Müllverbrennung führt zum Großeinsatz der Feuerwehr

Lambaré: Dichter Rauch stieg gestern aus einem Grundstück in der eingangs erwähnter Stadt auf. Nachbarn waren in großer Sorge und alarmierten die Feuerwehr. Jedoch war dies ein Fehlalarm.

Denn es stellte sich kurze Zeit später heraus, dass Müll in einem Hof verbrannt wurde, obwohl dies verboten ist.

Nachbarn hatten gestern Nachmittag Feuerwehrleute aus Lambaré auf einen dichten Rauch aufmerksam gemacht, der sich mehrere Kilometer von der Gegend Yvate entfernt befand, was bei den Bürgern Angst und Besorgnis hervorrief.

Laut Mario Pesoa, Mitglied von der Einheit K5 der freiwilligen Feuerwehrleute aus Lambaré, handelte es sich jedoch um eine “kontrollierte Verbrennung“ von Müll durch Besitzer eines privaten Grundstücks, sodass sie nicht eingreifen konnten.

Das Verbrennen von Weiden und Müll bleibt eine gängige Praxis, obwohl in allen Städten, die dies verbieten, kommunale Verordnungen existieren.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Müllverbrennung führt zum Großeinsatz der Feuerwehr

  1. Ach sooooo
    Kontrollierte Müllverbrennung
    Den Satz muss ich mir merken
    Das war gestern Abend in Melgarejo wohl dasselbe,
    wenn man hustet und die Augen tränen, dann ist es eine kontrollierte Verbrennung.

  2. Es existieren kommunale Verordnungen, aber keine Müllabfuhr. So zumindest ist die Praxis in vielen Gebieten. Daher kommt dann der (deutsche) Nachbar und sagt, man darf nicht verbrennen soll aber das Grundstück tip top halten. Bei Anfrage wie egal wen man fragt, herrscht schweigen. Im Idealfall aber sich noch gegenseitig anzeigen. Das wäre wünschenswert, denn wenn der Gesetzgeber mit Spitzengehalt ein Gesetz fabriziert, welches unmöglich einzuhalten ist, muss man es ja wenigstens versuchen, aber keinesfalls den Gesetzgeber kritisieren.

  3. Bei uns ist das Müllverbrennen auch verboten. Doch die Müllabfuhr fährt nicht in jede „Wald ohne Bäume Straße“ rein. Da fällt mir etwas Zynik ein: Die Paragayer sprechen sich ab und bringen ihren Müll an die „Wald ohne Bäume Straße Ecke“, obwohl sie ein paar Meter laufen müssen.
    Eigentlich wäre es mir ja egal, wenn sie ihren Müll wenigstens in ihrem eigenen Haus anzünden würden oder zumindest so, dass es ihnen ins eigene Haus zieht. Doch da habe ich nicht mir der Intelligenz der Eingeborenen gerechnet, zumal ganz wenige in meinem Viertel den PY-Durchschnitt von 80 erreichen.
    So bleibt mir nichts anderes übrig als stets vor Giftgasangriffen auf der Hut zu sein und sofort alles dicht zu machen, weil ER seinen Müll anzünden muss oder will.
    Kommt halt immer noch etwas Giftgas durch die Ritzen so über die Nacht hindurch, doch sollte es mir noch besser ergehen als seinen Kindern. Ganz abgesehen davon, dass dort wo 1,5 Millionen Menschen leben und ca. 40 % davon ihren Müll verbrennen, es unweigerlich zu einer Vergiftung der Umwelt und des Grundwassers kommt, doch das hat ihnen weder Papa, Mutti noch Professora in der täglich 7 – 11 Uhr Grundschule gesagt.
    Unlogisch erscheint mir jedoch, dass die Stadt das Verbrennen von Müll verbietet, aber diejenigen 40% offenbar einfach sagen, dass sie keinen Müll produzieren und darum keine Müllentsorgungsgebühr bezahlen.
    Wie der Paraguyer so ist, er lässt sich auf dem Kopf trampeln (d.h. sich von seinen Nachbarn mit Giftgas einnebeln lassen) und sagt nichts, toleriert es. Schließlich will er ja auch keine Anzeige, wenn er sonntags seine Kinder mit totgegrilltem Leder auf 120 dB Julio Iglesias füttert.
    Außerdem sind die ganzen Verbote eine lukrative Nebenverdienstmöglichkeit für die im Viertel wohnenden Beatmeten ausm Beatmetenhäuschen sowie Polizisten: diese bekommen einen kleinen Unkostenbeitrag vergütet, damit sie sich nicht extra ein Nachtsichtgerät anschaffen, damit man das Feuer bei Nacht sieht. Ist doch logisch man!

  4. Eigentlich verboten.Problem,Müllabfuhr gibt es auch nicht überall! Normal müsste diese geben in Lambaré.
    Nur hier war mal wieder der Geiz geil oder Geil war der Geiz von der Dummheit!
    Die beste Lösung des Problems ist die Müllvermeidung.
    Man kann Müllverbrennen, nur man muss wissen wie, das ist nicht so einfach.Wenn es nicht stinken soll für den Privatmann.
    Kontrollierte Müllverbrennung setzt wissen voraus, was bei vielen bedauerlicherweise fehlt!

  5. Schlicht einen einfachen Müllverbrennungsofen bauen, das kostet wenig und der Müll verbrennt ohne Qualm und auch rückstandsfrei, frei aber ist der Paraguayer nur von Intelligenz…zudem noch extrem ignorant und lernresistent..es sei denn es geht ums stehlen 😉

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