Nach Wahl in Brasilien: Paraguay heute das beste Land in der Region, um zu investieren

Asunción: Paraguay ist nach wie vor attraktiv für ausländische Investitionen, hauptsächlich aufgrund seiner Wettbewerbsvorteile, wie z. B. der niedrigen Energiekosten, des Steuerniveaus und der Arbeitskräfte, Gründe, die es zum besten Land in der Region für Investitionen machen.

Dies hob der Vizepräsident der Handelskammer Paraguay-Brasilien, Óscar Mersán de Gásperi, im Rahmen einer Analyse der Wahlen in Brasilien hervor und betonte, dass viele Geschäftsleute Jair Bolsonaro gefolgt seien. Nachdem er nicht gewonnen hat, würde der Industriesektor des Landes auf Paraguay blicken.

Der Geschäftsmann deutete weiter an, dass der Sieg von Lula da Silva zu einer starken Kapitalflucht von Investoren nach Paraguay führen könnte, vor allem aus dem Industriebereich, da sie sehr zufrieden mit der Regierung von Bolsonaro gewesen seien. „Diese Leute haben bereits öffentlich gesagt, dass, wenn Lula gewinnen wird, sie in Paraguay investieren werden“, sagte er.

Postiver Ausblick

Auf der anderen Seite behauptete de Gásperi, dass das Panorama Paraguays in den nächsten 5 bis 10 Jahren in Bezug auf ausländische Investitionen sehr positiv sein werde, denn trotz der Tatsache, dass es nicht das Land mit allen optimalen Bedingungen sei, versicherte er, dass Paraguay die beste Option in der Region für Investitionen sei, unter Berücksichtigung der Realitäten anderer Länder.

„Heute haben wir zum Beispiel, bei allem Respekt, ein völlig zerstörtes Argentinien, in dem viele Menschen verzweifelt das Land verlassen und nach neuen Horizonten oder neuen Investitionen suchen. In Lateinamerika gibt es außer Uruguay kein anderes Land, das sein finanzielles Profil erhalten kann, aber nicht um Unternehmen zu entwickeln, sondern um zu produzieren“, sagte er.

In diesem Rahmen wiederholte de Gásperi, dass sich das Panorama für Paraguay in diesem Investitionsszenario positiv verändern werde, nachdem Lula gewonnen hat.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet. Übertrieben rohe, geistlose oder beleidigende Postings werden gelöscht. Auch unterschwellige Formen der Beleidigungen werden nicht toleriert. Das Setzen zu externen Links ist nicht erwünscht, diese werden gelöscht. Bitte bedenke, dass die Kommentarfunktion keine bedingungslose und dauerhafte Dienstleistung darstellt. Eine Garantie für das dauerhafte Vorhalten von Kommentaren und Artikeln kann nicht gegeben werden. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung und/oder der Speicherung von Kommentaren. Die Löschung oder Sperrung von Kommentaren liegt im Ermessen des Betreibers dieses Dienstes.

4 Kommentare zu “Nach Wahl in Brasilien: Paraguay heute das beste Land in der Region, um zu investieren

  1. Reichsbaron Abramowitsch van Witzleben-Elensky

    Argentinien hat am meisten Italiener als Migranten gehabt. Diese Spezies von Leuten sind wohl eher arbeitsscheu. 1920 hatte Argentinien noch ein höheres BIP per Capita als alle europäischen Länder und höher als die USA und Kanada.
    Ab 1945 ging es dann stehts bergab wegen der linskfaschistischen Mussolini Partei des Peron die ab dann eine linke Politik der Umverteilung machte. Ansonsten liegt das Problem Argentiniens am arbeitscheuen Argentinier selber der lieber Tango will als sich den Steiß in einer Mercedes Fabrik anzuschwitzen. Das alte Problem des spanischen Weltreiches das gegen das Englische Weltreich verlor. Es liegt nicht an Argentinien sondern am Argentinier.
    Dasselbe kann hier auch leicht passieren denn der Argentinier will dasselbe wie der Franzose, Spanier und Italiener sowie alle Südstaaten der EU: alle wollen Beamte werden und niemand wirklich arbeiten.
    Vom Staat zu zocken ist der Lebenstraum des Argentiniers. Zudem wird Argentinien auch von England kleingehalten und finanziell unterdrückt da es nie seinen Anspruch auf die Malvinen aufgibt. Es ist nicht Zufall daß der IWF Argentinien stehts nahe am Bankrott hält. Genau dasselbe würden die Angloamerikaner mit der Bundesrepublik machen wenn diese nicht ihren Anspruch auf Preußen aufgegeben hätte.
    Argentinien hat die besten Voraussetzungen um im wirtschaftlichen Zirkelkreis voll autark sein zu können. Nur know how würde etwas fehlen. Sie sind autark bei Lebensmitteln, Energie und haben genug Eisen und Naturressourcen um alle Maschinen zu bauen die für die Landwirtschaft nötig sind.
    Du brauchst im Leben nur genug zu Essen, ein Haus und das alles kann man mit Maschinen hinbekommen die zu bauen Argentinien genug Ressourcen hat. Es fehlt nur am Arbeitswillen und Technologie – beides Eigenschaften die von der Qualität der Bevölkerung abhängen.
    Schlicht und ergreifend: die Bevölkerung Argentiniens taugt nichts das Land aber taugt sehr sehr viel. Stolz und Hochmut des Argentiniers verhindern den Erfolg in Argentinien.
    Der Brasilianer ist arbeitsamer da Brasilien weit mehr deutsche und japanische Immigranten hatte. Jacto ist eine Firma die von Japanern gegründet wurde. Jacto hat heute praktisch alle europäischen Firmen aus Lateinamerika verdrängt da diese nicht konkurrenzfähig sind.
    Gehobene Ansprüche und Nimmersatt an Geld der politischen Kaste haben Argentinien bankrott gemacht. Warum das Geld Argentiniens immer so wenig wert ist da es aber von riesiger Produktion an Lebensmittel gedeckt ist (wie der Rubel jetzt vom Gas und Öl gedeckt ist) kann nur durch Machenschaften der Engländer und Amerikaner zurückzuführen sein. Oder eben die Lebensmittel sind viel zu wenig Wert verglichen zu Technologien und industrieller Manufaktur.
    Wieso ist denn eine Graphikkarte 250 $ und nicht eine Tomate auch 250 $ ?
    Aller Länder Währung die in der Lebensmittelproduktion unterwegs sind ist wenig wert gegenüber der Währung industrialisierter Nationen. Das könnte eine Ursache der schlechten Wirtschaft in Argentinien sein da Argentinien die höchste Effizienz in der Lebensmittelproduktion in Lateinamerika hat (Überproduktion). Sie zerstören sich die eigenen Preise und Währung durch Überproduktion. Die Produktion zu drosseln wie die OPEC es macht wäre eine Lösung.
    Nichts mehr aus dem Ausland zu kaufen und alle Produktion nur im Inland zu verkaufen und dann wenn alle satt sind die Produktion einstellen wäre eine Lösung. Die Maschinen müssen alles selber gemacht werden und kein einziges Lebensmittel wird mehr exportiert. Alle arbeiten, begnügen sich aber mit einem bescheidenem Dach und genug zu essen. Argentinien zu flicken wäre recht einfach man muß nur die Menschen zurechtstutzen, Ansprüche herabsetzen und die Zufriedeheit befehlen.
    1. Timotheus 6,6 “Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird.”
    Mangel an Genügsamkeit, Zufriedenheit und Bescheidenheit ist das Problem Argentiniens.
    Lukas 3,14 “Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Mißhandelt niemand, erhebt keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold!”

    Philipper 4,11 “Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde.”
    Stehts steigende Gehaltserwartungen gepaart mit Arbeitsscheue ist das Problem in Argentinien. Paraguay kann auch leicht so werden wenn immer mehr das Gehalt angehoben wird für dieselbe Arbeit ohne mehr Leistungs und Effizienz.
    Argentinien wird wohl von ausländischen Unternehmen leergefegt von Produkten. Lebensmittelproduktion generiert nämlich nicht viele Arbeitsstellen und dann werden noch die Lebensmittel außer Landes geschafft so daß die lokale Bevölkerung hungert.
    Industrielle Güter sind eben zu teuer relativ zu den Lebensmitteln so daß Länder die Lebensmittel produzieren immer arm bleiben. Man sieht das klar an Argentinien daß die höchste Effizienz in der Lebensmittelproduktion haben dürfte aber trotzdem immer arm bleibt.
    Die Amis verkaufen die Windows 11 Lizenz für 20 $ aber zahlen nur 0.1 $ für eine argentinische Tomate. So bleibt der Argentinier immer arm und der Ami immer reich. Gib dem Argentinier 20 $ für die Tomate und dem Ami 0.1 $ für die Windows 11 Lizenz und der Argentinier wird reich und der Ami verarmt.
    Wer die Preise macht der schiebt das Preisverhältnis zu seinen Gunsten und wird reich auf kosten der niedrigen Preise die er anderen zugesteht.
    Das ist eine der Hauptursachen für die argentinische Dauermisere.

    10
    11
  2. Man kann diese ständige Hetze und Herabwürdigungen von andern Nationen und Kulturen nicht mehr ertragen! Da werden von einem angeblichen “Vorbildchristen” immer wieder teils uralte geschichtliche Vorfälle aufgewärmt um Haß gegen andere Völker zu verbreiten. Gebe Gott, daß solche Hetzer niemals Macht bekommen, denn genau solche Zeitgenossen sind es, die anstatt für Versöhnung von Nationen einzutreten alte Voruteile weiter betreiben. Genau die gleichen Zeitgenossen waren es in der Vergangenheit, die für Streit und Kriege verantwortlich waren. Sie fühlten sich als etwas Besseres und im Besitz der Wahrheit. Und schlimmer noch, sie begründen ihre Hetzparolen mit völlig verdrehten und mißbrauchten Bibeltexten. Christen sollten versöhnen und nicht weiter Spaltungen betreiben! Man kann und soll Verfehlungen und Machtmißbrauch beim Namen nennen, aber ganze Nationen, wie z.B. Polen, Ukraine oder wie oben Italien zu verunglimpfen und zu beschimpfen ist mehr als primitiv und einfach nur dumm. So verhalten sich wirkliche Christen jedenfalls nicht!!!!

    15
    6
  3. Entsprechend der Nachrichten in den sozialen Medien spricht in Brasilien einiges dafuer, das das Militär wieder die Regierung uebernimmt.
    Da in Brasilien alles gut funktioniert, was Militär Bezug hat duerfte das das Land vorwärts bringen.

    12
    4
  4. Komischerweise hat es für 7 Millionen Einwohner (inkl. Alte, Arbeitsunfähige wie mich und Kinder) aber ziemlich wenig Industrie und Arbeitsplätze im Allgemeinen.
    Das schließe ich daraus, wenn es genügend Arbeitsplätze gäbe, dann würden die Menschen hier nicht so viel mit Schwarzarbeit mieschen, schlicht und einfach betteln und jeder ein “Geschäft” (Mecanico, Maurer, Maler, Klempner, Elektriker in einer Person, real bessere Hausfrau) in seinem Privathaus betreiben. Sondern würden einen besser bezahlten Job annehmen. Und die könnten sich nebst Streihhölzl, einzig Shwuddeli-Hui-120dB-CiDi und Billigpolarbierbücksenpacks gar Müllgebühr leisten.
    Schon ein wenig befremdend, dass Paragauy für Investoren soo attraktiv sein soll, es aber nur ca. 10.000 Asphalt Kilometer gibt, bei einer angeblich florierenden Wirtschaft.
    Wenn ich mir die ausgeschriebenen Stellen angucke, so suchen sie vor allem Marketing-iTelefon-Belästiger oder Marketing-Spezialisten, die von Haus zu Haus wackeln, um die Leute mit ihren Produkten zu belästigen. Wenn möglich noch mit Megaphone 120 dB auf dem Dreirad aufgeschnallt. Neéeéeéeé, will keine Alfombra, Chile Babero oder Pollo con Dulce de Leche kaufen, auch wenns täglich stundenlang mit dem Megaphone 120 dB auf dem Dreirad aufgeschnallt im Quartier herumwackeln und mich beim PlayS auf der Couch spielen stören. Na, höre ich nicht, wenn ich wieder ein Sprite abgemurckst habe.

    5
    3

Kommentar hinzufügen