Mit rechtlichen Mitteln drohend

Loma Plata: Nachdem der Gemüsehändler Óscar Duarte aus der Hauptstadt im Süden der Gemeinde seiner Wut und Verärgerung über eine Kontrolle mit dem Wegwerfen seiner Ware Ausdruck verlieh, kündigt er nun rechtliche Schritte an.

Obwohl er weder ein städtisches Patent besaß, im Bereich von Loma Plata seine Ware ambulant zu verkaufen, will er nun die Polizisten bzw. deren Arbeitgeber ins Korn nehmen und erklärte, dass die Kontrolle nicht so abgelaufen sie wie die Polizisten dies darstellten. Er sagte, dass er sich nicht weigerte sich auszuweisen. Ungeachtet dessen, ob dies nun der Wahrheit entspricht, meinte er vom Gewohnheitsrecht gebrauch machen zu. können, weil er seit Jahren dieser Tätigkeit anscheinend illegal nachging. Dass es im Chaco nicht so zugeht wie im Rest des Landes sollte sogar dem Gemüsehändler klar sein, wenn er da schon seit Jahren verkauft.

Kurz nach dem Vorfall, einer Routinekontrolle der städtischen Polizei, wo ein fehlender Wille zur Identifikation zur Vertiefung der Kontrolle führte, welche wiederum ihn veranlasste seine Ware auf die Straße zu werfen, erfuhr der Mann Solidarität. Die Anwohner sollen, so Medienberichte, seine Ware restlos aufgekauft haben, damit er nicht mit leeren Händen nach Asunción zurückkehrt.

Einmal zurück, kontaktierte ihn der Anwalt Valentin Dominguez, der ihm dazu riet hier die Stadtverwaltung von Loma Plata zu verklagen, da der Schwiegersohn des Bürgermeister Zulieferer von Obst und Gemüse für die ansässige Kooperative ist. Dieser Umstand entschuldigt jedoch nicht den Unwille dokumentarisch auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem musste selbst dem Gemüsehändler klar sein, dass er früher oder später kontrolliert werden wird, eben weil eine gewisse Quarantäne vorherrscht und man im Chaco darum bat, dass alle nicht Ansässigen nicht den zentralen Chaco besuchen sollen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Mit rechtlichen Mitteln drohend

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Das kann kein Gemüsehändler sein auf dem Foto. Dazu fehlt ihm ein Megaphone auf dem Autodach, mit dem er stundenlang im Viertel herum fährt und auf 120 dB seinen Schrott anpreist. Wie sollen die Anwohner auch wissen, dass der Gürkli-, Tschulla-Tschulla-, Teppich-, leere-Bierbücks-, Chicle Babero-Fritz in der Gegend ist?
    Jedenfalls geht das bei uns im Viertel täglich so zu und her wie in einem afrikanischen Dörfchen, wo die Eingeborenen auch nicht fähig sind täglich zur gleichen Zeit zu erscheinen, sondern mit ihrem Megaphone auf dem Autodach stundenlang auf 120 dB ihren Schrott anpreisen. Das ist dann besonders toll, wenn ich gerade friedlich am Wochenblatt lesen bin und urplötzlich so ein Heini “Gürkli-, Tschulla-Tschulla-, Teppich-, leere-Bierbücks-, Chicle Babero” stundenlang vaia Megaphone auf 120 dB ausruft. Da bleibt einem auch nix anders übrig als die Oropax gleich 24 Stunden drinne zu lassen, damit man in seinen eigenen vier Wänden wie in einem zivilisierten Land fühlen kann. Hilft übrigens auch gegen urplötzlichen Shwuddi Iglesias auf 120 dB. Gegen den abfackelnden Müllgestank der Eingeborenen hilft eine Atemschutzmaske. Ich behelfe mich damit in meinen eigenen vier Wänden 24/7/360 im ABC-Schutzanzug herum zu laufen. Darauf ist schon vor den Überlegungen nach 360-Tage-Sonnenschein und 360-Tage-Schweiz-Südamerikas einzuwandern zu achten, ob man dies wirklich haben will.

  2. Damit ist klar, dass das kein armer ist und auch kein haendler und dass hier jemand dahinter steht. Ich verstehe wirklich nicht eieso man so eine farse nicht augenblicklich beenden kann. Kommt der dann mit der rassismusmasche?

  3. Elijahu Ritter Pfeiffer von Palmenkron

    Laut ZP30 wurde der Troedler sofort aufmuepfig als er “die Blauen” sah und sah sofort “rot”. Er fing sofort Zoff an welches natuerlich ein Zeichen fuer ein schlechtes Gewissen ist wo er genau weiss welche Papiere nicht in Ordnung waren. Nach dem Polizeibericht des Radios liess der Coi$$ario aber durchblicken, dass man nicht mal bis zur Kontrolle kam bevor der Zoff losging, aber er verneinte auch nicht dass die Dokumente nicht in ordnung waren. Klar, wenn das Blasen des Horns verboten ist damit sich die Stadt nicht in ein 24 Stunden Julio Iglesias auf 120 dB verwandelt so hat man es zu respektieren. Den ambulanten Haendler kann die Polizei aber sofort einbuchten wegen Steuerhinterziehung weil diese nie Belege (Facturas) geben. Hat er den Kunden die die zermatschten Bananen kauften denn Facturas gegeben? Wenn nicht kann und muss die Polizei den Paraguayer wegen Steuerhinterziehung sofort festnehmen und die Kunden auch wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Steuerhinterziehung selbst. Zudem faehrt der Paraguayer ein wegen Angriff und Resistenz gegen die Staatsgewalt (die Nationalpolizei, die befugt ist und Authoritaet hat) und dann wegen etwaigen Ordnungswidrigkeiten wenn Papiere fehlten. Kunden und Haendler muessen verhaftet werden.
    Zudem faehrt der Buergermeister ein wegen mutmaasslicher Kumpanei und Guenstlingswirtschaft genauso wie sein Schwiedersohn (ein gewisser Wiebe glaube ich) wegen Guenstlingswirtschaft und Formieren einer kriminellen Vereinigung zur Marktmanipulation und Wirtschaftsschadung Dritter (Wirtschaftskriminalitaet).
    Die fehlenden Belege duerften dem Haendler zu Fall bringen.
    Ansonsten ist es auch in Kanada so dass per Gesetz es verboten ist dass man mehr als 5 Huehner halten darf denn die Leute sollen sich die Eier im Superstore, Walmart oder Extra Foods kaufen. Der Warentausch und somit unkontrollierte gesundheitsschaedigende Lebensmittel soll so unterbunden werden.
    Wir wissen ja alle dass Paraguayer die Tomaten die sie nachher zum Markt bringen in den Loechern ihrer Plumpskloos heranziehen – der Dung ist da gratis. Ansonsten werden die argentinischen Fruechte in Paraguay legalisiert von Banden von Buchfuehrern so dass sie “Made in Paraguay” sind und somit nicht Zoll zahlen. So wird der Schmuggel gewaschen indem man eben vorgibt dieses Obst auf dem Mercado de Abasto gekauft zu haben, die Fruechte die dahin kommen sind aber immer Schmuggelware.
    Die Anwaelte sind wohl begierig nach mediengaengigen Faellen wie der von Juliette um sich zu profilieren.
    Guenstlingswirtschaft ist natuerlich da wie man offensichtlich sieht und so laeuft es allewege. Nur in diesem Fall hat der ambulante Haendler das Gesetz mehrfach gebrochen vor allem das Steuergesetz und zwar NACHDEM er die Fruechte den Leuten verkaufte und sicherlich nicht sein Facturabuch dabeihatte aber trotzdem das Geld entgegennahm.
    Warum kommt er 500 Km weit zum Chaco? Warum verhoeckert er die Ware nicht in Ostparaguay? Er treibt die Preise weit hoeher indem er lange Anfahrten vorschuetzt was bedeutet dass die monopolistischen Grosshaendler die Preise erhoehen und es so sogar rentabel ist fuer Troedler, von Asuncion zu kommen um in den Ballungszentren des Chaco die Ware zu verticken. Eigentlich schuetzen die Grosshaendler ja “Marktpreise des Mercado de Abasto” vor, was aber dann hiesse dass diese Ware des Paraguayers direkt argentinische Schmuggelware war die den Preis Mark-Up des Mercado de Abasto umgangen hat und daher direkt die Preise der Schmuggler hatte, bzw er selber die Fruechte in Argentinien kaufte fuer sehr billig und es schaffte den Zoll zu entgehen. Die Preisdifferenz muss ziemlich gross gewesen sein wo der Haendler dann den Profit des Mercado de Abasto Preises, den Profit der Schmuggler und den Profit argentinischer Zwischenhaendler selber einsackte (wenn er selber die Ladung selber in Argentinien einkaufte) in einer Hochpreiszone wie der Zentrale Chaco einer ist. Dazu fehlte ihm wohl noch das Belegheft (Talonario de Facturas), das ihm sicher ein gewiefter Buchfuehrer jetzt schon im nachhinein hat drucken lassen “zu Prozesszwecken”.

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