Mennonitenkolonie isoliert

Nueva Durango: Weder im Chaco noch im Osten des Landes kann man darauf vertrauen, das ein Weg zum Ziel führt. Unter den Umständen schaffte man es beispielsweise nicht die Milch von Mennonitenkolonie abzutransportieren.

Insgesamt 5.000 Liter Milch hatten die Mennoniten der Kolonie Nuevo Durango im Departement Canindeyú zum Abtransport bereitstehen. Als der Fahrer Iván Gibberte losfuhr war noch alles in Ordnung. Angekommen am Pa’i’ry Bach jedoch merkte er, dass es schwierig werden würde. Schlussendlich versank er unter anderem dank der schweren Fracht im Schlamm. Mehr als 20 Stunden stak der Lastkraftwagen fest. Eine Brücke über den Bach wurde wohl begonnen, doch niemals beendet, sodass man sie benutzen kann.

Ob es zum totalen Verlust der Milch kam ist nicht bekannt. Dennoch zeigt sich wie teuer die Abgeschiedenheit der Kolonie bei schlechtem Wetter werden kann.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Mennonitenkolonie isoliert

  1. also ich gehe mal davon das der fahrer dachte da ist eine brücke, die aber dann leider doch keine war sondern ein grosser schlammhaufen … weil sonst würde der nicht so tief da eingesunken sein, da hilft auch kein Unimog zum rausziehn.

  2. Wurde der Chauffeur von einer Schlammlawine überrascht? Dann überrascht mich das Foto wenig. Sollte er aber eine solche Schlammstraße vor sich gehabt haben und fuhr trotzdem weiter, dann, dann überrascht mich das Foto immer noch wenig.
    Also ich mach das ja auch immer so, ähnlich wie das der Fahrer getan haben dürfte, dass ich abschätze ob die Chance durch den Schlamm zu kommen kleiner als 1 zu einer Million ist, wenn ja, dann fahr ich los. Und tatsächlich, von einer Million mal Gas geben bin ich bloß einmal stecken geblieben. Ja, oder so ähnlich.

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