Nach 30 Jahren im neuen Glanz

Valenzuela: Das Altarbild der Rokoko Kirche San José Esposo, im 18. Jahrhundert erbaut, erstrahlt im neuen Glanz. Nach 30 Jahren und vierjähriger Restaurierung wurde ein Traum Wirklichkeit.

Die Arbeiten erfolgten unter Aufsicht der Behörde für das Historisches Erbe (UPH), des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) und mit technischer Unterstützung des Nationalen Kultursekretariats (SNC).

Die Restaurierung des Altarbildes war eine der schwierigsten Arbeiten, weil es sich um Stücke handelte, die am stärksten von Feuchtigkeit betroffen waren. Neben dem Tabernakel selbst wurden auch ein kunstvoll verzierter Kelch und eine Monstranz restauriert.

Verantwortlich für die Arbeiten waren Ruiz Díaz, Rosalía Villagra, Miguel Ángel Benítez, Marcos Román, Fabian Lugo, Martín Montiel, Jorge Ramos und die Koordinatorin aus der Abteilung für das Historisches Erbe des MOPCs, die Architektin Myrian Mármol.

Bei der Restaurierung ging man behutsam vor, was dazu führte, dass der Holzträger von der Beschichtung gesäubert wurde. „Das besonderes Augenmerk lag auf der Reinigung und Verbesserung jedes einzelnen Stückes von dem Altarbild“, sagte Marmol.

Um die Bilder von San Pedro und San Pablo zu digitalisieren, lud die Behörde UPH die spanische Restauratorin Almudena Alcantud Gandía ein. Die San José Esposo-Kirche in Valenzuela, Departement Cordillera, ist im Rokoko-Barockstil gehalten. Sie hat fast 1.300 restaurierte Stücke und ist auf Länderebene einzigartig in seinem Stil. Ihr Bau stammt ungefähr aus dem Jahr 1757.

Der Antrag auf Wiederherstellung dieses nationalen Erbes wurde 1981 zum ersten Mal gestellt, doch erst am 20. November 2014 begannen die Arbeiten.

Es ist erwähnenswert, dass die Kirche von San José die Hauptattraktion der Stadt ist, weil ihr exquisites Altarbild Einheimische und Ausländer anlockt und die Kanzel innen, auch im Barockstil, mit Bildern aus dem Jahr 1600 bewahrt.

Die wertvollen Stücke strahlen durch ihre Farben und ihr exquisites Design, die heute dank der Restaurierungsarbeiten besser denn je aussehen. Auf jedem Fall ist das Gotteshaus ein Besuch wert, allein schon wegen der jetzigen Pracht und seinem imposanten Deckengewölbe.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Nach 30 Jahren im neuen Glanz

  1. Heidewitzka, was ein Prachtaltar. Wollte das Thema eigentlich nicht weiter vertiefen aber hier kann ich nicht widerstehen. @Moritz hat unlängst meine Behauptung, das Christentum sei ein Sonnenkult, dementiert. Nu schau einer mal guck, was sieht man denn auf diesem Altar zu OBERST? Genau, Baal, der babylonische Sonnengott… eine Sonne mit seinem Antlitz. Baal soll auch der gefallene Luzifer sein.
    Naja, ich meine derjenige welcher sich vor diesem Altar abkniet, betet die Sonne an… nicht wahr? Oder muß man selektiv beten indem man sich eines der vielen Abbilder auswählt, was allerdings verboten ist aber allemal besser als Baal. Nicht wahr?
    Ja, Sonnenkult bzw. Baal/ Luziferkult… Man gebe das Christusmonogramm „IHS“ als Bildersuche ein und staune, was da an Sonnensymbolik zum Vorschein kommt.
    Früher wurden auch die Kirchen nach Osten ausgerichtet da dort gewöhnlich die Sonne aufgeht. Damit ist nun nicht gesagt, daß die Gläubigen nun gezwungendermaßen die Sonne anbeten. Die Kirche sagt, der Altar steht im Osten weil dort das „Licht“ aufgeht, so wie Jesus das Licht gebracht hat. Luzifer hat auch das Licht gebracht… Naja, das Gleiche ist noch lange nicht das Selbe… Oder doch?

    Ich vergesse mal all die Symbolik und lausche, was der gute @Moritz zu dem Thema, aus dem meist verkauften Buch heraus interpretiert. dispara

    1. Das Chrfistenum wurde aus anderen Religonen sowie Geschichten diverser Kulturen zusammengeschustert. Ägypten spielte eine große Rolle, aber auch die Zoroaster. Schlimm, wenn man so borniert ist, das nicht einzusehen und meint, es sei „Gottes Wort“. Wenn man kleinen Kindern Märchen erzählt neigen sie dazu, diese zu glauben. Wenn Erwachsene immer noch an gewisse Märchen gauben liegt das an der jahrzehntelangen Indoktrinierung. Im Alter wird man das kaum noch ändern können und schon gar nicht wollen. Göbbels soll sinngemäß gesagt haben: man muß Lügen nur oft genug wiederholen. Irgendwann werden sie gelaubt. Das gilt übrigens für alle Religionen. Jede meint, sie hätte die Wahrheit für sich gepachtet. Die Gläubigen sind einfach zu denkfaul oder nicht in dr Lage, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Meistens wollen sie das auch gar nicht sondern sind zufrieden mit dem, was sie ihm Hirn gespeichert haben. Wäre das in den Wissenschaften genauso, gäbe es für die Welt keinerlei Fortschritt.

  2. Habe ich jetzt etwas über die Finanzierung dieser Restauration übersehen im Artikel? Das wurde erst vor 30 Jahren schon restauriert?
    Ich kann nur erkennen, dass der Steuerzahler diese Restaurierung via UPH, MOPC und SNC bezahlen durfte.
    Nicht, dass ich es nicht schön finde, Reliquien der Geschichte zu restaurieren und für die Nachwelt zu erhalten.
    Aber bei Eigentum der (röm-kath. ?) Kirche eher weniger, auch wenn durch die Milliarden an monatlichem Reingewinn zuhanden des Papa-Palastes in Rom noch Aufwendungen von „Knochen ohne Fleisch Suppe“ (Puchero) für die Armen als Aufwand anfällt.
    Kann sich das der Staat Paraguay leisten, für sowas Geld auszugeben, zumal die Kirche mehr als genug davon besitzt?
    Hierzulande müssen die Eltern der Schüler öffentlicher Schulen Gelder spenden, damit die Kinder etwas zu trinken haben, evtl. eine Klimaanlage und der Anstrich nicht noch vom letzten Jahrtausend ist.
    Es gäbe noch viele weitere Beispiele über Missstände der öffentlichen Hand in diesem Land zu erwähnen, die trotz Billionen US-Dollar Staatseinnahmen jährlich zu Trägerschaften führen, die eindeutig in die öffentliche Hand gehören (Gesundheit, Feuerwehr, Weisen- und Altersheime u.v.m.).
    Aber für sowas hat man Geld.
    Nochmal: Schön finde ich die Restauration, aber das könnte sich die Kirche aus eigenen Mitteln finanzieren.

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