Nachbarn in Aktion: Mit Besen bewaffnete Räuber vertrieben

J. Augusto Saldivar: Nachbarn gelang es, einen Überfall zu vereiteln und die bewaffneten Räuber in die Flucht zu schlagen. Einen davon konnte man sogar festhalten.

Zwei Räuber drangen in ein Geschäft im Herzen der Stadt J. Augusto Sadívar ein, hielten mit vorgehaltener Waffe die Eigentümer in Schach und drohten, eine Jugendliche zu töten. Sie forderten, dass die gesamten Geschäftseinnahmen ausgehändigt werden.

Die Schreie der Opfer alarmierten die Nachbarn, einer von ihnen ein Fitnesstrainer, der nicht zögerte, zu Hilfe zu kommen.

Mit einem Besen in der Hand griff er die Räuber an, die ihn daraufhin mit ihren Schusswaffen bedrohten, aber glücklicherweise fielen keine Schüsse.

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd gelang es dem couragierten Mann mit Hilfe anderer Nachbarn, einen der mutmaßlichen Diebe festzuhalten und später der Polizei zu übergeben.

Wochenblatt / NPY

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2 Kommentare zu “Nachbarn in Aktion: Mit Besen bewaffnete Räuber vertrieben

  1. 05bf0b98430420c27dae2bf45d88b314ec447fc2abcc5cc5b8337e9abfe21a4908 @ Session

    Der reinste Wahnsinn diese alten Waffen von Urgrossopa der die Knarren wohl noch als Peon im Chaco mit sich gefuehrt hat.
    Teilweise duerften das noch Waffen aus der Schwarzpulveraera sein.
    Dem Revolver rechts hat man schon ein paar Loecher in den Griff gebohrt damit der Griff auch passt. Genau an der Stelle ist die Hauptfeder die eine Blattfeder in diesen alten Modellen ist angesiedelt. Die eine hineingebohrte Schraube scheint die Blattfeder in Position zu halten. Das ist von Fabrik nicht so. Das Ding feuerte wohl irgendwann nicht mehr und so nahm man wohl ein Stueck Blech dass man dann als Hauptfeder zurechtschnitt dass dann nur durch eine Zusatzschraube genug Spannung erhielt um ueberhaupt den Hammer vorschnellen zu lassen.
    Die meisten Paraguayer halten solch modifizierte Schiesseisen fuer maechtig gefaehrlich und schreiben ihnen Kraefte der Schamanen zu.
    Laut Polizei sind diese Waffen meist im Kaliber 38, also fruehe Kaliber 38 SPL wuerde ich sagen. Immerhin haben sie genug Power um eine toedliche Wunde zu verursachen und sind bekanntermassen Wartungsarm – wie man offensichtlich sehen kann. Ersatzteile bastelt man beim “armero” und hofft dann dass das Ding auch zu gegebener Stunde losgeht.

    1. 05bf0b98430420c27dae2bf45d88b314ec447fc2abcc5cc5b8337e9abfe21a4908 @ Session

      Es fielen keine Schuesse eben weil die Dinger nicht funktionstuechtig waren oder man eben keine Munition hatte. Die Munition ist heute so teuer dass potentielle Kaeufer vom Kauf einer Waffe abgeschreckt werden durch die hohen Munitionspreise.
      Ja die 2 Schrauben vorne im Griff sollen die Planchuela als Hauptblattfeder in Position halten. Da hat ein Freigeist seines Amtes walten lassen und mal froehlich frei interpretiert.
      Man will nicht dran denken wie funktionstuechtig die modernen wartungsintensiven Pistolen bei diesen armen Dieben sein wuerden.
      Bietet man diesen Leuten einen Job an sind sie sofort ueberanstrengt und zetteln einen Streik an wie die LKW Fahrer. In wirklichkeit sind alle Regierungsbeamte und die meisten Angestellten im Privatsektor potentielle Motochorros die sofort zu diesem bereit waeren wenn sie mal nicht ueberbezahlt wuerden. Es geht um die Gesinnung.

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