Nach 18 Jahren Einbürgerung genehmigt

Asunción: In einer Plenarsitzung des Obersten Gerichtshofs konnte endlich die Entscheidung gefällt werden, dass der spanische Priester Oscar Luis Martin Lopez, von der der Kongregation der Jesuiten, seine Einbürgerung erhält.

Nicht weniger als 18 Jahre dauerte das Verfahren, bis eine Entscheidung in dem Fall getroffen wurde.

Der Priester, geboren in Los Sauces, Teneriffa, Spanien, ist seit 1988 ständig in Paraguay. Er forderte über den Anwalt María Lovera am 25. September 2000 seine Einbürgerung.

Lopez gab an, dass er alle Voraussetzungen erfülle, um die paraguayische Staatsangehörigkeit anzunehmen. Er legte die von der Migrationsbehörde und der Nationalpolizei geforderten Bescheinigungen vor.

Außerdem präsentierte der Priester ein polizeiliches und gerichtliches Führungszeugnis sowie einen Interpol-Auszug, aus dem hervorgeht, dass er nicht vorbestraft ist.

Erst am 16. März 2009, neun Jahre nach der Einreichung des Antrags, erklärte der Staatsanwalt Diosnel Rodríguez, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der paraguayischen Staatsangehörigkeit erfüllt seien.

Neun Jahre nach dem Bescheid und 18 Jahren nach dem Ersuchen gab der Oberste Gerichtshofs am 30. April 2018 dem Antrag statt und gewährte dem Jesuitenpater die Einbürgerung.

Vor ein paar Tagen leistete der Priester den Eid vor Gericht ab. Erst dann gaben man ihm den entsprechenden Einbürgerungsbrief, der ihn als Paraguayer akkreditiert.

Wahrscheinlich hätte das Verfahren noch länger gedauert, wenn nicht vor zwei Wochen in dem Plenum des Obersten Gerichtshofs alle Anträge geprüft worden wären, die noch anhängig und nicht abgeschlossen sind. Darunter war auch der Fall Lopez.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Nach 18 Jahren Einbürgerung genehmigt

  1. Da fehlten eben wichtige grüne Dokumente, so ist der Antrag immer wieder unten in den Stapel gewandert.
    Das Prozedere ging bei einem Amerikaner, der eine nette deutsche Einwanderungshelferin, die aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannt werden möchte, aber einiges schneller. Nachzulesen in einem Artikel des Wochenblatts. Wenn ich mich recht erinnere hat es den Ami nur zwei Jahre und 10 mille US-Döllarchen zH. netter deutscher Einwanderungshelferin gekostet.

  2. In Paraguay dauert es also 18 Jahre bis zur Einbürgerung eines absolut unbescholtenen Mitbürgers, der sich als Jesuit sozial im Land engagiert. Auf der einen Seite unerklärlich, warum das so viele Jahre dauert, auf der anderen Seite aber auch nachvollziehbar. Jeder Staat sollte das Recht haben, nur Menschen einzubürgern, die für das Land auch einen positiven Beitrag leisten – ein völlig normaler Vorgang auf dem gesamten Planeten. Wenn man dies nun mit dem rot-grünen Merkel-Deutschland vergleicht, dann können einem Deutschen nur noch die Tränen kommen. Dort kann im Grunde jeder Ganove, jeder Verbrecher, ohne Gegenleistung zum „Deutschen Staatsbürger“ erklärt werden mit allen Rechten auf Sozialleistungen jeglicher Art. Bedingung: Man muß nur vorher seinen Paß weg werfen, seine wahre Herkunft leugnen, seine Absichten verschleiern und möglich noch Muslim sein um die arme deutsche Kultur aufzufrischen bzw. zu bereichern. Als Gegenleistung dieser Kulturbereicherer genügt es, daß diese das Deutsche Volk durch sexuelle Höchstleistungen vor Inzucht bewahren (OT Bundestagspräsident Scheuble) Was ist aus meinem geliebten Deutschland, meiner alten Heimat, innerhalb der letzten 15 Jahre nur geworden! Mir wird der Schlaf geraubt und mir dreht sich der Magen um wenn ich nur daran denke.

    1. @Simplicus-Manni
      Was ist den das Merkel mit Mann zu schaffen nicht, was die treibt ist eine andere Bausstelle.
      Das der Priester 18.Jahre mit“ Sauberen Papieren“ warten musste das ist die Schade, um die es geht.
      Im Einbürgerungsverfahren ist es in vielen Ländern sehr schwierig, alles Richtig und Sauber, zusammen zu bekommen.
      Hier war alles Sauber,Weis, unverständlich was da getrieben wurde.

    2. Meine Güte es geht um einen Spanier der 18 Jahre auf seine Einbürgerung hat warten müssen, wieso auch immer.
      Doch was müssen Sie verwirrt sein das gleich wieder mit Merkeldeutschland in Verbindung zu bringen.
      Wissen Sie als Christ denn immer noch nicht was in Deutschland los ist?

      mfg

  3. Das kann man sogar sehr gut vergleichen, weil es tatsächlich typisch ist und die Probleme aufzeigt. In Paraguay geht es um Beziehungen und finanzielles, was nicht schön aber noch menschlich logisch ist und in Deutschland ist es wieder mal völlig unlogisch. Verwirrt ist lediglich wer es nicht sieht oder nicht sehen möchte.

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