Mit viel Fingerspitzengefühl umgesetzt

Asunción: Dank der anhaltenden Differenzen zwischen den Präsidenten von Brasilien und Argentinien, die von der Ideologie nicht weiter entfernt sein könnten stand bis zum letzten Moment der virtuelle Mercosur Gipfel auf der Kippe.

Wie Didier Olmedo, der Vizeminister für auswärtige Angelegenheiten, mitteilte, ging es bei diesem virtuellen Gipfel einmal um die Solidarität während der Pandemie und zum anderen um die Übergabe der temporären Präsidentschaft an Uruguay, was normal vonstatten ging.

Stimmt es, dass die Präsenz von Jair Bolsonaro wegen der Differenzen mit seinem argentinischen Kollege Alberto Fernández in Gefahr war?

Nein. Präsident Abdo rief jeden seiner Kollegen persönlich an und lud sie ein. Zu keinem Moment gab es Zweifel, dass auch nur einer fehlen wird. Von Beginn an sagten alle zu.

Worin besteht die Gefahr des Mercosur?

Es gab Schwierigkeiten die gelöst wurden. Es gab Diskussionen wegen der Kontinuität Argentiniens bei den externen Verhandlungen des Blockes. Am 24. April gab es. Eine Ankündigung, die später rektifiziert bzw. erklärt wurde. Wie es scheint wurde das falsch verstanden. Ich wollte darüber nicht mehr reden. Das Problem gilt als gelöst.

Aber dieses latent unangenehme Ambiente zwischen zwei, die völlig unterschiedliche Ideologien verteidigen, wie zwei Elefanten im Porzellangeschäft, die noch nie was von sanfter Macht gehört haben um ihren Willen umzusetzen ist sicherlich nicht leicht.

Das stimmt. Wir haben bereits im argentinischen Wahlprozess an einigen unerwünschten Demonstrationen teilgenommen. Es gab Gewitterwolken am Himmel des Mercosur, aber es fiel kein Regen. Am Ende war es ein kleiner Nieselregen, den wir ohne Schwierigkeiten überwinden konnten. Es war eine sehr tolerante Präsidentschaft. Die paraguayische Präsidentschaft musste diese Frage mit großer Vorsicht und Fingerspitzengefühl behandeln. Wir haben gesehen, was mit Argentinien passiert ist, dass es einige Zeit gedauert hat, um aus dem Wahlkampf herauszukommen. Es ist logisch, dass in den Kampagnen die Leidenschaft überwiegt. Es wird mit viel Nachdruck kritisiert. In der Rede wurde viel Kritik an den internationalen Abkommen des Mercosur geübt. Aber wir haben alles mit Willen, Geduld, Intelligenz überstanden.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Mit viel Fingerspitzengefühl umgesetzt

  1. Virtueller Gipfel hört sich toll an. Sind die essbar und hats Nüsse drin? 😉
    Nein, im Ernst: Am besten, man schafft diesen Mercosur gleich ganz ab, zumal er nur ein Sub-Verwaltungsorgang des Unasur ist, welcher hinwiederum der Implementierung der Neuen Weltordnung dient, wie Dr. Pierre Hillard schon 2013 klarstellte:
    „Union der südamerikanischen Nationen (UNASUR) [6] : erstellt im Mai 2008, soll sie von einer subregionalen Logik in eine regionale Identität gleiten, indem sie den Mercosur und die Andengemeinschaft in eine einzige Organisation verschmilzt, d.h. durch die Zusammenführung aller Staaten des südamerikanischen Kontinents (mit Ausnahme von Französisch-Guayana und den britischen Sandwich- und Falklandinseln [Malvinas]). Das angestrebte Ideal ist die Einrichtung eines Parlaments, eine einheitliche Währung zu erreichen [7] und eine gemeinsame Staatsbürgerschaft. Die UNASUR unterhält privilegierte Beziehungen zu ihrem europäischen Modell im Rahmen einer euro-lateinamerikanischen parlamentarischen Versammlung, genannt EUROLAT“
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/08/17/die-geschichte-der-neuen-weltordnung/

  2. Nach Beendigung des Covid 1984 Hoax wird Brasilien trotz seines makels der ausufernden buerokratie das einzige Industrieland Suedamerikas sein. Bisher hat Brasilien bei der fertigung Zulieferer aus ganz Suedamerika einbezogen. Da diese jetzt nicht produzieren und liefern baut Brasilien nun die gesamte wertschoepfungskette im eigenen Land auf. Alle anderen südamerikanischen Staaten werden fast reine Agrar Staaten sein. In Agrar Staaten ist eine dezimierung der Bevoelkerung ueblich. Somit ist dann geklärt wer welche Spritze von Bill Gates erhaelt.

  3. Dieser Mercosur ist doch in Wirklichkeit nichts anderes, als eine Schönwetterorganisation, eine Ansammlung von südamerikanischen Egoisten und Korrupties die bei jedem „Stürmchen“ sich einen Dreck um Verträge kümmern – ganz nach dem Motto „ich bin mir selbst der Nächste und nach mir die Sintflut“. Auch geht es nie um Ideologien, sondern nur um die pure Macht und vor allem um die verdammte Ehre.

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