Mennoniten angeblich in Umweltstraftaten verwickelt

Curuguaty: Mennoniten rodeten angeblich Bäume und verarbeiten sie in einem Sägewerk. Das errichtete Netzwerk geriet in das Visier der Staatsanwaltschaft.

Nach der Überprüfung einer großen Anzahl von Baumstämmen ordnete der Staatsanwalt für Umweltbelange von Curuguaty, Jorge David Romero, die vorübergehende Stilllegung des Sägewerks in der Kolonie Yepopyjhy, 7 km von Curuguaty entfernt, an. Der Beschluss wurde am 13. Juni von der Richterin Ysabel Dávalos umgesetzt.

Bei den Baumstämmen hatten einige nicht die gesetzlich vorgeschrieben Abmessungen. „In einer zweiten Phase werden wir eingreifen, um die Baumstümpfe zu messen und wenn wir Unregelmäßigkeiten feststellen, werden wir die Forstbehörde (Infona) um die Aussetzung der Genehmigung bitten“, sagte Romero.

Das landwirtschaftliche Unternehmen San Fermín S.A ist Eigentümer der 400 ha großen Immobilie, auf der die Bäume gefällt werden. Das Unternehmen Agricultural Tacuati S.A kaufte die Stämme auf. Deren Inhaber ist Mieter mennonitischen Siedler Elwen Zacharias Kauenhofen.

Laut einer vorliegenden Genehmigung der Infona sei diese nicht eingehalten worden und Bäume größeren Durchmessers gefällt und abtransportiert worden. Des Weiteren wurden andere Holzsorten gerodet als in der Erlaubnis von der Forstbehörde festgelegt wurde.

Das stillgelegte Sägewerk gehört ebenfalls einem Mennoniten. Es handelt sich um Arvin Zacharias, der am freitag letzter Woche Widerspruch gegen die Stilllegung seines Betriebes durch die Richterin Ysabel Dávalos einlegte.

Jedoch fehlen noch die entscheidenden Berichte über die Maße der Stämme, um entscheiden zu können, ob gegen die Genehmigungen der Infona verstoßen wurde. Schon am 13. Juni, am selben Tag der Schließung des Sägewerks, beauftragte die Staatsanwaltschaft die Forstwirte César Escobar und Luis Martinez mit der Erstellung der Berichte, die aber bis heute noch nicht vorliegen.

Außerdem muss die Immobilie, auf der die Rodungen erfolgten und das Holz extrahiert wurde, eingehender überprüft werden, weil vermutet wird, dass es sich um ein geschütztes Waldreservat handeln könnte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Mennoniten angeblich in Umweltstraftaten verwickelt

  1. DAS SIEBTE GEBOT
    Du sollst nicht stehlen

    DAS ACHTE GEBOT
    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten

  2. Wen sogar zuständige organisationen tage monate brauchen um festzustellen ob ein gesetz überträtten wurde ist höchstes misstrauen geboten undzwar auf der seite des rechts,sprich ein suchen und nicht finden von schuld.

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