Mennonit überwältigt, gefesselt und sein Auto abgefackelt

Kolonie Friesland: Maskierte und bewaffnete Männer raubten einem Mennoniten seinen Mazda Geländewagen, als dieser ausstieg um auf seiner Estancia das Tor zu öffnen. Später fand man den Geländewagen ausgebrannt am Straßenrand.

Gestern Morgen gegen 08:30 Uhr wurde Helmut Friesen (74) beim Aussteigen aus seinem weißen Mazda BT 50 mit dem Kennzeichen AAFT 625 von drei bewaffneten Männern überwältigt und an den Händen gefesselt. Sie forderten das Auto und Bargeld. Da er keines Bei sich hatte nahmen sie nur das Auto. Dann flohen sie in eine unbekannte Richtung. Die Täter fielen als sehr gefasst und ruhig auf.

Nachdem die Polizei aus Itacurubí del Rosario, Departement San Pedro informiert wurde, fand man den neuen Geländewagen vollkommen ausgebrannt nur 4 km vom Ort des Überfalls entfernt am Straßenrand.

Es gab keine Verhafteten. Derzeit ist keine Verdächtiger in dem Fall bekannt und die Hintergründe der Aktion gegen diesen Mennonit sind völlig unbekannt. Der Fall wirft Fragen auf und sorgt für Unsicherheit.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Mennonit überwältigt, gefesselt und sein Auto abgefackelt

  1. Kein Schutzgeld bezahlt? Die Banditen hier werden immer dreister. Wenn der Staat das nicht bald in den Griff bekommt, werden neue Investoren abgeschreckt und die hier lebenden Grundbesitzer evtl. das Land der Banditen und Korrupties verlassen.

  2. Traurig, schlimm, was immer man dazu sagen will. Es wird sich erst ändern, wenn man begriffen hat, das man mit Milde keine Verbrechen verhindern kann, der Mensch nicht gutartig ist und klare Ansagen braucht, damit er weiß, was er darf und was nicht, vor allem muß er wissen, was ihm passiert, wenn er sich nicht an die Gesetze hält. Das alles ist außer Kontrolle, aber nicht nur in Paraguay, das ist auf der ganzen Welt so, das Gesindel regiert die Welt nicht nur auf der Straße…..

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