Müllsortieranlage in Betrieb genommen

Yguazú: Das Trennen von Abfällen ist in Paraguay noch nicht alltäglich. Jetzt wurde eine Müllsortieranlage bei Kilometer 41 in Yguazú, gespendet aus Japan, in Betrieb genommen.

Der japanische Botschafter in Paraguay, Naohiro Ishida, war bei der Einweihung zugegen. Die Anlage hat die Aufgabe, Abfälle wie Kunststoffe, Pappe, Glas, Metalle und andere zu trennen.

In seiner Rede hob Bürgermeister Mauro Kawano hervor, wie wichtig diese Art von Mülltrennung in der Gemeinde sei, weil so die Auswirkungen von Abfällen auf die Umwelt reduziert werden. Zudem kommt es auch der Gemeinschaft durch eine neue Arbeitsquelle zugute.

Kawano bedankte sich bei den Japanern für all die Arbeiten, die sie im Hinblick auf die Entwicklung der Region unternommen haben.

Botschafter Ishida erwähnte die Unterstützung seiner Regierung Japans, nicht nur in Yguazú, sondern auch in ganz Paraguay selbst, die sie für eine bessere Entwicklung zugutekommen lasse. Dieser kleine Schritt fördere die Sorge für die Umwelt, in der wir leben, und verbessere die Lebensqualität der ganzen Bevölkerung in der Region, fügte der Botschafter an.

Die Sortieranlage erforderte eine Investition von rund 90.086 US-Dollar.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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10 Kommentare zu “Müllsortieranlage in Betrieb genommen

  1. Prima Sache, doch ich befürchte dieses Geschenk endet wie die geschenkten Ampeln.
    Erst einmal aufgebaut fehlen die Fachkräfte zur Instandhaltung.

    mfg

  2. Dieser kleine Schritt fördere die Sorge für die Umwelt, in der wir leben, so der Botschafter Japans, dürfte in diesem Land wohl Wunschdenken bleiben.
    Wenn Burkhard auf die japanische Bevölkerung in Yguazu hinweist, so lässt das darauf schließen, weshalb die Unterstützung Japans gerade dort erfolgte. Unter deren Verantwortung ist ein langjähriger, erfolgreicher Betrieb anzunehmen.
    Zudem können Müllsortieranlagen kostendeckend und auch gewinnbringend betrieben werden. Viel Erfolg!

  3. Da ja der Bürgermeister selbst japanischer Abstammung ist, wird diese Anlage wohl auch lange funktionieren, wie die Vorkommentatoren meinten.
    Die japanische Entwicklungshilfe weiss mittlerweile ganz genau wie der Hase in Paraguay läuft.
    Die neue Trinkwasseranlage in Yatayti ist von Japanern geplant, gebaut und überwacht worden. Die einzigen Paraguayer die sich daran beteiligten, waren die Pinguine bei der Einweihung.
    Und bei der Bauausführung eine sehr zuverlässige MOPC-Mitarbeiterin.

  4. So wird auch Paraguay ein Land der aufgehenden Sonne („Nihon“) bleiben und nicht durch Rauchschwaden von illegal verbranntem Müll verdunkelt. Kaizen — stetige Verbesserung durch tägliche Übung. Weiter so!

  5. Bei einem Preis von „90.086 US-Dollar“…“… kommt es auch der Gemeinschaft durch eine neue Arbeitsquelle zugute.“ Für wen sind denn die $86? Oder sind es $860? Also für $90mil bekommt man schon ein paar Förderbänder so hingestellt, daß Handauslese den Rücken nicht so belastet wie auf der Kippe.

  6. “ Investition von rund 90.086 US-Dollar“ was daran RUND sein soll ist mir schleierhaft, aber wahrscheinlich waren die 86 USD fürs Bändchen bei der Einweihung extra kosten 🙂 aber ehrlich gesagt schreckt mich das nicht von der summe her auch wenn mir diese zu klein vorkommt, weil alleine der import (gehe mal davon aus das es japanisches produkt ist) hätte sicherlich alleine der zoll in PY schon soviel abgenommen. aber die japaner wissen schon wie der hase lauft, sicherlich reingeschmuggelt das ganze über chile jajajaja

  7. Müll sammeln und trennen heißt noch lange nicht, den Müll auch beseitigen….der einzigste der hier Müll beseitigt ist der
    Rio Paraguay

  8. Muell sammeln trennen, wiederverwerten bringt sehr viel Geld! Aber zuerst muss gearbeitet werden und an dem wird es hoffentlich nicht scheitern

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