Trinkwasser, ein Problem im Chaco

Loma Plata: Die Trinkwasserversorgung im ganzen Land ist ein Problem. Sollte dieses nicht bald in Angriff genommen werden, dürfte es fatale Konsequenzen haben. Das SEN versucht zumindest jetzt im Chaco eine Übergangslösung zu finden.

Vor allem die Ureinwohner leben im Chaco unter prekären Bedingungen hinsichtlich der Wasserversorgung. Ihre Kommunen liegen oft abseits von den infrastrukturellen Gegebenheiten.

Mit der Bereitstellung von mehr als 1.200.000 Litern sauberem Wasser werden die indigenen Gemeinschaften des Chaco jetzt profitieren. Die Aufgaben werden vom Nationalen Notstandssekretariat (SEN) in seiner Region durch ihre Generaldirektion für das Risikomanagement “wahrgenommen“, als eine Antwort auf die Dürre, die den Boden des Chacos betrifft, lautet die Erklärung vom SEN auf der offiziellen Website.

Die Operation begann am Dienstag. Insgesamt 12 Beamte der Institution werden für die Übertragung, Lieferung und Verteilung der lebenswichtigen Flüssigkeit verantwortlich sein. Mit drei Tankwagen und jeweils einem Fassungsvermögen von 10.000 Litern will man für Abhilfe sorgen. Fünf bis sechs Fahrten sind pro Tag vorgesehen umso insgesamt fast 200.000 Liter Wasser zur Verfügung stellen zu können.

Die indigenen Gemeinschaften aus Yalve Sanga, Loma Plata und Cayin oder Clim bei Mariscal Estigarribia werden davon profitieren.

Mit den indigenen Führern kam es vorab zu intensiven Gesprächen, um das Vorhaben abzustimmen. Alle Teams von dem SEN werden zu den Wasserquellen geführt, die jeder Gemeinde am nächsten liegen. Hier wird dann die Qualität des Wassers überprüft und über Pumpen die Tanks der Fahrzeuge befüllt. Danach werden nach und nach die begünstigten Gemeinden versorgt.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Trinkwasser, ein Problem im Chaco

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Na was ist mit dem Aquaedukt? Man sagt ja dass er schon seid geraumer Zeit bis zu der Zone gelangt ist.
    Wohl wieder ein Projekt das buchstaeblich „in den Sand gesetzt wurde“.
    Man sieht allewege den fertiggestellten Aquaedukt, und das Wasser?
    Gibt es Filtersysteme fuer das Aquaeduktwasser um die Faekalien rauszusieben die man notgedrungen vom Paraguayfluss mitpumpt? Oder war das Aquaeduktwasser a priori nur fuer die Viehzuechter gedacht?
    Das Flusswasser sollte ja fuer die Bevoelkerung da sein – nur aufkochen und die Scheissstuecke aus dem Fluss sind koscher und dienen zugleich noch als gesunde Nahrungsquelle.

    1. Ich würde mal etwas tiefer greifen: Wenn der letzte Baum in Paraguay endlich gefällt wurde, wird jedes Wasser oberirdisch abfließen oder verdunsten. Dann kann man Tankfahrzeuge bereitstellen, so viel man will …

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