anderen Gewässern, die strategische Punkte wichtiger Straßen überfluteten.

Eines der kritischsten Gebiete befindet sich bei Toro Pampa-Deviso 65, deren Reparatur vom Militär des Ingenieurkommandos durchgeführt wurde. In zwei Jahren konnten sie die Verbesserungen der 75 Kilometer des Abschnitts aber nicht beenden.

Im Jahr 2018 unterzeichnete das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) eine Vereinbarung mit dem Ingenieurkommando über die Reparatur von 75 Kilometern der Strecke für ca. 20 Milliarden Guaranies. Das Militär muss die Installation von Abwassersystemen durchführen, um das Abfließen von Regenwasser zu ermöglichen.

Von Beginn der Arbeit an kritisierte die Bevölkerung die langsamen Fortschritte. Tatsächlich gelang es den Soldaten in zwei Jahren nur ungefähr 35 Kilometer zu reparieren; weniger als 50%.

Ende des Jahres befand sich an kritischen Stellen der Strecke ein Team vom Ingenieurkommando, um den Kraftfahrern zu helfen, falls sie im Schlamm stecken geblieben waren.

Der andere Sektor mit den gleichen Merkmalen ist Pensilvania in der Nähe der Gemeinde Maria Auxiliadora, wo Anfang Dezember die Einwohner mehrerer Orte Demonstrationen abhielten. Sie forderten das Unternehmen Construpar S.A. auf, die Reparatur von etwa neun Kilometern abzuschließen. Da die Firma die Arbeiten nicht durchgeführt hat, werden diese Abschnitte überflutet und die Bewohner isoliert. Die Arbeiten wurden vom MOPC im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung mit 15 Milliarden Guaranies ausgezeichnet.

Inmitten des schwarzen Panoramas steht das Arrangement der mennonitischen Firma Mawes an der Route Fuerte Olimpo-Toro Pampa. Wenige Stunden nach einem Regen reichen aus, um auf dem Abschnitt problemlos fahren zu können, sodass viele Bewohner im Inneren des Chacos eine Straßenverbindung nach Fuerte Olimpo haben und sich im Bedarfsfall mit Lebensmitteln oder anderen Gütern versorgen können.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Mehrere Bezirke im Chaco isoliert

  1. So geht das seit Jahren hierzulande im Lande Paragauy von A bis Z: Großmaulige Projekte, Großzügige Zahlungen von Steuergeldern an Amigos (auch wirklich ausbezahlt, wobei ein Teil der Zahlungen an die Verantwortlichen privat wieder“zurück erstattet“ werden) und das ganze bei: Och, mucho calor, todo tranqui, gscheit grins. Na, auch egal, interessiert ja niemanden. Seit Jahren Normalfall. Muss man eben noch zugreifen, bevor alle Amigos ausgetauscht werden. Wenigstens machen es die neuen gleich und haben auch etwas davon.
    Dazu muss man wissen, geschenkt und/oder gestohlen will’s der Einheimische nicht. Er ist gut erzogen und weiß, dass das böse ist. Aber er nimmt’s natürlich gerne geschenkt und/oder gestohlen, wenn es ein schönes Mäntelchen drum herum hat.

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