Militärische Restrukturierung fällt ebenfalls in Cartes‘ Aufgabenbereich

Asunción: Den gewählten Präsidenten Horacio Cartes erwarten neben finanziellen Sorgen in der Regierung auch eine Restrukturierung der Streitkräfte, die nur durch Neuanschaffungen sinnvoll ist.

Während der Ex Kommandant des Militärs, Bernardino Soto Estigarribia, als Verteidigungsminister im Gespräch ist übernimmt General a.D. Víctor Picagua die Aufgabe alle notwendigen Informationen für den Übergang zu Cartes einzuholen.

Die aktuelle Situation der paraguayischen Streitkräfte in Bezug auf die Anzahl liegt bei 14.000 Uniformierten und 3.000 Zivilisten. Die Absicht die Streitkräfte auf 25.000 Mann auszuweiten kostet Geld, weswegen in 2012 wie auch in diesem Jahr der Haushalt jeweils 1,8 Billionen Guaranies vorsah.

Das Restrukturierungsprojekt sieht unter anderem vor 10 moderne Kampfflugzeuge zu kaufen, die entweder tschechische L-159B ALCA oder russische Lakovlev Yak 130 sein können.

Außerdem ist vorgesehen Panzerfäuste, Fahrzeuge, Radars und leichte Geschütze zu erwerben. Um dieses Projekt umzusetzen müssten jedoch in 10 Jahre 568 Millionen US-Dollar abgezahlt werden. Der Kongress schlug dazu vor, 25% der Mittel aus dem Itaipu Überschuss Fond zu nutzen.

Schon unter Nicanor Duarte Frutos stand das Thema im Raum ein Flugzeug für den Präsidenten anzuschaffen. Diese hielt sich auch unter Lugo und ist auch unter Franco nicht archiviert wurden. Nachdem diverse Angebote von alten Flugzeugen abgelehnt wurden, kaufte man die Casa C-212, die in diversen Bereichen einsetzbar ist finanziell vertretbar ist.

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Die paraguayische Luftwaffe tauschte vier Xavante und ein Boeing 707 Flugzeug gegen drei generalüberholte Tucano 727 mit den brasilianischen Streitkräften. Außerdem verfügen sie über mehrere Bell UH-1H Hubschrauber. Das paraguayische Militär bewies am vergangenen Montag eindrucksvoll auf der Expo in Mariano Roque Alonso, welche Ausstattung es besitzt und was damit durchführbar ist.

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Das Restrukturierungsprojekt liegt nach wie vor auf dem Eis, da es teuer ist.

(Wochenblatt / Fotos: Jan Päßler)

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12 Kommentare zu “Militärische Restrukturierung fällt ebenfalls in Cartes‘ Aufgabenbereich

  1. Was nutzen denn alle diese Waffen, Transportmittel und Geräte wenn niemand da ist der intelligent genug ist sie zu bedienen oder gar planvoll einzusetzen. Plnvoll, denn von sinnvollen Einsatz einer Waffe kann ja niemand sprechen.

    Tauscht alle die Typen aus die oberhalb eines Fahrers oder Schützen kommmen. Dann, aber auch nur dann gibt es eine Chance gegen eine normale Armee mehr Erfolg zu erzielen wie Argentinien gegen England im Konflikt um die Malediven.

    Am besten noch, entlasst alle!!!
    Holt alle Landlosen zusammen und übergebt ihnen Wohnung und Ackerland der Garnisonen!

    Die Waffen verkauft ihr an Nordkorea, da sind sie dann der letzte Schrei der Waffentechnik 😉

  2. Na mal langsam. Die Argentinier werden die Paraguayer niemals besiegen können. Was haben denn die modernen Waffen der Amerikaner gegen die Nord-Vietnamesen bewirkt?
    Die Amerikaner mussten klein beigeben und außer Landes flüchten. Damals im Chaco – Krieg kamen die Bolivianer mit modernen Panzer und die Paraguayer hatten nur Ochsenkarren.
    Den Ausgang wissen sie wohl?

  3. ganz so schlecht war paraguay nicht ausgeruestet. bis heute streiten sich miltaerhistoriker ueber die bewaffnung der paraguayischen truppen.ihre aussage spiegelt die meinung von historikern aus dem colorado-
    lager wieder.historiker, die der liberalen partei nahe-
    stehen, verneinen vehement diesen standpunkt.vor kriegs
    anfang hatte eine paraguayische delegation in europa
    umfangreiche waffenkaeufe getaetigt, besonders auch in
    frankreich. der spaetere oberkommandierende der paraguayischen streikraefte, der damalige oberstleutnant
    und spaetere MARISCAL JOSE FELIX ESTIGARRIBIA hatte
    einen teil seiner offiziersausbildung in frankreich
    gemacht.um genaueres zu schreiben, muesste ich in einem
    buch nachschauen, das irgendwo in einem schrank liegt.
    herr sukowsky, normalerweise gefallen mir ihre kommentare, aber in dieser sache muss ich ihnen widersprechen.

    1. herr sukowsky
      habe mir die muehe gemacht das buch zu suchen und ich habe es gefunden.es ist ein nachdruck des buches von
      policarpo artaza mit dem titel AYALA,ESTIGARRIBIA Y EL
      PARTIDO LIBERAL das im jahre 1946 erschienen ist. die
      seiten 50 bis 52 handeln ueber die waffenkaeufe unter den liberalen regierungen (1904- bis zum chacokrieg),
      besonders ueber die kaeufe in den jahren vor kriegsbeginn
      leider beherrsche ich es nicht die seiten zum lesen ein-
      zustellen, deswegen nur ein paar daten. so wurden bei der
      franzoesischen waffenfabrik SCHNEIDER 24 kanonen kal 75
      und 8 kanonen kal 105 gekauft.von der belgischen firma
      HERSTAL 7 500 gewehre und von der schweizer firma MAUSER
      17 000 gewehre. aus den USA mehrere hundert leichte
      maschinengewehre der firma MADSEN und schwere der firma
      COLT.auch wurden mehrere flugzeuge der marke POTEZ gekauft und der marke BIVOT. ganz wichtig waren auch
      der kauf von 2 modernen kanonenbooten. zum schluss noch
      eine kleine zugabe. auch wurden mehrere moderne granatwerfer der marke STOCKES-BRAND gekauft. der verant-
      wortliche einer granatwerfer-gruppe in der schlacht von
      boqueron war kein anderer als der damalige kadett
      ALFREDO STROESSNER MATIAUDA. der“artillero corazon de
      acero“,wie er spaeter genannt wurde, liess bei einem
      bolivianischen gegenangriff so einen granatwerter im
      stich und fluechtete rueckwaerts.
      damit will ich aber aufhoeren.

      1. …..,und deswegen,wollte man ihn standrechtlich erschiessen,wegen desertation.doch ein hoher offizier
        verhinderte dies,-wie er sagte:…,das ist doch ein jugendlicher noch unerfahrener!

        soweit noch als zusatz
        mit grüßen
        penicillin

      2. Sie haben recht Bayer, das war große Übertreibung von mir.!
        Ok, das mit den Ochsenkarren stimmt natürlich nicht so.
        Die Bolivianer hatten den 1 Weltkriegserfahrenen deutschen General Kundt. Die Bolivianer hatten mehr Panzer.
        Natürlich waren die Paraguayer waffentechnisch nicht groß im Nachteil oder gleichwertig. Die Stärke der Paraguayer war eben zäh unter großen Leidensdruck kampfstark verstreut in kleinen Gruppen zu agieren und sie kannten sich bestens aus mit den extremen klimatischen Bedingungen im Chaco und nicht zu unterschätzen die Hilfestellungen der neuen Mennoansiedlung im Chaco. Die Bolivianer (viele kamen aus den Anden, kaltes Klima) hatten eine andere Befehlsstruktur eben von oben herab. Sie konnten oder durften nicht beweglich in kleinen Kampfgruppen kämpfen, wie die Paraguayer (Guerillataktik) ist ja modern heute.

        Luftlandetruppen wie schön das hier einer genannt hat …. Von wem den die Argentinier? Die jämmerlich in ihrer Übermacht auf den Falkland aufgeben mussten. Eines muss man den Paraguayer lassen sie lieben ihr Land über alles und halten es als Nabel der Welt. Mit den Argentinier nehmen sie es alle mal auf und wenn auch die Hälfte von ihnen unsinnigerweise drauf geht. Bei den Argentinier möchte ich das mal das sehen, ob sie in der Hitze schmoren wollen.

      3. Das mag schon alles stimmen. Und mit Ochsenkarren sind die Paraguayer nun wahrhaftig nicht in den Krieg gezogen. Letztendlich war die Bewaffnung der Paraguayer aber doch der der Bolivianer weit unterlegen. Beide Seiten hatten meist die ausrangierten Waffen des 1. Weltkrieges. Da haben nämlich Frankreich, England und auch Deutschland ein schönes Geschäft mit gemacht.
        Aber entscheidend für den Ausgang des Krieges waren die Menschen. Und die eingesetzten Bolivianer aus dem Tiefland und dem Hochland kamen mit den klimatischen Verhätlinissen im Chaco nicht klar, die Kampfmoral war am Boden. Und die Nachschubfrage war bei Bolivien stark vernachlässigt worden, weil sie von einem schnellen Ausgang des Krieges ausgegangen waren. Es sind quasi mehr Menschen verdurstet als erschossen worden – leicht überspitzt ausgedrückt.

  4. Will hier nicht den Rechthaber spielen Herr Bayer!
    Trotzdem mag ich die Paraguayer irgenwie mit ihrer Schlitzohrigkeit, obwohl manchmal ich mit der Faust reinschlagen möchte oder das Geschmiere mit einem Hochdruck-Kärcher wegspritzen sollte.

    Habe mich mal schlaugemacht im spanisch sprechenden Wikipedia, danach waren tatsächlich die Bolivianer waffentechnisch den Paraguayer weit überlegen in allen Waffenbereichen auch mit über 30 Flugzeugen. Hoffe, dass sie das spanische so mitbekommen aber die Zahl der Waffen werden sie unten sicherlich herauslesen.
    Kurz: 1926 kaufte es von Vickers- Gewehre36.000, 250 schwere Maschinengewehre und 500 leichte
    Maschinengewehre, 196 modernste Artillerie/Kanonen mit sehr viel Munition. Bei Beginn des Krieges 1932 hatte es 39.000 Mausergewehre, 750 Maschinengewehre, 64 modernste Geschütze, allerdings doch nur 5 moderne britische PANZER. Die boli. Luftwaffe war weit überlegen. Es hieß alle Nachbarstaaten meinten wegen der guten modernen bolivianischen Bewaffnung würden sie schnell die Paraguayer wie die Hasen vor sich hertreiben am Anfang war es ja auch ein wenig so, dann war es aber bald aus damit.Doch zum Schluß mussten die Bolis aufgeben.
    Und das große Heldensingen begann auf paraguascher Seite-doch teuer erkauft. Was immer zählt ist der Sieg.

    Bolivia, con una población mucho más grande que la de Paraguay y un ingreso fijo [cita requerida] de sus minas de plata y estaño, pudo comprar una cantidad considerable de armamento moderno en la década antes de la guerra. En 1926, Bolivia concertó un contrato con Vickers para 36000 fusiles, 250 ametralladoras pesadas y 500 ametralladoras livianas, 196 piezas de artillería y grandes cantidades de municiones. El comienzo de la depresión en 1929 disminuyó el contrato con Vickers pero, cuando la guerra estalló en 1932, Bolivia disponía de un armamento impresionante de 39.000 rifles Mauser modernos, 750 ametralladoras, 64 piezas de artillería modernas y cinco tanques británicos para dotar su ejército permanente de 6.000 hombres.

    A Bolivia llegaron antes de la guerra misiones militares europeas, sobre todo alemanas, que servían para el adiestramiento y asesoramiento de sus tropas, aunque en 1934 solicitó a Checoslovaquia una misión militar.

    Los gastos militares bolivianos fueron muy bien administrados ya que gracias a ello pudo formar un ejército capaz con una de las mejores fuerzas aéreas de América.[cita requerida]

    Cabe destacar también, que el ejército boliviano, con relación a su equivalente paraguayo, era el único que poseía tanques.

    En resumen, el ejército boliviano tenía más hombres para movilizar en caso de guerra y contaba con las armas necesarias para equiparlos. Contaba con más y mejor artilleria y aviones que su adversario. Los Estados Mayores de los países vecinos, que observaban con aprehensión la inversión boliviana en armamento, opinaban que en caso de una guerra contra el Paraguay, éste último no tenía ninguna posibilidad de triunfar.[cita requerida]
    Los bolivianos ordenaron 20 Curtiss-Wright C14R “Osprey”, biplanos de reconocimiento y bombarderos livianos de dos plazas, de Estados Unidos y el primer avión llegó en enero de 1933. El Osprey tenía dos ametralladoras, una frontal y otra trasera, calibre .30 y podía transportar hasta 260 libras de bombas en diferentes configuraciones. Era maniobrable y su velocidad máxima era de 163 mph. Era un avión de ataque terrestre muy capaz para su época y los bolivianos lo utilizaron como bombardero de combate durante la guerra. El Osprey se convertiría en el avión principal del inventario boliviano.

    También se ordenaron a la Curtiss-Wright varios modelos de aviones de combate “Hawk” II Modelo 35A y el “Sea Hawk” Modelo 65A. En 1932 se entregaron cuatro, dos en 1933 y tres en 1934. El avión de combate monoplaza se encontraba entre los mejores aviones de combate de su tiempo y, con su armamento de dos ametralladoras frontales y una carga de bombas de 220 libras, generalmente se utilizaba como avión de combate. Era el avión de combate favorito del Cuerpo Aéreo Boliviano. Otra adición importante al poderío aéreo boliviano fue la compra de tres aviones de transporte trimotor alemanes Junkers JU 52. Este avión de combate sumamente competente podía volar en las condiciones más escabrosas y transportar una carga de tres toneladas. El primero de estos aviones fue entregado en octubre de 1932 y otros dos en 1933. Se convertirían en el elemento principal del servicio de transporte aéreo boliviano.

    1. vielen dank sukowsky
      ich wusste auch, dass bolivien waffentechnisch paraguay
      ueberlegen war, mir war nur der vergleich panzer-ochsenkarren etwas zu drastisch.aus den beiden seiten habe ich nur ein paar zahlen herausgepickt,es steht noch
      mehr drin, aber sie haben bestimmt recht mit ihren zahlen.ich finde es wirklich stark, dass sie sich die muehe gemacht haben, ihre position mit zahlen zu untermauern.ein paar andere leser versuchen gar nicht
      ihre meinung mit fakten zu bestaetigen, nein, wer nicht
      ihrer meinung ist sollte aus paraguay verschwinden.
      sie wissen doch bestimmt, dass neben general hans kundt
      ende der zwanziger jahre ein gewisser oberstleutnant
      ernst julius roehm ausbider der bolivianischen truppen war. viele gruesse an sie der bayer

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