Missbrauchtes Mädchen kehrt zu den angeblichen Tätern zurück

Itauguá: Ein Mädchen unter fünf Jahren, das angeblich von den Eltern sexuell missbraucht wurde, kehrte wieder in die Obhut der Eltern zurück. Der Fall ist bereits seit einem Jahr bei der Staatsanwaltschaft in Itauguá anhängig.

Die Anwältin Silvina Martinez von dem Amt für Rechte von Kindern und Jugendlichen (Codeni), erklärte, dass der Vater des Kindes schon mehrere Anzeigen wegen anderer Fälle von sexuellem Missbrauch hatte. Die letzte sei wegen der angeblichen Misshandlung seiner Tochter. Martinez fügte an, dass die Vorgeschichten schon lange der Staatsanwaltschaft in Itauguá bekannt seien, aber das Seltsame sei, dass sich die Fünfjährige wieder in den Händen der Eltern befände. Das sei ein großes Risiko.

Miguel Colmán, Mediziner, hat vorgestern das Kind rezensiert und in seiner Diagnose bestätigt, dass es Anzeichen dafür gäbe, dass es sexuell missbraucht worden sei.

Der Fall wurde von einem Direktor der Schule, die das kleine Mädchen besuchte, zur Anzeige gebracht.

Gestern gaben die Eltern der Fünfjährigen in Gegenwart von Martinez einem Paar die Erlaubnis sich um ihre Tochter zu kümmern. Doch plötzlich änderten sie die Meinung und denunzierten eine andere Person, die ihre Tochter verkaufen wolle. Die Nationalpolizei verhafteten aufgrund der Beschuldigung eine Frau, die aber nichts mit der Sache zu tun hat.

Es kam wie es kommen musste, die Fünfjährige ging wieder mit ihren Eltern heim, nachdem diese das Paar aufsuchten, dem sie die Erlaubnis gaben, auf ihr Kind aufzupassen. Daraufhin riefen diese die Nummer 147 von der Hilfsorganisation Fonoayuda an. Jedoch konnte dort niemand verhindern, dass das Kind wieder in die Hände eines angeblichen Missbrauchs fiel.

Erst auf Drängen der ABC Color versprach der Minister für Kinder, Ricardo González, sich dem Thema persönlich anzunehmen. Auch die Staatsanwaltschaft gab an, dass sie die notwendigen Schritte einleiten werde, um die Integrität des Kindes zu schützen.

Wochenblatt / ABC Color

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