Ungewollt karitativ aktiv

Asunción: Dafür, dass Victor Bogado die einjährige Haftstrafe erspart bleibt, muss er über einen Zeitraum von 24 Monaten eine hohe Summe an 10 karitative Einrichtungen spenden. Auch das Kindermädchen muss Schadensersatz leisten.

Beide, Senator Victor Alcides Bogado wie auch Gabriela Quintana, wurden zu Haftstrafen ohne Umsetzung verurteilt. Nur wenn sie der Zahlung von insgesamt 480 Millionen Guaranies im Fall Bogado und 48 Millionen Guaranies im Fall Quintana nachkommen, müssen sie nicht ihre Haftstrafen von 12 und 18 Monaten antreten.

Und obwohl sich Bogado immer noch nicht im Klaren ist, dass er laut der Verfassung nicht mehr im Senat verweilen darf, weil er rechtmäßig verurteilt wurde, sieht er sich als unschuldig an. Illegale Einflussnahme scheint wohl als normal erachtet zu werden.

Am Montag wird über sein Ausscheiden aus dem Senat abgestimmt. Obwohl keiner zwangsexmatrikuliert werden will, scheint es hier dazu zu kommen. Bogado will partout nicht kündigen und es gibt mehr als 30 Stimmen die ihn aus dem Senat verbannen wollen. Nur 23 Stimmen braucht es dafür.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Ungewollt karitativ aktiv

  1. Ja hier gibt es mehr von denen die glauben sie koennen alles machen was sie wollen und werden nicht bestraft .siehe den busfahrer der unfall baut und noch eine schlaegerei anfangt und das mit schlappen den gehoert der fuehrerschein entzogen

  2. Der Versucht noch ein paar Amigos zu kaufen, damit es am Montag nicht zu seiner Absetzung kommt. Nur blöd, dass seine Nichtamigos keine armen sind, da wie er schon Jahrelang aus dem Trögchen des Steuerzahlers vorgesorgt haben.
    Bei Aussichtslosigkeit wird er wohl am Montag morgen leider aus privaten oder gesundheitlichen Gründen seinen Austritt aus dem Selbstbedienungsladen bekannt geben, das würden selbst Schweizer Banken so machen, sich mit ein paar Milliarden Schwitzerfränkli Spenden an die Opfer der Hinterbliebenen des Holocaust aus der Portokasse außergerichtlich einigen. Nun, wie unschwer im Vergleich zu erkennen, sind sowohl ein paar Bankdirektoren von Paradeplatz, Zürich, Schweiz, und Victor Bogado ganz nette nicht vorbestrafte Herren mit viel Einsicht für ihre humanen Taten, so dass man sie nebst Heinrich Pestalozzi auf eine Stufe stellen kann. Würde mich jedoch nicht wundern, wenn oben Erwähnte alle paar Jahre wieder vor Gericht stehen müssten und alle paar Jahre wieder die Portokasse öffnen müssten, um ihrem Wohltätigkeitsdrang nachzukommen.

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