Asunción: Der Kommandeur der Luftwaffe, General Julio Fullaondo, erklärte, dass Drohnen eine wachsende Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen und durch eine spezifische Gesetzgebung reguliert werden müssen.
„Heutzutage stellen Drohnen eine Bedrohung für jeden Menschen dar. Es muss ein Gesetz geben, das es den Behörden erlaubt, sie zu zerstören, wenn sie eine Gefahr darstellen“, äußerte er.
Fullaondo erklärte, dass Drohnen in einigen Ländern bereits als Waffen und als Mittel für illegale Aktivitäten eingesetzt werden. „In einigen Ländern werden Drohnen für den Drogentransport genutzt“, wies er hin. Der General fügte hinzu, dass die Technologie, die ursprünglich für Freizeit- oder kommerzielle Zwecke konzipiert war, zu einem Risiko für die Verteidigung und die öffentliche Ordnung geworden sei.
Der Kommandeur erinnerte daran, dass die Nutzung von Drohnen derzeit durch eine Resolution der Nationalen Direktion für Zivilluftfahrt (DINAC) geregelt wird, diese Vorschrift jedoch unzureichend sei. „Die Nutzung von Drohnen richtet sich heute nach einer Resolution der DINAC“, stellte er klar. Er unterstrich, dass das Fehlen eines robusteren rechtlichen Rahmens die Sicherheitskräfte daran hindere, in Risikosituationen wirksam zu handeln.
Fullaondo erwähnte, dass er bereits die Einbindung der Streitkräfte in die Arbeitsgruppen beantragt hat, um einen Verteidigungsansatz in den neuen Gesetzesentwurf zu integrieren. „Ich habe erwähnt, dass die Streitkräfte an der Gestaltung dieser Verordnung mitwirken müssen, da die Bedrohung real ist und zunimmt“, bekräftigte er.
Der Militärchef beharrte darauf, dass die Regulierung klare Mechanismen zur Neutralisierung unbefugter Drohnen vorsehen müsse. „Wir brauchen rechtliche Werkzeuge, um handeln zu können. Wir können nicht zulassen, dass Geräte dieser Art die nationale Sicherheit verletzen“, schloss er.
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