Nagetiere beschädigen das Glasfaserkabel in den Chaco

Filadelfia: Eine neue Unterbrechung der Copaco-Glasfaserverbindung beeinträchtigt seit zwei Tagen die Internetnutzer im zentralen Chaco. Der Grund dafür dürften wohl Nagetiere sein, die das Kabel beschädigt hatten.

Auch nach Angaben von Vertretern des Unternehmens soll die Unterbrechung durch Nagetiere verursacht worden sein, die die Anschlüsse beschädigt haben. In Wirklichkeit handelt es sich aber um ein häufiges und verbreitetes Problem in diesem Gebiet. Die Benutzer müssen weiterhin für den Dienst bezahlen, obwohl dieser ständig unterbrochen wird.

Der regionale Leiter von Copaco in Boquerón, Miguel Cáceres, sagte, dass das Problem dieses Mal darin bestanden habe, dass das Glasfaserkabel durch Nagetiere beschädigt worden sei, aber es sei sehr häufig, dass der Dienst durch einen anderen externen Faktor unterbrochen werde.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Nagetiere beschädigen das Glasfaserkabel in den Chaco

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das passiert auch mit Stromkabel die man z.B. fuer langstrecken Wasserpumpen braucht. Ich hab daher meinen Arbeiter angeordnet das Kabel auf Gabelstuetzen etwa 1 Meter ueber die Erde aufzulegen. dazu hackt er sich Aeste ab und bringt die in den Boden worauf dann das Kabel gelegt wird (wie eine Miniatur Stromlinie).
    Ab dann gibts keinen Knabberschaden mehr.

  2. Weiss jemand, welche Art von Nagetiere das sein könnte? Maulwürfe gibt es ja nicht in Paraguay. Hasen vielleicht?

    Glasfaserkabeln, werden, so viel ich weiss, immer in Leerrohre “durchgezogen”. Aber mehr aus dem Grund, dass die Telekommunikationsfirma die Leitungen an einem oder zwei Tagen durch die bereits verlegten Rohre selbst zieht. Schwer vorstellbar, dass Tigo oder Claro ständig beim Baufortschritt dabei ist und ihre Kabeln einfach in den Graben schmeißt bzw. es der Tiefbaufirma einfach anvertraut.

    1. Zitat: “welche Art von Nagetiere das sein könnte?”
      Könnte ne Menge sein. Vielleicht Agutis.
      Zitat: “Glasfaserkabeln, werden, so viel ich weiss, immer in Leerrohre durchgezogen.”
      Weiß nicht ob die insbesondere Glasfaser in Rohre legen, aber da würde ich in Py nicht drauf wetten. Ich habe noch nie gesehen, dass die irgendetwas geschützt verlegt haben. Normalerweise buddeln sie Kabel einfach ein, sofern sie sie nicht überland verlegen.

    2. Das Glasfaserkabel ist sicherlich nicht in Leerrohre verlegt worden. Die Kabel werden in Paraguay aus Kostengruenden direkt in die Erde gelegt – wie ein Seekabel auf dem Grund des Ozeans liegt. Man vertraut auf die schuetzende Gummischicht als “Schutz genug”.
      Da dieses Kabel etwa 0.5 Meter in der Erde liegt so koennen es nur Tiere sein die in der Erde Loecher graben. Oberirdisch kann es irgendwas sein vom Wildschwein, zur Ratte, Fuchs bis zum Tatu. Oberirdisch wurde mir von den Paraguayern gesagt sind es meist Schweine, Carpinchos oder solche Tiere – ob’s wahr ist kann man nie wissen.
      In der Erde duerften es eventuell Ratten sein die am Kabel knabbern wenn sie durch ein schon existierendes Loch eines Tatu an das Kabel gelangen. Ich glaub nicht dass der Tatu gnabbert aber wenn es in der Zone viele Tatus gib so gibt es viele Erdloecher (Erdbau der Tatu’s) durch die andere Tiere an das dann zufaellig freiliegende Kabel gelangen koennen.
      Aber machen sie nicht ein 5. Evangelium mit diesem was ich hier sage – letztendlich kann man nur raten oder die Tiere machen eine Selbstanzeige bei der naechsten Polizeistation und werden von der Justiz zum Bau verknackt.
      Knabbertiere sind aber im Chaco eher selten so dass ich auf Ratten tippe. Wenn Tatu’s knabbern sollten so sind es sicherlich Tatus die das verursachen. Manche Tiere scheinen eine Vorliebe fuer Gummi zu haben so dass sie Gummikabel anknabbern – das Kabel ist mit Gummi umzogen als Schutz.
      Bei Haeusern knabbern Ratten die Stromkabel auf dem Oberboden durchaus an so dass Feuergefahr drohen kann. Daher hat man meist Katzen um Ratten fernzuhalten. Es ist bekannt dass Ratten Stromkabel in Haeusern durchknabbern – deswegen streut man Gift auf den Oberboden und stellt da Rattenfallen auf wenn man zu wenig oder keine Katzen hat. Mit Ratten hab ich kein Problem mehr da ich etwa 10 Katzen auf dem Hof streunen habe – eben als Rattenfaenger damit “die von Hammeln” sicher sind.

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