Morddrohungen wegen Waldreservat

Bella Vista: Auf der Estancia Puerto Italia, die von der Firma Vanguardia S.A. verwaltet wird, passieren seltsame Dinge. Holz wird illegal geschlagen und Mitarbeiter mit dem Tode gedroht.

Daniel Vasconsellos ist der Manger des Unternehmens und sagte, das Problem bestehe schon über Jahre hinweg. Es fehle vor allem an mehr Präsenz der Polizei.

Insgesamt hat das Grundstück von Puerto Italia 1.200 Hektar Fläche, 900 Hektar davon sind Waldreservat mit einer Vielzahl von einheimischen Baumarten, der Rest des Anwesens wird landwirtschaftlich genutzt. Vasconsellos erklärte, die Firma würde mit einem Zertifizierungssystem arbeiten und Umweltschutzzertifikate verkaufen. So könne jeder einen Beitrag leisten der als Sauerstoff Verkauf bekannt sei. Das Unternehmen erstellt eine Bestandsaufnahme des Waldes um die Anzahl und die Baumarten zu ermitteln.

Jedoch findet eine dauerhafte Extraktion statt. „Wir können unmöglich den Holzdiebstahl stoppen, weil die Kontrolle des Grundstücks sehr schwierig ist. Ebenso kann man keinen identifizieren und spezifische Vorwürfe machen“, betonte Vasconsellos.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens wurde gezwungen zu kündigen. Sechs bewaffnete Männer kamen in sein Haus und drohten ihm, ihn und seine Familie zu töten, wenn er gegen das Treiben einschreite oder dies anzeige.

„Wir haben die Sorge, dass viel Holz über den Fluss Paraná verschifft wird. Er liegt in der Nähe der Estancia. Das Bild unseres Unternehmens wird durch die Machenschaften in Verruf gebracht“, bedauerte der Manager des Unternehmens.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Morddrohungen wegen Waldreservat

  1. 900ha Vorgarten können die nicht kontrollieren??Da ist was faul..die Estancia wo ich früher gearbeitet habe ,hat gut 80.000ha und die hatten alle ihre Grenzen im Griff.Sauerstoffcertifikate??Wer hat das Recht auf Sauerstoff?Banditenfirma sonst nichts!

    1. Für die Sicherung und Kontrollen braucht man Personal.Das muss Mutiviert sein und das kostet Geld.Was man nicht ausgeben will. Kontrolle zu schwierig, nein zu Faul!
      Auf der Eastancia wo du gearbeitet hast ist die Sache ganz anders, dein Chef will Geldverdienen, Er muss die Grenzen und die Tiere schützen. Das ist sein Kapital, seine Sparkasse wenn man so will!
      Die mit Ihren 900ha warten nur bist eine Umweltdreckschleuder sich mit den Sauerstoffcertifikaten freikauft und sich schön rechnet.

  2. hallo…es gibt keine Sauerstoffzertifikate ( vielleicht in Paraguay, haha), sondern nur CO2 Zertifikate ( würde hier zuweit führen, um zu erklären wie das funktioniert). Man konnte da bis vor einigen Jahren gut Geld verdienen, allerdings sind die Preise für diese Zertifikate so im Keller, dass sich die ganze Sache nicht mehr rechnet. Außer man würde angepflanzte Bäume verkaufen

    1. CO2 Zertifikate waren gemeint.Mir ist auch bekannt wie es Handelt wird.Auf jeden Fall einige Umweltsünder kaufen sich damit frei,auch wenn die Preise im Keller sind. Was auch das fehlene Kontrollpersonal erklärt.Ohne Moos nichts los!
      Natürlich kann man mit Augen zu,die Bäume verkaufen und sich über Diebe beklagen. Steuerfreie Einnahmen:
      „Das möchte man doch keinen Unterstellen!“

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