Müll vergraben, anstatt zu verbrennen

Horqueta: Gestern haben unverantwortliche Personen, denen die Natur gleichgültig ist, eine Weide in Brand gesteckt, noch dazu in der Nähe einer Fernstraße und ehemaligen Tankstelle.

Die Flammen breiteten sich rasch aus und erreichten Tanks, die noch Kraftstoff enthalten und explodieren könnten.

Der Sekretär der örtlichen Gemeinde für Landwirtschaft und Umwelt, Ingenieur Rubén Ramirez, wurde über den Vorfall informiert und begab sich zu dem Brandherd. Zugleich rief er die Freiwillige Feuerwehr von Horqueta an, um das Feuer zu löschen.

Der Leiter des örtlichen Büros vom Nationalen Dienst für Umwelt (Senasa), Marcos López (Beitragsbild), begab sich ebenfalls zum Ort des Geschehens sowie Eder Campuzano (ANR), Stadtratsvorsitzender und sein Stellvertreter, Ronald Rojas (PLRA).

Als die Feuerwehrmänner am Ort ankamen, gelang es ihnen sofort, das Feuer zu löschen, das sich in der Zone ausbreitete. Ramirez beklagte seinerseits die Haltung von Menschen, die Müll und Weideland verbrennen und damit ihre Unkenntnis über die Umwelt unter Beweis stellen.

In diesem Sinne wies er darauf hin, dass wir derzeit keine reine Luft mehr einatmen, weil Rauch die Umwelt verschmutze, weshalb viele Menschen an Krebs und anderen Krankheiten leiden.

Auf der anderen Seite forderte er die Bürger auf, den Müll nicht zu verbrennen und empfahl, ihn zu vergraben, weil sonst die Umweltverschmutzung zunehme und mehr Menschen krank machen würde.

Ramirez erklärte weiter, dass diese Praktiken laut Gesetz Umweltverbrechen sind und diejenigen, die sie begehen, für bis zu vier Jahre ins Gefängnis gehen können. Er wies jedoch darauf hin, dass die in Paraguay genehmigten Gesetze nur geschaffen worden seien, um sie nicht zu beachten. Das Gesetz zur Null-Abholzung zusammen mit den Verkehrsgesetzen und anderen werde nicht angewendet

Er sagte, dass Asuncion und andere große Städte mit Ausnahme von Atyra, dessen Gemeinde als ein Beispiel für die Bewohner des gesamten Landes diene, am stärksten durch Umweltverschmutzung belastet seien.

Auf der anderen Seite betonte López und die Stadträte, dass man von nun an strenge Kontrollen durchführen werde, um diejenigen zu bestrafen, die Müll und Weiden verbrennen. Sie wiesen darauf hin, dass drastisch gegen Umweltsünder vorgegangen werde, um alle zur Verantwortung zu ziehen, die solche Handlungen begehen.

Wochenblatt / ABC Color

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11 Kommentare zu “Müll vergraben, anstatt zu verbrennen

  1. Haus neben Müllhalde zu verschenken

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    Ja, super, dann werde ich nach Horqueta umziehen, dort empfiehlt die Behörde den Einwohnern ihren Müll nicht mehr zu verbrennen, weil dies verboten ist. Sondern zu vergraben. Ist doch super, was will man mehr. Das Problem wird wohl auch in Horqueta sein: Schaufel demasiado caro, Streichholz x 500 orepy, Cerveza ist ja auch in Horqueta no grati. Man muss sparen für die Onkologie der 15 Kinder im Privado, sonst gibt’s das aber auch noch grati im Pulblico. Aber immerhin, die Behörden haben empfohlen. (Oh, dios mio, un poco nomas, pero un poco sí).

  2. Na prima, dann haben wir neben der Lufverschmutzung demnächst auch noch grössere kontaminierte Bodenbeschaffenheit.

  3. Bin neulich durch Atyra durchgefahren, als ich zum Restaurant Monte Alto wollte – grottige Qualität dort übrigens, nicht zu empfehlen. Da hat es gestunken wie überall und es waren auch etliche Feuer zu sehen. Nur die Straßen sind gefegt, der Rest ist genauso zugemüllt wie überall. Also nichts mit „Ausnahme von Atyra“.

  4. „den Müll nicht zu verbrennen und empfahl, ihn zu vergraben, weil sonst die Umweltverschmutzung zunehme“ … ich glaube der RAMIREZ ist da etwas falsch am platz, dem würde ich den vermutlich im telebingo gewonnenn ingeneur gleich wieder abziehen. die haben hier ja alle eine macke, es ist so schon alles verseucht egal ob mit müll oder mit quecksilber oder was auch immer … aber sie machen wieder die dummen „nachfahr-iindianer“ weil selbst die indios sind mittlerweile gescheiter was müll angeht als fast jeder paraguayer.

  5. Haus neben Müllhalde zu verschenken

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    Ich wohne in einer naja Stadt mit über 100.000 Einwohnern gem. Wikipedia.
    Rechnet man mit 50.000 Haushalten, die Müllabfuhr von 20.000 Gs monatlich bezahlen, kommt man auf 12.000.000.000 Gs. pro Jahr, die korrupte Behörden einnehmen: Resultat nichts.
    (würden die Behörden auch kontrollieren, dass alle Müllgebühr bezahlen – in meinem Viertel ca. 3 von 10 Haushalten – würden diese Einnahmen weitaus höher sein mit geschätztem Resultat seitens Behörden von: Nichts * weitaus höher).
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    Rechnet man mit 50.000 Haushalten, die Straßenverkehrsabgaben von 200.000 Gs monatlich bezahlen (niedrig geschätzt, da viele ein Moto haben, dürfte höher sein, da viele Geschäfte mehr als ein Fahrzeug aufweisen), kommt man auf 10.000.000.000 Gs. pro Jahr, die korrupte Behörden einnehmen: Resultat nichts.
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    Rechnet man mit 50.000 Haushalten, die Grundstücksteuer von 400.000 Gs monatlich bezahlen (diese Schätzung ist natürlich schwierig, ein Lote von 360 m2 ist ca. 200.000 Gs. pro Jahr, aber viele haben ein größeres Grundstück), kommt man auf 20.000.000.000 Gs. pro Jahr, die korrupte Behörden einnehmen: Resultat nichts.
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    Hinzu kommen aber Millionen US$ an sonstigen Steuern und Abgaben wie Gewerbepatent usw.
    In den Jahren, in welchen ich in dieser naja Stadt lebe, ist sie in etwa so gewachsen, wie eine Tropfsteinhöhle im gleichen Zeitraum.
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    Eine korrupte Bande von Nichtskönnern und Ignoranten, nach europ. Maßstab Kriminellen: Dutzende Millionen US$ verschwinden in Löhne für Nichtstuer und sonstigen Amigos mit Resulatat: Somos tan pobres, no tenemos plata (wir sind so arm, wir haben keine Plata).
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    Ja, dafür ist dann die EU, USA, Taiwan, Japan wieder zuständig Millionen US$ zu spenden, an diese armen Menschen mit Resultat: nichts.
    (wobei die USA nicht ganz uneigennützig für die Infrastruktur für zB. das Erstellen der Identitätsausweise aufkommt, man braucht noch ein paar Datensätze fürs Utah-Datacenter).
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    Fazit:
    Die Paraguayos gehören gem. Statistik zum glücklichsten Volk der Welt. Ja, wär ich auch am Trog der Korruption, wobei mich persönlich der Dauergestank, Dauerlärm und Dauerwackeln durch die Mondlandschaften trotzdem etwas stören würde, vermutlich nur mit genügend täglich Alk zu ertragen.

  6. Du hast schon Recht, aber mittlerweile kostet Müllabfuhr 30 Mil. Was faktisch ein Pack billigbier + eine große Flasche Cana bedeutet. Wo meinst Du kippen die Munis den Müll hin, der dann auch nur irgend wann angezündet wird oder im Regen verschwindet. Klar, Du oder auch jeder andere wie ich auch, der bezahlt, ist den Müll erstmal los. Das gleiche gilt auch für die Absaugung der Fäkalien, ich habe 2 mal beobachtet, das dieser Scheiß, im warsten Sinne des Wortes, in den Rio gepumt wurde, und die Zisterne danach mit Flusswasser gereinigt wurde. Soviel zum Umwelt denken. Solange keine Verbrennungsanlagen bestehen, wird sich nichts ändern, egal ob vergraben oder verbrannt.

    1. Haus neben Müllhalde zu verschenken

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      Ja, das kommt noch hinzu, igitt, menschliche Gülle ab nach Buenos Aires. Egal, die Argentinier können sich ja bei der hiesigen Polizei beschweren und bekommen ein bedrucktes WC-Papier dafür ausgehändigt. Sonst wird gar nichts passieren, die Argentinier und die Uruguayer haben das wahrscheinlich längst aufgegeben, kein Wunder werden die Paraguayer dort als Schwarze (negros) bezeichnet. Persönlich finde ich den Vergleich eines Paraguayers, der seinen Müll anzündet mit einem Schwarzen aus Afrika ziemlich deckungsgleich.
      Nein, mir wäre das ja alles ziemlich egal. Ich bin nicht als was Besseres hergekommen. Sollen sie ihre Familienmitglieder vergewaltigen und vergiften, sich besaufen und coima an die Korruption bezahlen, wäre mir egal. Ich tue dies nicht, wohl aufgrund meiner schlechten Erziehung (Mal educado).
      Es ist ja nicht einmal so, dass die Buen Educados ihre Schei**e anzünden, um mich zu ärgern, die tun das aus Prinzip, Gestank kann man nicht zielgerichtet lenken: die ertragen den Gestank der brennend Schei**e ihrer Nachbarn sehr gut. Ich könnte meinen Müll verbrennen und kein Mensch würde was sagen. Das ist wohl so ne Sitte und Brauch hier, um nicht an Dengue zu sterben, sondern an Krebs und Vergiftung durch Rattenkot. Ist doch logisch man!
      Offenbar findest Du das auch nicht so toll, aber es gibt ja noch die sich selbst als intelligent darstellenden sich hier schweinewohl fühlenden Einzellerschreiber aus DÖCh in diesem Forum, denen es so schweinisch gefällt hier im Paragauy, dass sie nicht zurück nach Europa fliegen wollen, dort ihre Schei**e anzünden und es sich dann erklären lassen wollen, was sie trotz ihrer hohen Intelligenz bis heute meinen verstanden haben wollen: Man soll ANDERE nicht mit EIGENEM Gestank und Lärm stören, die sich nicht wehren können, wenn sie was sagen höchstens ein Messer im Rücken zu erwarten haben, aber mindestens ein dämlich Grinsen ohne jegliche Veränderung der Situation ist garantiert.
      Ich finde der Paragau muss eine Umweltprobleme selbst lösen. Was kann man erwarten von einer korrupten Obrigkeit 7 bis 11 Uhr täglich Grundschule abgeschlossen? Gesetz: Müll verbrennen verboten. Da sich keiner daran hält kann man sagen die Bewohner des Planeten der Affen sind wohl alle kriminell, wie man diejenigen bezeichnen darf, die gegen Gesetzte verstoßen.
      Dieses Land kann man als dreckiges Loch bezeichnen, wenn jeder von 2. Millionen Einwohnern – Grand Asuncion – seinen Müll verbrennt. Stimmt, in den Tschungel werfen ist auch nicht viel besser, aber der arme Paragauy hat ja keine Plata, alles von der Korruption aufgefressen, alle glücklich und zufrieden wie es ist.

      1. Heute hatten wir Ostwind, da hat es den Rauch wieder bei dir durch die Bude geweht und du hast die ganzen polyaromatischen Kohlenwasserstoffe eingeatmet. Gesund ist das nicht, ein einfacher, gemauerter Ofen verbrennt alles rückstandslos und der Rauch duftet nach Haschisch, was will man mehr?

        1. Haus neben Müllhalde zu verschenken

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          Hier stinkt und lärmt immer was, ob morgens oder abends, deshalb ziehe ich Gasrüssel und Pamir schon gar nicht mehr ab. Im Sommer wird es etwas warm unter dem Neoprenanzug, aber jetzt geht’s noch. Und die zwei Sauerstofflaschen am Rücken ziehen einem beim Laufen gewaltig in den Boden und am Morgen stehe ich mit einem leicht verkrümmten Rücken auf. Doch das Ganze hat auch was Positives, dank den Flossen kommt man durch den mit brennend Totem Hund vergifteten Nebel schneller von A nach B und Dank brennend Totem Hund vergifteten Nebel muss man nicht einmal weder Gras zum Trinken trinken noch Gras zum Rauchen rauchen, um mit einem stetig, monotonen und orgulloso „todo-Tranqui-Grinsen“ unter dem Mango sitzen und warten, bis Mil hinunter fällt. Ist doch auch schon was im Lande der Buen Educados.

    1. Haus neben Müllhalde zu verschenken

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      Die Gegend in der ich lebe dürfte ziemlich groß sein. Denn außer der Durchlauchten Gegend ein paar intelligenter Sprüche Copy’n’Paster aus diesem Forum, die irgendwo im Chaco Papyrus anpflanzen und deshalb nicht dem ewigen Gestank unterliegen, weil Papier nicht so gut abfackelt wie Toter Hund, Blech, E-Lampen, Windeln, Batterien & Akkus und sonstig Brennbares, da fühle ich mich in jeder Gegend, in die ich im Paragau herum gekommen bin wie zuhause. Mir hat einmal ein Paraguay gesagt: „Da kannst du hingehen wo du willst, Müllverbrennung wirst du in ganz Paraguay erleben dürfen.“ Und der muss es wohl wissen.

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