Neue Bestimmungen bei der Einkommenssteuer

Asunción: Der Staatssekretär für Steuern rechnet auf der Grundlage von neuen Bestimmungen zur Einkommensteuer damit, dass rund 350 Milliarden Guaranies mehr in die Staatskasse eingenommen werden.

Der Leiter der Steuerbehörde SET, Vizeminister Oscar Orue, sagte in diesem Zusammenhang, dass unter Einbeziehung von Personen mit einem Jahreseinkommen von 80 Millionen Guaranies neben anderen Aspekten bei den Abzügen die Steuereinnahmen zunehmen werden.

Er fügte hinzu, dass die bei der Einkommenssteuer vorgenommenen Änderungen das Steuersystem gerechter machen werden, da diejenigen, die mehr verdienen, mehr beitragen müssen.

Derzeit sind 190.154 Steuerzahler registriert, die die Einkommenssteuer zahlen.

Die Präsentation der eidesstattlichen Erklärungen beginnt am 7. März bei den Steuerzahlern, wo die RUC mit 0 endet. Sie wird am 9. März mit denjenigen fortgesetzt, deren letzte Nummer 1 ist. Am 11. März für solche Betroffenen mit der Endnummer 2 und so weiter bis zum 25. März.

Wochenblatt / ADN Paraguyo / Beitragsbild Archiv

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26 Kommentare zu “Neue Bestimmungen bei der Einkommenssteuer

  1. Von knapp 7 Millionen Insassen des Paragauys sind 190.154 Steuerzahler registriert. Phänomenal. Der Rest mischelt sich durchs Leben, glücklich es zu Streichhölzer um den Müll abzufackeln, Leere-Bierbücksentürmchen und einzig Shwuddi Iglesias 120 dB gebracht zu haben. Was erwartet man auch mehr vom Leben.

    1. Ich denke von 100 Euro kann hier keiner mehr überleben. Nicht einmal die sogenannten Überlebenskünstler. Wohnung, Wasser,Strom und Lebensmittel gibt es auch in Py nicht umsonst. Py ist in den letzten Jahren unheimlich teuer geworden. Selbst wenn man ein eigenes Haus und Grundstück besitzt fallen immer wieder Kosten an. Rohrbruch usw. Kein Europäer lebt hier ohne Kühlschrank und Ventilator. Ich gehöre nicht zu den Menschen die täglich in der Kneipe sitzen um zu essen und zu trinken. Bin nicht Verschwendungssüchtig. Aber wer denkt das er mit 100 Euro hier überleben kann….sollte besser Zuhause in der deutschen sozialen Hängematte bleiben. Den da hat er wenigstens eine Krankenkarte wenn er zum Arzt muss. Hier hast du Pech wer seine Medikamente nicht selbst bezahlen kann stirbt ganz einfach. Mag ja sein das hier meistens die Sonne scheint aber davon wird der Mensch nicht satt. Und als Selbstversorger sind schon viele auf die Nase gefallen. Wenn du dein Gemüse nicht spritzt gegen Ungeziefer dann gibt es nichts auf dem Teller. Deine Viecher ob Rind, Schaf , oder Schwein brauchen Futter und Wurmmittel. Hühner haben hier gerne Milben usw usw…alles was der Überlebenskünstler nicht weiss und nicht hören will.

      1. Da stimme ich Ihnen 100% zu. Meiner Meinung nach ist das einzig wirklich günstige hier, dass man als Ausländer keine Einkommensteuer zahlen muss. Entweder weil man sein als Vermögen via Bancomatkarte bezieht oder als Einkünfte via Bancomatkarte bezieht, welches aufgrund IP-Sperre eh keiner hiesig Kindergartenbeatmten vom Kindergartenbeatmetenhäuschen mit bekommt. Auch sonst ist die Steuerlast niedrig, jedoch für Ünterstützung von Kinderarbeit immer noch viel zu viel (völlig unbrauchbare Behörden, Straßen, Lebensbedingungen, für die man Steuern wie Straßenverkehrsabgaben, Grundstückssteuer und MwSt bezahlt).
        Ne, 100 Euro pro Woche. Ohne Anschaffungen. Durchaus möglich. Ohne Kino und dauern Tschopping. und nur Schrottauto.
        Paragauy ist viel zu teuer für was es bietet. Das kann ich auch in Burkina Faso haben und dort ist der Minimallohn der Eingeborenen weit unter 250 Euro monatlich. Dafür die Facharbeiten, Gestank und Müll ebenbürtig.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Also das bedeutet dass der Reichtum des Landes auf etwa 200.000 Personen beschraenkt ist – von einer Bevoelkerung von etwa 7 Millionen.
    Weniger als 3% der Bevoelkerung verdient also 6.666.666 Guaranies und mehr. Diese 80 Millionen jaehrlich sind 6.6 Millionen Guaranies pro Monat, also rund 833 Euro monatlich.
    Ich selber bin nicht unter diesen.
    Das bedeutet dass jemand der eine 1000 Euro Rente als Rentner aus einem Land von DACh bekommt, schon zu den oberen 3% der Bevoelkerung dieser ehrenwerten Republik.
    Wenn sie als Rentner schon eine Rente von 500 Euro bekommen gehoeren sie wahrscheinlich schon zu den oberen 10% dieses Landes.
    In Paraguay kann man sehr wohl mit einer Rente von rund 100 Euro bequem und in relativem Luxus als Kleinkoenig leben.
    Diejenigen die in anderen Artikeln nicht mal mit 1000 Euro pro Monat auskommen, das sind Verschwendungssuechtige sondergleichen und gehoeren des Landes verwiesen. Der Mindestlohn betraegt jetzt rund 262 Euro. Als Alterchen essen sie ja weniger und bleiben sie mit Leichtigkeit mit 100 Euro in Paraguay am Leben.
    Aber eben, um „am Leben zu bleiben“, ist man ja nicht nach Paraguay gekommen, oder?! Und doch tanzen immer mehr Ueberlebenskuenstler in Paraguay an.
    Wer also nicht mit 2.1 Millionen Guaranies im Monat auskommt als Rentner (262 Euro), dem ist nicht mehr zu helfen.
    Klar, Luxuslebensmittel und fancy Ausgehen in Restaurants ist damit nicht drin, aber wer will das eigentlich auch schon oder braucht es? Heute kostet eine „Empanada a la 7 mageren Kuehe des Joseph“ rund 3000 Guaranies, und davon braucht man rund 15 um etwas im Magen zu fuehlen und ueberhaupt zu spueren dass man was gegessen hat – so geschrumpft ist die Menge an Lebensmittel die man fuer das Geld bekommt in der Gastronomie. Das sind schon horrende 45000 Gs die man fuer die mager Empanadas hinblaettert, mehr als 50% des Tageslohnes. Daher gilt es: selber kochen – lass die Halsabschneider von Gastronomie und Alk Schank doch ihr teures Fressen selber fressen.

    1. Guter Kommentar. Gute Rechnung. Nur ein wenig Kurz Ihr Kommentar heute. Vermutlich weil die Bibelverse fehlen 🙂 Und ja, 3000 GS für eine Empanada, die kosten 5 Euro im Tiefkühlfach in Europa. Aber der Qualitätsunterschied ist etwa wie Rollschuhe mit Ferrari zu vergleichen.

  3. War neulich mal in der Fressecke in einem Supermarkt. Ein normaler Teller fast 60.000 G ohne Getraenk. Davon lebe ich ja daheim 2 – 3 Tage und esse dazu noch Willy-Wurst.

  4. Wer seine Steuernummer „RUC“ beim Finanzamt (SET) anmeldet ist zuerst nur zur monatlichen Abgabe seine Umsatzsteuererklärung (10% IVA) verpflichtet.

    Erst wenn in einem Kalenderjahr Gs 80 Millionen BRUTTO UMSATZ erzielt werden, ist man auch zur monatlichen Abrechnung der persönlichen Einkommensteuer „IRP“ verpflichtet. Das heißt NICHT man zahlt auch nur 1 Gs.

    IRP rechnet sich nämlich auf den Gewinn, und das ist Bruttoumsatz – Aufwände/Kosten. Diese Kosten/Aufwände sind praktisch alles, was man mit legaler Rechnung kauft. Alles ist betriebsrelevant. Die ersten 80 Millionen Gs REINGEWINN im Jahr sind außerdem steuerfrei. Nur was man pro Jahr Netto mehr als 80 Millionen verdient hat, wird dann mit 8% IRP besteuert. Verdient man sehr gut, beträgt der Spitzensteuersatz sogar 10%.

    Quelle: https://paraguayprofis.com/arbeiten-in-paraguay/

  5. Wo kann man denn mit wirklich wenig Geld leben, ich meine gut leben……
    Wer kann mir das sagen, ich denke mal, nicht mal einer der Kommentatoren, die doch sonst alles wissen, oder?
    Gut leben kann man in Paraguay, auch sehr gut, kommt nur daran, wie man sich das einrichtet und was für einen gut ist und was sehr gut…..
    Noch etwas sehr gutes an Paraguay, man kann es jederzeit verlassen, wenn es einem hier nicht mehr gefallen sollte…..

    1. Als asylant in deutschland. Da ist es gratis. Leute wie sie finden das sicher gut und wollen mehr davon. Hauptsache dann den eigenen leuten sagen, dass sie ja gehen können, wenn es nicht passt, egal wo.
      Das ist die selbe logik wie feminismus und gleichzeitig einwanderung aus wir wissen schon wo und quarantäne bei open border. Man merkt ja gar nicht dass diese meinung erfunden ist um von den wirklichen dingen abzulenken.

    2. Ich weiß ja nicht was sie unter „gut leben“ verstehen.
      Aus meiner Sicht kann ich nur berichten, dass ich im Mittel mit 2,5 Millionen Guaranies pro Monat gut über die Runden komme. Der genannte Betrag beinhaltet, Lebensmittel(d.h. alle Produkte aus dem Supermarkt), Internet (Kabelanschluß), Wasser, Strom, Müllabfuhr, Telefon, Diesel, usw..
      Ich wohne direkt in einer mittelgroßen Stadt im eigenen Haus. Da hat man natürlich den Vorteil, dass man viele Erledigungen zu Fuß machen kann.
      Wenn man dagegen in der viel gelobten Pampa wohnt, wo man schon mal 30 Minuten bis zur nächsten Asphaltstraße braucht, ist das mit 2,5 Mio. nicht zu machen.

      1. Jella Jette Blanka de Aubergine

        Na, schwindle jetzt mal nicht. Mit einen um 50 Jahren jüngeren Chicas kommt dich das im Monat doch mindestens aufs doppelte. Willst doch niemandem schreiben, dass nur von Lebensmittel, Internet (Kabelanschluß), Wasser, Strom, Müllabfuhr, Telefon und Diesel lebst.
        Merkt man übrigens deinen Uhhh-Viru-V2.x-Verschwörungstheorien-Links, die du hier täglich abseilst, fast nicht an, dass nicht über hiesig Straßen wackelst und die Birne am Dachhimmel anschlägst, jedenfalls nicht mit zwei, nicht mit drei, nicht mit vier Rädern. Dabei hätte ich auf drei Räder getippt. Demnach musst wohl weiterhin zu Fuß wackeln. Und täglich Uhhh-Viru-V2.x-Verschwörungstheorien-Links abseilen. Viel Vergnügen!

        1. Was ein dummes Geschwafel, anscheinend hat Dir der täglich Müllgestank Deiner Nachbarschaft die Birne entleert.
          Wenn man hier realistische Antworten gibt, dann kommen solche Antworten.
          Tue uns bitte allen ein großen Gefallen:
          Lass Dich unbedingt impfen…

          1. Jella Jette Blanka de Aubergine

            Neiiiiiiin, uhhhhh, hiiilfe, ich will mich nicht ipfen lassen. Ipfungen sind ja soooooo tödlich. Falls Sie gerade keinen Hohlziegel zur Hand haben und anfassen können, da wo es nicht hinein regnet, das tuts auch.

  6. Jella Jette Blanka de Aubergine

    Da fällt mir noch ein: Ja, in Paragauy kann man mit wenig(er) Geld gut leben. Aber mit 262 Euro monatlich zur Verfügung wird es dann – bei nichtgefallen – doch etwas schwierig die Ratschläge der Eingeborenen zu verfolgen und wieder dahin zu verreisen, woher man kam. Ok, für Schwimmflügelchen sollte es reichen, nächstes Ziel Rio de la Plata, Quer über den Atlantik, Gibraltar, sich als männlicher arabisch-afrikanischer Masseneinwanderer eintragen lassen, wozu aus Paragauy schwimmend große Chancen bestehen, dass das auch bewilligt wird. Und wem es zu weit ist bis nach Westchina zu laufen, der läuft halt nur bis Deutschland und wird Zahnarzttechniker mit Zulassfähigkeit.

  7. 190.154 registrierte Steuerzahler in Paraguay bei ca. 7 Mio. Einwohnern? Das glaubt doch kein Mensch! Von diesen 7 Mio. Einwohnern gehen wenigsten 1,5 Mio. einer Erwerbstätigkeit nach, egal ob als Straßenhändler, als Wurstbudenbesitzer, als Ladenbesitzer, als Unternehmer usw. oder steht in einem Angestelltenverhältnis. Soll das also bedeuten, daß die Mehrheit der arbeitenden Menschen Steuerhinterzieher sind? Falls ja, dann ist das ein absolutes Armutszeugnis für die hiesigen Politiker und Behörden. Selbst der kleinste Straßenhändler, Wurstbudenbesitzer oder Frisör kann u.U. einige Millionen GS mtl. verdienen – bisher ohne Belege und somit stets steuerfrei. Für mich sind das alles Schmarotzer an der Allgemeinheit, denn gleichzeitig partizipieren sie wie selbstverständlich von allen öffentlichen Einrichtungen und der Infrastruktur im Land. Es geht hier nicht um Steuergerechtigkeit, sondern schlicht und einfach darum, daß jeder erwerbstätige Bürger eines Landes seinen Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten hat. Doch die hiesigen Politiker haben alle ein schlechtes Gewissen ob ihrer nicht registrierten Einkünfte, so daß sie sich nicht getrauen endlich ein ordentliches und funktionierendes Steuersystem aufzubauen. Die allseits vorhandene Unehrlichkeit und Korruption steht dem Fortschritt in allen Bereichen im Wege. Oder noch besser: Die Paraguayer stehen sich selbst im Weg und kapieren es nicht.

    1. Jella Jette Blanka de Aubergine

      Im Prinzip muss jeder sein Gewerbe anmelden, ein Quittungsbuch mit seiner RUC-Nummer drucken lassen und Steuern zahlen. Sie haben recht, alle diese die da den Tag lang herum mischeln haben ihr Gewerbe nicht angemeldet.
      Diejenigen, die ihr Gewerbe anmelden, können als Einzelunternehmen sämtlich private Auslagen, Gemeinkosten, Einstandspreise etc. abziehen. Vom Streichhölzl über Windeln bis einfach alles. Solange man nicht über 100 Mio kommt, bezahlt auch keiner Steuern. Das wird geschickt gelöst, indem Ware eingekauft wird, aber keine Quittung ausgestellt wird und dann wieder Ware eingekauft wird, sodass die allermeisten immer schön unter 100 Mio. PYG pa. bleiben. Und die Kindergartensteuerbehörde kann da nichts tun. Nach Angaben an die hiesig Kindergartensteuerbehörde müsstens ein riesengroßes Lager an Streichhölzl und Bierbücksen haben, da Einkauf und Verkauf nicht übereinstimmen kann. Aber dann sagens einfach, sie haben mit 300.000 PYG gelebt.
      Doch im Artikel geht es glaubs um etwas anderes. Die haben vor ein paar Jahren ein Gesetz verabschiedet, dass dann in einigen Jahren auch diejenigen erreichen wird, die auch nur 2,5 Mio. Gs. verdienen: Alle die, die gut verdienen, scheinbar 80 Mio. pro Jahr, müssen ihr Einkommen versteuern. Diese Obergrenze wird aber kontinuierlich jedes Jahr nach unten angepasst. Im nächsten Jahr bezahlen also auch diejenigen, die beispielsweise 78 Mio. pro Jahr verdienen Einkommenssteuer. Und das wir dann jedes Jahr weiter gesenkt, bis auch der Hinterste und Letzte Einkommenssteuer bezahlen muss. Wird für einige noch ein paar Jahre dauern.
      Sofern ich das Ganze richtig verstanden habe. Angaben ohne Gewähr.
      Im Artikel geht es glaubs darum, dass diejenigen Personen mit einem Jahreseinkommen von 80 Millionen Guaranies und mehr einen höheren Prozentsatz aufgedrückt bekommen.
      Natürlich ist es für eine AG oder GmbH nicht so einfach zu bescheißen. Ich nehme an, dass große TK-Firmen, Amburguessaketten etc. schon einigermaßen richtig deklarieren. Aber die kennen hiesig Kindergarteninstituionen auch. Obwohl gesetzlich verpflichtet erhalte ich auch nicht immer eine Quittung. Man wird ja höflich gefragt: „Wollens denn ne Quittung haben“. Einheitlich keine Frage des Wollens, sondern des Müssens.
      All die anderen wie Construcciones, Mecánicos, Carpinterías, Detailhandelsverkauf etc., die bescheißen den Staat ziemlich sicher alle, soweit ich das beurteilen kann.
      Aber eben, im Artikel geht es glaubs nicht um Gewerbesteuer, sondern um Einkommenssteuer, die auch im Gongo, Sambi und Paragauy langsam Einzug hält. Dh. müssen in ein paar Jahren alle Einkommenssteuer bezahlen. Vermögenssteuer habe ich keine Ahnung, wie das hierzulande geregelt ist. Aber ich besitz auch nicht mehr als ein Steichhölzl, eine leere Bierbücks und eine einzig Shwuddi 120 dB CiDi, bin also ziemlicher Durchschnitt. Außer, dass ich mir ein Glühbirnchen, weiß (nicht blau), fürs Möfi leiste. Weil meine Leuchtbeue aufm Hals nicht so helle Leuchtet in der Nacht wie bei manch anderen. Ohne irgend jemanden von den immerzu netten Menschen beleidigen zu möchten.

  8. Bitte genau lesen: 190.154 registrierte Steuerzahler, die die Einkommenssteuer zahlen (müssten), sprich also die mehr als 80 Millionen Gs jährlich verdienen um die Bedingung zu erfüllen.
    Die 80 Millionen sind also der Freibetrag, darunter zahlt man nur Mehrwertsteuer, also IVA auf sein Gehalt. Und auch da gibt es glaub ich einen Freibetrag – das betrifft aber, glaub ich, nur Selbstständige, die weismachen können weniger als den Mindestlohn nach Abzug von Ausgaben zu verdienen.
    Denke, die Zahl ist realistisch, da die ganz breite Masse weniger als 6,66 Mio. Gs monatlich verdienen dürfte.

  9. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Bernd
    Ja die 2.1 Millionen Mindestlohn (262 Euro) reichen gemuetlich aus fuer 1nen Mann, 1ne Ehefrau und 2 Kinder laut Zentralbank + einer kleinen Sparquote. Das Mindestgehalt wird von der BCP nach den Lebenskosten festgesetzt.
    Die Supermaerkte stossen meist gewoehlich die Preiserhoehungen unilateral an oder es tun die privaten Gremien so dass dadurch der Mindestlohn erhoeht wird. Vierci & Co. glaube ich erfrechen sich die Preise zu erhoehen wodurch die Dominosteine angestossen werden.
    Mit den 262 Euro wird natuerlich ein abbezahltes Eigenheim vorausgesetzt, kein Auto aber dafuer ein oder 2 Motorraeder und vom Rest koennen sie angenehm leben.
    Miete und Auto sind eigentlich fuer 2.1 Millionen nicht drin. Aber Paraguay basiert sich ja eigentlich auch auf Eigentumswohnungen und die Mieterei ist nicht so brauch.
    Fuer 2.1 Millionen Gs (262 Euro) hat der Paraguayer entweder eine Eigentumswohnung oder lebt in einem Nomadenzelt – beides auch Alternativen fuer den Rentner aus DACH.
    Sie kommen also in ihrem Ruhestand nach Paraguay um auf der Strasse als Eremit zu zelten in einer carpa negra. Es sollen allerdings massenweise Kloster in Paraguay leerstehen – warum ziehen sie da nicht als Moench ein? Aber eben, das wollense nicht. Hummm, also selber schuld wenn die 262 Euro nicht zureichen fuer einen gebetsvollen Ruhestand als Kleinkoenig in Moenchskutte.
    Fuer ein bis dahin gewoehntes europaeisches Luxusleben bis dato gekannt, dafuer reicht allerdings die Rente wohl kaum in Paraguay. Da Annehmlichkeiten eher rar sind so gibt es auch keine Skalenoekonomie die die Herstellungskosten senken bis zum Niveau in Europa. Durch die Skalenoekonomie ist z.B. Bier in Deutschland rund 75% billiger als in Paraguay – in Paraguay ist das billigste Bier in etwa 340% teurer. 7 Millionen Kehlen sind durstig vs in Deutschland 80 Millionen Kehlen gelabt werden wollen.
    Man muss es so machen wie @BerndW

  10. Jella Jette Blanka de Aubergine

    Sie schreiben: „2.1 Millionen Mindestlohn (262 Euro) reichen gemuetlich aus fuer 1nen Mann, 1ne Ehefrau und 2 Kinder laut Zentralbank + einer kleinen Sparquote“ ??? Ok, dem will ich nicht widersprechen. Bei den Eingeborenen geht das auch. Ich will aber nicht nach zwei Monaten wie ein gemästetes Schwein in Aldi-Mode ausschauen. Klar bekommt man hier ein Kilo Knochen ohne Fleisch für Fettsuppe für nen Euro. Aber das täglich? Klar bekommt man hier neuste Aldi-Freak-Mode im Luisito. Aber wie ein Clown herumzulaufen, da gehst in der Masse unter. Klar kann der Eingeborene zu elft – Papa, Mama mit Regenschirmaufgespannt, Kleinkinder aum Lenker, Omi mit Einkauf und fünf Hühnerkäfigen aum Möfi rum fräsen. Aber… ne, das mach ich nicht. Ne, das will ich nicht machen. Fragen Sie mich nicht warum, aber ne, das will ich nicht mache.
    Welcher DÖCHL-ler kommt hierher um so zu leben wie die Eingeborenen im Durchschnitt? Die wenigsten. Ok, Sie schreiben, viele haben 500 Euro und mehr. Aber 260 Euro Mann, Frau, 2 Kinder plus Sparanlage, ne, des glaub i ned, dass des geht.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Aldi, Edeka und Lidl sind in Paraguay das Gucchi, Carrera, CK, Chanel, D&G, Prada, Boss, L.Vuitton, Hermes und Cartier.
      Mit Markenprodukten sehen sie nicht anders aus als mit Supermarkt Kleidung – es ist alles dasselbe (wenigstens so halbwegs).
      Der Paraguayer isst taeglich immer dasselbe. Jeden Tag was anderes zu essen ist schon europaeischer Luxus und man ist schon ein halber Kleinkoenig isst man nicht jeden Tag Putschero mit Knochencaldo zusammen mit in Schmalz (pues sale ma barato) getraenkten und gebratenen Tortillas wo ein halber Salzstreuer voll Salz draufgeschuettet wurde. Dazu noch Gaschetta, und das Mahl des Landsers ist fertig.
      Die Zentralbank errechnet das Mindestgehalt eben fuer ein „wuerdevolles Leben von Mann und Frau mit 2 Kleinkindern“. Das sind offizielle Rechnungen und so wird der Mindestlohn festgesetzt.
      Meinem Arbeiter der eine Konkubine hat (ohne Kinder) bleiben in der Regel rund 50+ % des Gehaltes rein uebrig und dieses ist seine Sparanlage. Klar, Wohnung ist frei und Wasser auch und der meiste Strom auch ausser die Klimaanlage (die ich ihm abkassier).

    2. Genau so seh ich das auch. Der Europäer lebt nicht wie der Paraguayer. Dann wollen wir mal nicht vergessen das wenn man krank wird und nicht noch ein Polster für Notfälle auf der Cooperativa liegt die Rechnung mit 260 Euro nicht aufgeht. Den unsereins hat keine Grossfamilie im Rücken die dann alle zusammen legen oder ein Mittagessenverkauf in der Nachbarschaft organisiert um aus dem Erlös Medikamente zu kaufen. Ich weiß nicht warum manche Europäer sich das Leben hier schön reden und anderen erzählen wollen das sie wie die Könige vom Mindestlohn leben. Ist nur komisch das die Paraguay über genau diesen Lohn stöhnen und jammern das er hinten und vorne nicht reicht weil das Leben hier so teuer geworden ist. Das erklärt vielleicht auch warum viele Pyer das hier immer wieder an den Pranger gestellte billig Polarbier trinken….lese heute noch Berichte im Internet wo Auswanderer erzählt wird das sie von 200 Euro wie die Könige leben und sich von 5000 Euro ein Haus bauen können. Bauernfängerei damit lockt man Leute her um sie ausnehmen zu können.

    3. Ja. Man KANN mit 262 Euro leben. Aber als Europäer will man vielleicht einen Vollwaschautomat. OK, gibt es hier ab 1 Mio., besser ab 1,5 Mio., ab 3 Mio. sehr gut, Vollwaschautmat. Dann hat jeder sein Ding, der eine raucht, ist zwar billig hier, der andere säuft, ist auch billig hier – kommt darauf an, wie viel, der andere kann auf seine Brezeln vom Casa Rica nicht verzichten, die ich sonst noch nirgends sonst zum Kauf gesehen haben.
      Man kann natürlich auch im Eimer seine Wäsche waschen und eine ganze Bananenstaude kaufen und dann eine Woche lang Bananen essen. Gibt es ja ein Video dazu auf DeineTube.
      Ihr beide habt recht. Man kann mit dem Lohn der Einheimischen leben. Dann lebt man aber – meiner Meinung nach – wie ein Schweinehund, wenn man dann Bier, Smartphone + Saldo, SAT Schüssel, Play, Schrottauto etc. haben will, aber andere mit seinem Gestank des Müllabfackelns belästigt. Das kann der Europäer auch in Afrika haben. Wohlverstanden unter den Schwarzen im Schwarzendöfchen. Das ist hier im Gongo, Sambi und Paragauy ziemlich ähnlich.

      1. Vor alle die Kinder tun mir sehr leid in ihrem Glück im Müllabfackel aufzuwachsen, das Glück zu haben das Trommelfell schon als Säugling mittels Shwuddi 120 dB zertrümmert zu bekommen, dem Papa auf seinem 2 Mio. PYG (ein Monatlohn) beim Biersauf zusehen zu können, zwei Eier pro Tag zum GnampfiGnampfi zu erhalten und vom Staat täglich 7 bis 11 Uhr Schul. Zum Glück wissen viele dieser Kinder nichts von ihrem Glück und werden auch nie etwas von ihrem Glück wissen, denn im Wesentlichen kann man es ihnen ebensowenig wie ihren Eltern verübeln, dass sie nur das tun werden, was sie von ihren Eltern und von Staat mit auf den Weg bekommen haben.

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