Mit zwei Galaverna’s im Kongress?

Asunción: Besser man geht auf Nummer sicher. Obwohl José María Ibáñez einen Monat unbezahlten Urlaub mit ohne Vertreter erbat folgt dieser ihm nun auf den Fuß. Es ist der Sohn von Calé.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, muss sich wohl José María Ibáñez in mehrerer Hinsicht gedacht haben. Der Abgeordnete wollte sich etwas Seelenfrieden gönnen, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass jemand anders seinen Platz besetzt. Dies könnte jedoch passieren, da die internen Regeln es nicht anders erlauben. Ob es dazu kommt, ist mal wieder vom öffentlichen Druck abhängig, der weiterhin wächst.

Juan Carlos Nano Galaverna ist stellvertretender Abgeordneter für das Departement Central und müsste laut Artikel 23 der Verordnung für die 30 Tage, die Ibáñez nicht gedenkt seine Arbeit zu tun, wie zuvor gewollt, seinen Platz einnahmen.

Artikel 23 der Regeln des Abgeordnetenhauses sagt aus, dass bei Exkludierens, Kündigung, Rücktritt, Erlaubnis oder Tod der Stellvertreter der Liste seinen Platz einnehmen muss. Da für Gesetzgeber mit Immunität Regeln entweder nichts wert sind oder missachtet werden müssen, darf man auch hier nicht zu viel erwarten.

Nano Galaverna wurde eben erst bei Itaipú ein gutbezahlter Sonderposten zugeschanzt, nachdem sein Vater Präsident Cartes versprach alles zu tun, um ihm den Senatssitz zu besorgen.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Mit zwei Galaverna’s im Kongress?

  1. Ich möchte nicht sagen, dass J. C. Galaverna ein Schwein ist, das wäre eine Beleidigung für jedes echte Schwein. Und nun zum Sohnemann:
    Ein Schwein genügt vollkommen, finde ich.

  2. Diese Politikerkaste lebt erstens in ihrer vom Volk abgeschotteten und bewachten Parallelwelt und zweiten glaubt sie, sie wären der Staat und könnten schalten und walten wie sie wollten. Dazu gehört natürlich auch das Denken, über die Staatsgelder (von den Bürgern bezahlt!) frei verfügen zu können, wie in einem Selbstbedienungsladen. Weder Anstand noch Moral halten sie davon zurück. Einfach unglaublich!!

  3. Zu den beiden Kommentaren zuvor: Ihr müsst das auf Guarani und Spanisch verbreiten, mündlich. Jeden Tag, jede Stunde, jedem gegenüber, damit sich das Denken im Volk ändert …

    Und was soll ich sagen? Es funktioniert, die Medien (TV, Radio, Print) machen es hier so. Siehe Deutschland.

    Scheiße, hoffentlich geht das Falschgeldsystem endlich unter, damit es nur noch so geht, mit ehrlicher Arbeit!

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